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Billie Jean King Cup: ÖTV-Damen schlagen sich gegen Griechenland achtbar
Als krasse Außenseiterinnen waren Österreichs Damen am Mittwoch im Billie Jean King Cup in ihr drittes Gruppenmatch in der Europa/Afrika-Gruppe II in Banja Luka gegangen. Doch die rot-weiß-rote Nationalmannschaft hat sich gegen eine griechische Übermacht äußerst achtbar verkauft. Am Ende musste sich das Team von ÖTV-Sportkoordinatorin und Billie-Jean-King-Cup-Kapitänin Marion Maruska dennoch mit 0:3 geschlagen geben und hält damit weiterhin bei einem Sieg. Am Donnerstag geht’s nun zum Abschluss der Gruppenphase ab 11:00 Uhr gegen die Gastgeberinnen aus Bosnien-Herzegowina. Dabei wird sich dann auch entscheiden, ob die ÖTV-Ladies noch ein Wörtchen um den Aufstieg mitsprechen können oder ob man sich, nach einem spielfreien Freitag, auf einen Kampf gegen den Abstieg am Samstag einstellen muss. Aus den beiden Fünfergruppen steigen gesamt zwei Nationen auf und vier ab. Die verbleibenden zwei Begegnungen Österreichs werden hierzulande wieder ausschließlich auf ÖTV TV unter www.oetv.tv live gezeigt.
Gegen Griechenland setzte Kapitänin Maruska auf Position zwei auf Claudia Gasparovic, die tags zuvor beim 2:1-Erfolg gegen Zypern im Doppel vollauf überzeugt hatte. Und die Niederösterreicherin (WTA 1120) zeigte sich gegen Despina Papamichail (WTA 158) auch bei einem für sie bislang seltenen Kräftemessen mit einer etablierten Top-200-Spielerin von ihrer besten Seite. Sie führte gar rasch 2:0 und hielt beim 4:6, 4:6 in beiden Sätzen bis zum Schluss hervorragend mit. Ihre Stallkollegin im ÖTV-Leistungszentrum Südstadt, Ekaterina Perelygina (WTA 571), erwischte im Topspiel gegen die Ex-Weltranglistendritte Maria Sakkari (WTA 38) ebenfalls einen 2:0-Blitzstart und konnte den ersten Satz gegen ihre Weltklassekontrahentin auf Augenhöhe gestalten – ehe auch sie die Überlegenheit ihrer Gegnerin anerkennen musste und mit 6:7 (4), 0:6 unterlag. Damit lag Griechenland vorentscheidend 2:0 voran. Das abschließende Doppel verloren Gasparovic (WTA-Doppel 1672) und Linkshänderin Mavie Österreicher (WTA-Doppel 864) mit 2:6, 2:6 gegen Elena Korokozidi (WTA-Doppel 446) und Martha Matoula (WTA-Doppel 230).
Maruska sieht erfreulich ausgeglichene Partien
Das Fazit von Teamleaderin Maruska fiel trotz Niederlage positiv aus: „Im Endeffekt war es zu erwarten, dass es gegen Griechenland schwer wird. Dafür waren die Partien dann aber doch sehr ausgeglichen“, beurteilte die Niederösterreicherin. „Claudia hat sich gut verkauft – da war sogar mehr drin. Sie hat dann in den entscheidenden Momenten doch den einen oder anderen Fehler zu viel gemacht. Und ‚Kate’ ist unglaublich gestartet, der erste Satz war ein irrsinniger Fight. Dabei hat sie Sakkari wirklich gefordert. Im zweiten Satz ist sie dann ein bisserl weggebrochen, und Sakkari hat dann, sobald sie in Führung war, auch viel besser gespielt, muss man fairerweise sagen.“ Das Doppelmatch erlebte Maruska als „vom Ergebnis her relativ klar“, allerdings seien viele Entscheidungspunkte an die Gegnerinnen gegangen. Mit Bosnien-Herzegowina erwarte man jetzt „auch keine einfachen Gegnerinnen.“ Mit der 15-jährigen Tea Kovacevic, die Nummer vier der Tennis-Europe-U16-Rangliste und bereits Nummer 86 im ITF-U18-Ranking, „haben sie eine gute Jugendliche, die noch nicht so viele Damenturniere gespielt hat. Ihre Nummer eins Ema Burgić Bucko ist im Ranking in der Kategorie von ‚Kate’. Wir haben da morgen sicherlich Chancen, aber es wird nicht einfach werden.“
Billie Jean King Cup by Gainbridge 2026
Europa/Afrika-Gruppe II in Banja Luka (6. bis 11. April)
Gruppe A, 3. Spieltag: Österreich – Griechenland 0:3
Claudia Gasparovic – Despina Papamichail 4:6, 4:6
Ekaterina Perelygina – Maria Sakkari 6:7 (4), 0:6
Claudia Gasparovic / Mavie Österreicher – Elena Korokozidi / Martha Matoula 2:6, 2:6
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