Beratung, Schutz und Hilfe

Dem Österreichischen Tennisverband ist der Schutz der Tennisspieler:innen sehr wichtig. Deshalb hat der Österreichische Tennisverband das „Bekenntnis für Respekt und gegen Gewalt“ unterschrieben. Weiters wurde dieses Bekenntnis auch im § 21 der Statuten des Österreichischen Tennisverbands verankert.

Der Österreichische Tennisverband spricht sich gegen jegliche Formen von Gewalt und Machtmissbrauch aus und verurteilt diese auf das Schärfste. Es ist uns wichtig, gemeinsam eine Kultur der Achtsamkeit zu schaffen sowie gegenseitigen Respekt und Toleranz im Umgang miteinander zu fördern.

Rund drei Millionen Österreicherinnen und Österreicher sind Mitglieder in Sportvereinen. Natürlich befinden sich darunter viele Kinder und Jugendliche, die in einem bestmöglich gesicherten Umfeld und einem Klima des Respekts ihrer liebsten Freizeitbeschäftigung nachgehen sollten – dabei müssen der Bildungshintergrund, die Herkunft, das Leistungsvermögen, das Geschlecht und die sexuelle Orientierung egal sein.

ÖTV-Kinder- und Jugendschutzkonzept

Gerade Kinder und Jugendliche müssen vor Gefahren von Missbrauch und Übergriffen in jedweder Form geschützt werden. Deshalb hat der ÖTV im April 2026, angetrieben durch Projektleiterin Marion Maruska (ÖTV-Sportkoordinatorin, -Billie-Jean-King-Cup-Kapitänin und -Jugendreferentin), ein eigenes Kinder- und Jugendschutzkonzept veröffentlicht.

ÖTV-Kinder- und -Jugendschutzkonzept

Safeguarding-Team

Im Zuge dessen hat der ÖTV auch ein eigenes Safeguarding-Team eingeführt, welches bei Problemen oder Vorfällen in den Bereichen Kinder- und Jugendschutz jederzeit zur Verfügung steht.

Martin Pauer – Vertrauensperson
Katharina Wagner – Vertrauensperson
Patricia Hofmann – Rechtsanwältin
Gabriele KIessenbach – Ärztin

Meldung an: safersport@oetv.at

Präventionskonzept

Der Österreichische Tennisverband hat ein Präventionskonzept und eine Ethik-Charta für Tennislehrende entwickelt, die ein fixer Bestandteil in der Trainer:innenlehre ist.

Präventionskonzept

Beratung für Vereine

Das Ziel muss sein, eine Kultur der Aufmerksamkeit zu entwickeln und ein offenes, intaktes und sicheres Sportumfeld zu gewährleisten. Heikle Situationen müssen auch in den Tennisvereinen angemessen eingeschätzt werden, damit man darauf reagieren kann.

Ansprechpartner:innen

Judith Draxler-Hutter

Sportpsychologin und ehemalige Weltklasseschwimmerin
© GEPA pictures | Hans Oberlaender

Martin Pauer

Psychosozialer Berater, ehemaliger ÖTV-Nachwuchstrainer
© Martin Pauer

Beide haben an Workshops von 100% Sport teilgenommen und sind befähigt, als Referent:in für Sportverbände in Aus- und Weiterbildungen Vorträge zu halten.

Weitere Referentinnen

Beratung und Hilfe für Betroffene

Die Nähe und Bindung, die zwangsläufig zwischen Trainer:in und Sportler:in entsteht, kann auch ausgenutzt werden. Missbräuchlich ausgeübte Macht kann fatale Folgen haben. Übergriffe werden oft nur in Andeutungen kommuniziert, in anderen Fällen kommt es zu Verhaltensauffälligkeiten. In jedem Fall ist die Zusammenarbeit mit Beratungsstellen oder Opferschutzorganisation zu empfehlen.

Seit September 2022 gibt es die erste unabhängige Vertrauens- und Anlaufstelle für Betroffene aus Kunst, Kultur und Sport. Vera* ist die Vertrauensstelle gegen Belästigung und Gewalt in Kunst, Kultur und Sport. Sie wird von zwei unabhängigen Vereinen (Verein 100% SPORT und Verein Vertrauensstelle Kunst und Kultur) betreut. Die Vertrauensstelle unterstützt Personen aus den Bereichen Kunst, Kultur und Sport bei Belästigungs- und Gewalterfahrungen und zeigt Handlungsmöglichkeiten auf. Darüber hinaus informiert sie haupt- und ehrenamtlich tätige Personen und Erziehungsberechtigte, um im Anlass- oder Verdachtsfall die richtigen Schritte zu setzen.

Beratung und Hilfe 24h-Opfernotruf Weisser Ring vera* – Vertrauenstelle gegen Belästigung und Gewalt

Kontakt und weitere Infos

ÖTV-Präventions- und -Schutzbeauftragte:

Katharina Wagner

E-Mail an Katharina Wagner senden

+43 1 865 45 06 - 11
+43 660 477 68 94

ÖTV-Geschäftsstelle 100% Sport Sport Austria