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Generali Open Kitzbühel: Ofner muss Auftaktniederlage hinnehmen
Österreichs Nummer eins Sebastian Ofner unterlag bei seinem Turnierauftakt beim Generali Open Kitzbühel am Dienstag dem Slowaken Alex Molcan in zwei Sätzen. Die Hoffnungen aus heimischer Sicht liegen nun auf Jurij Rodionov, der am Mittwoch auf Tomás Martín Etcheverry trifft. Der Mittwoch ist traditionell auch jener Tag, an dem die Topgesetzten ins Turniergeschehen eingreifen – darunter Titelverteidiger Alexander Bublik.
Gerade einmal 30 Minuten dauerte es, bis alle 1000 Freitickets beim Krone Ladies Day am Dienstag vergeben waren – so schnell wie noch nie zuvor. Doch auch die zahlreiche weibliche Unterstützung von den Tribünen half schließlich nicht genug. Sebastian Ofner (ATP 124) musste sich beim Generali Open Kitzbühel so wie 2023 erneut in der ersten Hauptrunde dem Slowaken Alex Molcan (ATP 81) nach 1:08 Stunden Spielzeit mit 4:6, 4:6 geschlagen geben. „Er ist ein schwieriger Gegner, ist gut drauf und macht wenig Blödsinn. Es war heute ein zaches Match. Ich habe nie wirklich hineingefunden, und dann wird es gegen so einen Spieler relativ schwierig“, konstatierte der Steirer.
Damit liegen die heimischen Hoffnungen im Einzelbewerb nun auf Jurij Rodionov. In der dritten Partie des um 11:00 Uhr beginnenden Spieltages wartet am Mittwoch auf dem Center Court eine große Herausforderung auf den niederösterreichischen Qualifikanten: Der 27-Jährige (ATP 145) trifft auf den als Nummer vier gesetzten Argentinier Tomás Martín Etcheverry (ATP 31).
Struff und Altmaier komplettieren deutsches Trio im Achtelfinale
Unter den Augen zahlreicher Sportstars wie Skeleton-Olympiasiegerin Janine Flock oder Skilegende Maria Riesch überzeugten am Dienstag vor allem die deutschen Spieler. Nach Yannick Hanfmann am Montag zogen auch Jan-Lennard Struff und Daniel Altmaier ins Achtelfinale des Generali Open Kitzbühel ein. Der auf sechs gesetzte Struff (ATP 41) setzte sich im ersten Match des Tages auf dem Center Court gegen den für Kasachstan spielenden Russen Aleksandr Shevchenko (ATP 84) mit 3:6, 7:6 (5), 6:4 durch. „Aleks ist ein guter Freund und ein harter Gegner. Wir trainieren auch öfter gemeinsam und er kämpft immer mit großer Intensität. Es war ein schwieriges Match. Ich komme direkt vom Rasen, und auch die Höhenlage macht die Umstellung nicht einfach. Er hat ein großartiges Match gespielt“, analysierte der 36-jährige Deutsche.
Auch Daniel Altmaier löste am Dienstag sein Ticket für das Achtelfinale. Der Deutsche (ATP 61) fertigte im abschließenden Match auf dem Center Court den siebtgereihten Belgier Raphael Collignon (ATP 37) mit 6:3, 6:2 ab und komplettierte damit das erfolgreiche deutsche Trio in der Runde der letzten 16. „Ich glaube, ich bin gut vorbereitet, um hier eine gute Leistung zu zeigen. Ich war auf dem Court selbstbewusst und wusste, dass ich über einen langen Zeitraum gut spielen kann. Ich bin ruhig geblieben. Es ist egal, gegen wen ich hier spiele, denn mir war bewusst, dass es schwierig werden würde. Deshalb hatte ich großes Vertrauen in mich selbst“, erklärte Altmaier nach seinem Auftaktsieg.
Duell der Kitzbühel-Sieger geht an Báez
Im direkten Duell zweier ehemaliger Kitzbühel-Champions behielt der flinke Argentinier Sebastián Báez (ATP 56) gegen den Serben Miomir Kecmanović (ATP 58) die Oberhand. Der Turniersieger von 2023 zog nach drei umkämpften Sätzen mit einem 6:3, 3:6, 6:4 in die zweite Runde ein: „Der Schlüssel zum Sieg war, dass ich bei jedem Punkt fokussiert geblieben bin. Durch die Höhenlage ist es manchmal schwierig, den Ball zu kontrollieren, aber heute ist mir das sehr gut gelungen. Ich bin froh, in der nächsten Runde zu stehen“, erklärte der Südamerikaner.
Neumayer/Schwärzler im Doppelviertelfinale
Grund zur Freude gab es aus österreichischer Sicht im Doppelbewerb. Das mit einer Wildcard ausgestattete Duo Lukas Neumayer und Joel Schwärzler erwischte einen Auftakt nach Maß. Vor vollen Rängen auf dem Grandstand besiegten die beiden ÖTV-Youngsters den Brasilianer Fernando Romboli und den Australier John-Patrick Smith mit 6:4, 7:5. Im Viertelfinale fordern der Salzburger und der Vorjahresfinalist aus Vorarlberg jetzt allerdings die topgesetzten Pierre-Hugues Herbert (Frankreich) und Kevin Krawietz (Deutschland).
Mit einer Enttäuschung endete das ATP-250-Sandplatzturnier in Tirol hingegen für Neil Oberleitner: Der Vorjahresfinalist aus Wien unterlag, mit dem Tschechen Petr Nouza an vier gesetzt, gleich in Runde eins Constantin Frantzen (Deutschland) und Robin Haase (Niederlande) trotz starkem Start mit 6:2, 5:7 und 7:10 im Match Tiebreak.
Noch ein weiteres ÖTV-Ass ist am Mittwoch erstmals zu sehen: Auch Lucas Miedler, der letzte Woche bei seiner Premiere mit Interimspartner Marc Polmans den Doppeltitel in Gstaad gewann, steigt in den Bewerb ein. Der Niederösterreicher bekommt es mit dem Australier im vierten Match ab 11:00 Uhr auf dem Grandstand mit den Tschechen Adam Pavlásek und Patrik Rikl zu tun.
Topgesetzte greifen ins Turniergeschehen ein
Den Auftakt auf dem Center Court macht ab 11:00 Uhr der zweitgesetzte Monegasse Valentin Vacherot (ATP 19) gegen Quentin Halys (ATP 83). Der Franzose sorgte zuletzt in Gstaad für Aufsehen, als er Alexander Bublik aus dem Turnier verabschiedete. Daraufhin spielt Struff gegen den Argentinier Mariano Navone (ATP 47) und anschließend Rodionov gegen Etcheverry. Den Abschluss des Spieltages bestreitet Titelverteidiger und Turnierfavorit Bublik: Der topgelistete Kasache (ATP 11) trifft in der vierten Partie auf dem Center Court auf den Argentinier Facundo Díaz Acosta (ATP 108). ServusTV zeigt alle Matches ab 11:00 Uhr live.
Auf dem Grandstand ragt im Einzel die Eröffnungspartie des Tages heraus. In dieser duelliert sich ab 11:00 Uhr Vacherots Cousin, der auf drei gesetzte Franzose Arthur Rinderknech (ATP 27), mit Ex-Kitz-Champion Báez.
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