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Generali Open Kitzbühel mit bestbesetztem Feld seit 15 Jahren
Das Teilnehmerfeld für die 82. Auflage des Generali Open Kitzbühel steht fest – und hat es in sich: Das ATP-250-Turnier, das von 18. bis 25. Juli 2026 in der Gamsstadt ausgetragen wird, wartet mit dem besten Spielerfeld seit dem Turnierneustart auf. Seit Markus Bodner und Herbert Günther das Generali Open Kitzbühel 2011 gemeinsam mit ihrem Team wieder als ATP-Turnier führen, war der Cut bei Nennschluss noch nie so stark wie in diesem Jahr. Letzter direkt angenommener Spieler ist der Tscheche Vít Kopriva, aktuell Nummer 68 der Welt. Damit ist Kitzbühel in diesem Sommer auch das am stärksten besetzte Sandplatzturnier. „Von der Dichte her hatten wir seit dem Neustart noch nie ein so starkes Feld“, freut sich Turnierdirektor Alexander Antonitsch. „Wir liegen terminlich günstiger als in den vergangenen Jahren und freuen uns über das große Interesse der Spieler.“
5 ATP-Tour-Sieger der laufenden Saison
Ein Blick auf das Feld unterstreicht die sportliche Qualität: Mit Flavio Cobolli (Italien), Alexander Bublik (Kasachstan), Tomás Martín Etcheverry (Argentinien), Ignacio Buse (Peru) und Mariano Navone (Argentinien) stehen gleich fünf Spieler im Hauptfeld, die in der laufenden Saison bereits auf der ATP-Tour triumphieren konnten. Cobolli gewann heuer den Titel in Acapulco, Bublik in Hongkong, Etcheverry in Rio de Janeiro, Buse sensationell in Hamburg und Navone in Bukarest.
Starke Italiener und ein Familientreffen, das bereits für Furore sorgte
Angeführt wird das Feld von Cobolli. Der Italiener, aktuell die Nummer zehn der Welt und Roland-Garros-Finalist 2026, gibt in Kitzbühel sein Debüt und zählt damit zu den großen Publikumsmagneten der diesjährigen Auflage. Ebenfalls für eine spannende Premiere sorgt der Weltranglisten-20. Valentin Vacherot (Monaco), der erstmals in Kitzbühel aufschlägt – und sich dort auf ein neuerliches Familientreffen freuen darf. Sein Cousin Arthur Rinderknech (Frankreich) ist ein echter Kitz-Kenner und stand bei seinen vier bisherigen Auftritten in der Gamsstadt bereits zweimal im Halbfinale. Ein neuerliches Familienduell nach dem Sensationsfinale der beiden beim ATP-Masters-1000-Event in Shanghai im vergangenen Herbst wäre eine der besonderen Geschichten der Turnierwoche.
4 ehemalige Kitzbühel-Champions
Ein weiteres starkes Ausrufezeichen setzt das Quartett ehemaliger Kitzbühel-Sieger: Titelverteidiger Bublik, aktuell die Nummer elf der Welt, kehrt ebenso zurück wie Matteo Berrettini (Italien), der 2024 in der Gamsstadt triumphiert hatte und zuletzt im French-Open-Viertelfinale stand. Mit Miomir Kecmanović (Serbien) und Sebastian Báez (Argentinien) stehen zwei weitere ehemalige Generali-Open-Champions im Hauptfeld.
Aufstrebende Namen und Überraschungssieger
Neben den etablierten Stars dürfen sich die Tennisfans auch auf spannende Aufsteiger und Überraschungssieger freuen. Zu ihnen zählt auch Hamburg-Sensationsmann Buse: Der 22-jährige Peruaner mit deutschen Wurzeln schlug in Kitzbühel bereits einmal mit einer Wildcard des Lizenzgebers Octagon auf. Nun kehrt er als gesetzter Spieler zurück – eine Entwicklung, die auch die Veranstalter besonders freut.
Das Hauptfeld des Generali Open Kitzbühel aus deutscher Sicht
Auch aus deutscher Sicht hat das Feld einiges zu bieten: Daniel Altmaier, der zuletzt mit starken Auftritten überzeugte, und Yannick Hanfmann, Kitzbühel-Finalist 2020 und -Halbfinalist 2022 und 2024, haben ihre Plätze im Main Draw sicher. Jan-Lennard Struff befindet sich derzeit noch auf der Warteliste. Sollte er nicht direkt ins Hauptfeld nachrücken, plant er nach aktuellem Stand, in der Qualifikation anzutreten – ein weiteres starkes Zeichen für die Attraktivität des Turniers.
Wildcards für Ofner und Schwärzler reserviert
Auch österreichische Lokalmatadore wird es natürlich reichlich zu sehen geben – im Main Draw zumindest deren zwei. Die rot-weiß-rote Nummer eins Sebastian Ofner ist derzeit noch auf eine Wildcard angewiesen. Eine weitere Freikarte ist für Joel Schwärzler reserviert. Mit dem Vorarlberger wurde bereits im vergangenen Jahr eine längerfristige Vereinbarung getroffen.
Starker Ticketvorverkauf
Passend zum hochkarätigen Spielerfeld entwickelt sich auch der Kartenvorverkauf sehr stark. Besonders erfreulich für das Veranstalterteam um Günther, Bodner und Turniergeschäftsführer Florian Zinnagl: Schon vor der offiziellen Bekanntgabe des Teilnehmerfeldes lag der Vorverkauf deutlich über dem Niveau des Vorjahres. „Die Nachfrage ist enorm. Das zeigt, dass die Vorfreude auf die Turnierwoche bereits jetzt spürbar groß ist. Die Fans dürfen sich auf Tennis auf höchstem Niveau, große Namen und viele spannende Geschichten freuen“, so das Veranstalterteam.
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