-
Leistungssport
+
Teambewerbe & Turniere
-
Breitensport
+
Die ÖTV-TennisweltKidstennis
-
Ausbildung
+
-
Services
+
Spieler & Vereine
-
Über uns
+
Das ist der ÖTVInklusion im ÖTVKontakt aufnehmen
Neumayer rückt in KURIER Austria Davis Cup Team gegen Japan nach
Die Entscheidung ist gefallen, wer in der ersten Qualifikationsrunde zu den Davis Cup Final 8 zwischen Japan und Österreich das KURIER Austria Davis Cup Team bilden wird. Denn ÖTV-Sportdirektor und -Davis-Cup-Kapitän Jürgen Melzer hat sich – entgegen der vorläufigen Nominierung vom 5. Jänner – dazu entschlossen, statt Österreichs Nummer eins Filip Misolic (ATP 84) doch Lukas Neumayer (ATP 226) in den fünfköpfigen Kader der heimischen Herrennationalmannschaft aufzunehmen. Der Salzburger wird Rot-weiß-rot somit beim Länderkampf am 6./7. Februar im Ariake Colosseum in Tokio gemeinsam mit Sebastian Ofner (ATP 131), Jurij Rodionov (ATP 167) und den beiden Doppelspezialisten (ATP-Doppel 23) und Alexander Erler (ATP-Doppel 39) vertreten. „Ich glaube, dass wir gut aufgestellt sind und eine schlagkräftige Mannschaft haben, um bestehen zu können. Es ist und bleibt für mich ein offenes Duell, das kann in beide Richtungen gehen“, so Melzer zweieinhalb Wochen vorm Showdown in Japan zu seiner Nominierung und den Chancen.
Melzer: „Keine leichte Entscheidung“
„Das war natürlich keine leichte Entscheidung, und ich habe doch einige Nächte darüber geschlafen, aber ich bin zu dem Schluss gekommen, dass das für mich das Team ist, mit dem ich glaube, dass wir die besten Chancen haben, zu gewinnen“, erläuterte Melzer die Beweggründe für die Änderung seines Aufgebots. Misolic hatte keinen wunschgemäßen Start in die neue Saison und hatte am Montag auch sein Auftaktspiel bei den Australian Open gegen den Weltranglisten-14. Alejandro Davidovich Fokina in drei Sätzen verloren. „Der Davis Cup findet nun mal auf Hartplatz in der Halle statt, und das ist definitiv der schwächste Belag von Filip. Im Moment läuft er leider – schon längere Zeit eigentlich – seiner Form ein bisschen hinterher. Ich habe ein längeres Gespräch mit ihm gehabt und ihm erklärt, dass ich mich diesmal für die drei anderen entschieden habe.“
Das für die Einzelpartien in Japan herangezogene Trio hätte seine Aufstellung hingegen voll und ganz gerechtfertigt – vor allen Rodionov, der 2026 gleich mit einem Finaleinzug beim ATP-75-Challenger in Nouméa eröffnet hatte und darauf in Melbourne so wie Ofner die zweite Qualifikationsrunde erreicht hatte. „Über Jurij braucht man nicht diskutieren, er hat heuer ja schon seine Matches gewonnen. Sebastian hat auch eine ansprechende Leistung gebracht. Und Lukas ist für mich ein Davis-Cup-Spieler, der dort bis jetzt immer seine besten Leistungen abgerufen hat und in den ich größtes Vertrauen habe“, erklärte Melzer. Die in starker Form befindlichen Doppelasse Miedler (Brisbane-Turniersieger) und Erler (Auckland-Finalist) bereiteten ihm ohnehin keine Sorgenfalten: „Im Moment ist das sehr erfreulich, was die zwei Burschen abrufen. Sie spielen brav, gewinnen ihre Partien, und ich hoffe natürlich, dass wir in Japan wieder auf sie zählen können. Sie kennen die Bedingungen dort schon, haben das dortige ATP-Turnier gespielt – auch wenn dieses im Freien ausgetragen wird.“
Top-Themen der Redaktion
Altersklasse
Spielbericht
Einzel
Doppel
Bemerkung:
Bemerkungen des Gruppenleiters: