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Erste Bank Open mit nächstem Besuchsrekord
Ein hochkarätiges Finale zwischen den Top-Ten-Stars Carlos Alcaraz Garfia und Alex de Minaur, Alexander Zverevs Sprung an die Spitze der Weltrangliste, sieben ausverkaufte Tage in der Wiener Stadthalle und eine neuerliche Steigerung der Fanzahlen in der Marx Halle: Turnierdirektor Herwig Straka, Erste-Bank-CEO Gerda Holzinger-Burgstaller, Wiens Sportstadtrat Peter Hacker und Stadthallen-Geschäftsführer Thomas Waldner haben am Sonntag eine überaus positive Bilanz der Erste Bank Open 2026 gezogen.
Nach dem Rekordwert von 82.000 Besucherinnen und Besuchern im Vorjahr setzen die Erste Bank Open 2026 die nächste Bestmarke. Gemeinsam mit der Wiener Stadthalle und der Marx Halle wird erstmals die Schallmauer von 90.000 Tennisfans geknackt. Allein in der Marx Halle kamen pro Tag rund 1000 Menschen mehr als 2025. Gleichzeitig war die Stadthalle am Montag erstmals in der Turniergeschichte ausverkauft – und blieb es an allen sieben Tagen des Hauptbewerbs. „Das gab es noch nie. Da können wir kaum noch besser werden. Außer, wir stellen irgendwo noch ein paar Sessel hinein“, freute sich Turnierdirektor Herwig Straka.
Auch sportlich bot die Turnierwoche zahlreiche Höhepunkte. Carlos Alcaraz Garfia begeisterte bei seiner Rückkehr nach Wien nach fünf Jahren und erreichte das Finale gegen Alex de Minaur. Alexander Zverev fixierte in der Wiener Stadthalle seinen erstmaligen Sprung auf Platz eins der Weltrangliste. „In mehr als 50 Jahren ATP-Geschichte hat es erst 30 Weltranglistenerste gegeben. Dass so etwas genau in Wien passiert, ist wirklich toll“, betonte Straka. Besonders stolz machte ihn auch die Atmosphäre: „Daniil Medvedev hat gestern gegen Carlos Alcaraz verloren, ist vom Platz gegangen und hat tosenden Applaus bekommen. Das steht für Wien und für die Stadthalle.“
Das Konzept in der Marx Halle erwies sich als voller Erfolg
Als voller Erfolg erwies sich erneut das Konzept in der Marx Halle. Einzel, Doppel, öffentliche Trainings, das Rollstuhltennisturnier presented by win2day und zahlreiche Familienangebote sorgten für ein abwechslungsreiches Programm. Das Finale des Rollstuhltennisturniers wurde am Samstag vor großer Kulisse auf dem Centre Court der Wiener Stadthalle ausgetragen. Zudem erreichten Lucas Miedler und Neil Oberleitner das Doppelfinale und gewannen dieses unter frenetischem Applaus der bereits mittags bis auf den letzten Platz gefüllten Wiener Stadthalle. „Genau das, was wir mit dem Ground Ticket und der zweiten Location erreichen wollten, hat perfekt funktioniert“, sagte Straka nochmals mit Blick auf die Marx Halle.
Holzinger-Burgstaller freut sich über nächstes Rekordergebnis
Sehr zufrieden zeigte sich auch Gerda Holzinger-Burgstaller, CEO der Erste Bank: „Wir können wieder ein Rekordergebnis vorweisen. Herwig Straka und sein Team haben ein großartiges Erlebnis mit einer sensationellen Besetzung geschaffen, das keine Wünsche offenließ. Für uns gab es in dieser Woche ganz viele Glaub-an-dich-Momente. Ich habe nur eine kleine Sorge: Was kommt dann nächstes Jahr?“ Wie stark das Interesse am Turnier sei, zeige sich auch bei den Kundinnen und Kunden: „Wenn das Finale vorbei ist, kommen bereits die ersten Wünsche für das nächste Jahr – und das ist das beste Zeichen.“
Peter Hacker, Wiener Stadtrat für Soziales, Gesundheit und Sport, strich neben der sportlichen Qualität besonders die Integration des Rollstuhltennisturniers hervor. „Ein unglaubliches Sportjahr geht mit einem unfassbaren Highlight zu Ende. Dass die neue Nummer eins der Welt nicht ins Finale gekommen ist, sagt alles über die Qualität dieses Turniers. Besonders glücklich bin ich darüber, dass es gelungen ist, das Rollstuhltennis so prominent einzufügen. Diese Verknüpfung zwischen den Sportarten ist mir auch sozialpolitisch ein großes Anliegen“, erklärte Hacker.
Für Thomas Waldner war es die erste Ausgabe der Erste Bank Open als Geschäftsführer der Wiener Stadthalle. „Die Erste Bank Open und der Eurovision Song Contest haben in diesem Jahr gezeigt, dass die Wiener Stadthalle als ‚Good Old Lady’ weiterhin ganz vorne mitspielen kann. Eine Partnerschaft wie mit e|motion, die von Vertrauen und Wertschätzung getragen wird, ist nicht selbstverständlich. Gerade für ein solches Projekt braucht es eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe und den gemeinsamen Anspruch, den Besucherinnen und Besuchern das beste Tennis zu bieten.“
Für die kommenden Jahre sieht Straka die Erste Bank Open bestens aufgestellt. Selbst Vertreter von ATP-Masters-1000-Turnieren aus Miami und Madrid hätten sich in Wien ein Bild vom Konzept gemacht und dem Turnier außergewöhnliche Qualität attestiert. „Die Frage, wie man das noch toppen kann, wurde uns auch in den vergangenen Jahren gestellt. Wir haben es jedes Jahr geschafft, noch etwas draufzulegen. Deshalb gehe ich zuversichtlich ins nächste Jahr. Wir werden es wieder irgendwie toppen“, so Straka.
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