Beachtennis in Österreich: Ein Sport im Aufwind
Lebendig, fesselnd und schnell – gespielt wird mit speziellen Beachtennisschlägern (Paddles) und einem druckreduzierten Stage-2-Tennisball („orange“).
Die ITF Beach Tennis World Tour umfasst über 490 Turniere in 35 Ländern. Zu den wichtigsten Wettbewerben zählen die ITF Beach Tennis World Championships und der ITF Beach Tennis World Cup sowie die regionalen Meisterschaften in Europa, Afrika und Amerika.
Beachtennis – was ist das überhaupt?
Beachtennis (oder Beach-Tennis) ist eine rasante Trendsportart, die Elemente aus Tennis, Beachvolleyball und Badminton kombiniert und barfuß im Sand gespielt wird. Es ist leicht zu erlernen, erfordert nur etwas Spielwitz und Bewegungsfreue. Es bietet ein actionreiches Urlaubsfeeling.
Die wichtigsten Regeln und Besonderheiten
- Das Feld: Gespielt wird auf einem 16×8 Meter großen Sandplatz (identisch mit einem Beachvolleyballfeld).
- Kein Aufkommen: Die wichtigste Regel lautet: Der Ball darf den Boden nicht berühren. Jeder Schlag ist ein Volley, weshalb das Spiel extrem schnell und dynamisch ist.
- Die Ausrüstung: Es wird mit speziellen, saitenlosen Schlägern (oft aus Carbon oder Fiberglas mit Löchern) und druckreduzierten (etwas weicheren) Tennisbällen gespielt.
- Die Netzhöhe: Das Netz hängt deutlich höher als beim Tennis. Für Herrendoppel liegt die Höhe bei 1,80 m, für Damen- und Mixed-Doppel bei 1,70 m.
- Gezählt wird wie beim Tennis: Es gibt die Stufen 15, 30, 40 und Spielgewinn. Es gibt jedoch in der Regel keinen Vorteil – bei Einstand (40:40) entscheidet der nächste Punkt das Spiel. Zudem ist beim Aufschlag nur ein Versuch erlaubt.
Obwohl es für Einzel (mit Platzbreite 4,5 Meter) gespielt werden kann, wird Beachtennis fast ausschließlich im Doppel (zwei gegen zwei) ausgetragen. Das macht es zu einem geselligen Teamsport, der Koordination und schnelle Reaktionen fördert.
Beachtennis Österreich ist 2026 mit Turnieren in 4 Bundesländern aktiv
Die ÖTV Beachtennis Tour ist 2026 mit folgenden Turnieren aktiv:
- 13. Juni: MostBeach Open in St. Valentin
- 11. Juli: Sand & mehr Cup in Graz
- 17.–19. Juli: ITF BT 50 in Podersdorf am See (internationales Preisgeldturnier)
- 18. Juli: Podobeach Open in Podersdorf am See (Hobby)
- 29. August: Traunsee Open in Altmünster
Die Highlights der Saison 2025
Beachtennis hat auch in Österreich einen weiteren Schritt getan, um sich langsam, aber sicher von einer Randsportart zu einem festen Bestandteil der österreichischen Sportlandschaft zu entwickeln. Was einst als Urlaubsvergnügen begann, wird heute unter dem Dach des Österreichischen Tennisverbands (ÖTV) als professioneller Leistungssport mit einer stetig wachsenden Breitensportbasis betrieben.
Das Jahr 2025 markierte einen Meilenstein für die heimische Turnierszene. Österreich etablierte sich als wichtiger Stopp auf der internationalen ITF Beach Tennis World Tour.
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ITF BT 50 Austrian Beach Tennis Open: Das Flaggschiff-Event lockte internationale Top-Ten-Spieler nach Österreich. Mit einer großartigen Location in Podersdorf am Neusiedlersee samt beeindruckender Atmosphäre zeigte das Turnier, dass die Kombination aus Lifestyle und Spitzensport auch perfekt zum österreichischen Publikum passt.
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Regionale Beachtennis-Stops: Neben dem großen Event boomten regionale Turnierserien in Niederösterreich (MostBeach Open in St. Valentin), der Steiermark (Sand und mehr Cup in Graz) und im Burgenland (Podobeach Open in Podersdorf am See). Diese Turniere erleichterten besonders für Amateur:innen den Einstieg in den Wettkampfmodus.
2. Infrastruktur und Community
Ein entscheidender Faktor für den Erfolg im Jahr 2025 war die Unterstützung des ÖTV.
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Ganzjahresbetrieb: Dank moderner Indoor-Beachhallen in Wien, Graz und Linz ist Beachtennis in Österreich kein reiner Sommersport mehr. Der Trainingsbetrieb läuft nun zwölf Monate im Jahr durch.
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Vereinswesen: Immer mehr traditionelle Tennisvereine haben das Potenzial erkannt und ihre Anlagen um Beachcourts erweitert. Dies fördert nicht nur die Mitgliederbindung, sondern bringt auch eine jüngere Zielgruppe auf die Plätze.
3. Österreichische Top-Athlet:innen und Nachwuchs
Die österreichischen Aushängeschilder konnten sich 2025 erneut international behaupten.
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Internationale Erfolge: Spieler wie Markus Jäger konnten bei Turnieren in Übersee und Europa wichtige Weltranglistenpunkte sammeln. Österreich wird international mehr und mehr als ernstzunehmende Beachtennis-Nation wahrgenommen.
4. Technologische und mediale Entwicklung
2025 wurde Beachtennis in Österreich medial präsenter.
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Streaming & Social Media: Auf Plattformen wie facebook, Instagram und TikTok generierten Clips von spektakulären Smashes und Diving-Saves aus Österreich jede Menge Views innerhalb der Sportcommunity.
5. Fazit und Ausblick
Österreich hat im Jahr 2025 bewiesen, dass es die perfekten Bedingungen für Beachtennis bietet: Eine begeisterungsfähige Community, eine wachsende Infrastruktur und sportliche Vorbilder. Die Prognose für 2026 ist klar: Der Trend geht weiter nach oben. Das Ziel, 2027 wieder ein Nationalteam zur EM und WM zu entsenden, wird in den Gremien bereits intensiv verfolgt.
Beachtennis in Österreich ist auch 2026 mehr als nur Sport im Sand – es ist ein Lebensgefühl, das Professionalität mit purer Lebensfreude verbindet.