Billie Jean King Cup

ÖTV-Damen mit stärkstem Team in die Mission Wiederaufstieg

Auch Comebackerin Julia Grabher findet sich wieder im Aufgebot von Österreichs Damen-Nationalmannschaft.
Verfasst von: Manuel Wachta, 11.03.2024
© GEPA pictures / David Bitzan
Marion Maruska (rechts) freut sich, dass auch Österreichs Nummer eins Julia Grabher (links) in der Länderkampfwoche in Oeiras vom 8. bis 13. April dabei ist.

Durchs nicht unerwartete 0:4 bei der Qualifikationsrunde der Billie Jean King Cup Finals in den USA im April und die hauchdünne 2:3-Heimniederlage im Play-off gegen Mexiko im November waren die ÖTV-Damen im Vorjahr aus dem Kreis der Topnationen abgestiegen. Österreichs Nationalmannschaft muss somit 2024 kleinere Brötchen backen und so wie von 2009 bis 2022 mit der Europa/Afrika-Gruppe vorliebnehmen. Ganz genau gesagt mit der Europa/Afrika-Gruppe I, die heuer vom 8. bis 13. April in Oeiras, nur wenige Kilometer von der portugiesischen Hauptstadt Lissabon entfernt, ausgetragen wird. Dabei geht es im Freien auf Sand gegen elf andere Nationen, zunächst eingeteilt in drei Vierergruppen: Bulgarien, Dänemark, Griechenland, Lettland, Niederlande, Norwegen, Portugal, Serbien, Schweden, Türkei und Ungarn stehen als Kontrahentinnen zur Auswahl.

Bis zum heutigen Montag, vier Wochen vor Beginn der Länderkampfwoche, musste ÖTV-Sportkoordinatorin und Billie-Jean-King-Cup-Kapitänin Marion Maruska ihre Nominierung bekanntgeben. Die erfahrene Niederösterreicherin kann erfreulicherweise wieder auf die wohl stärkste, möglich gewesene Auswahl zählen: Julia Grabher (WTA 109), Sinja Kraus (WTA 164), Tamira Paszek (WTA 345), das erst 18 Jahre alte Teamküken Tamara Kostic (WTA 666) und die vor allem im Doppel starke Melanie Klaffner (WTA-Einzel 1292, WTA-Doppel 342) wurden aufgestellt.

„Immer eine Verstärkung für uns“: Freude über Grabher-Comeback

„Ich freue mich sehr, dass alle Spielerinnen zugesagt haben und wir daher mit einem so starken Team nach Portugal reisen können“, meinte Teamkapitänin Maruska. Besonders erfreut zeigte sie sich über die Rückkehr Grabhers, die nach der schweren, langwierigen Handgelenksverletzung aus dem Vorjahr ihr Comeback für einen WTA-125-Challenger in Antalya (Türkei) ab 25. März angekündigt hat: „Julia ist immer eine Verstärkung für uns. Es ist super, wenn sie spielt, und ich freue mich, dass sie nach ihrer längeren Pause im Team steht und für Österreich antreten wird. Dass sie gegen Mexiko sogar als Zuseherin nach Schwechat gekommen war und unsere Mädchen angefeuert hat, hat gezeigt, dass ihr der Billie Jean King Cup und unsere Mannschaft sehr wichtig sind.“

Ein kleines Fragezeichen steht freilich hinter der derzeitigen Spielstärke und Matchhärte von Grabher: „Sie hat natürlich seit sechseinhalb Monaten kein Match gespielt. Man wird daher sehen müssen, wie es um ihren Level und körperlichen Zustand bestellt ist. Durch den anspruchsvollen Spielmodus werden wir wieder sehr viele Begegnungen haben, man muss also abwarten, für wie viele Matches Julia letztlich einsetzbar sein wird.“ Die ÖTV-Damen können sich im Centro de Ténis do Jamor in Oeiras auf nicht weniger als gesamt fünf Begegnungen einstellen: Nach den drei Spielen in einer der drei Vierergruppen geht es in vier Dreiergruppen weiter. Die drei Erstplatzierten haben den Aufstieg ins Play-off zur Qualifikationsrunde für die Billie Jean King Cup Finals 2025 bereits sicher, die drei Zweitplatzierten machen sich ein weiteres Ticket dafür aus, die Drittplatzierten spielen um die Ränge sieben bis neun – und aus jener Dreiergruppe der Viertplatzierten steigen die letzten zwei Teams in die Europa/Afrika-Gruppe II ab.

Mindestziel Klassenerhalt, aber „unsere Damen haben alle Lunte gerochen“

„Die Europa/Afrika-Gruppe ist eine extrem schwierige Zone. Wir haben hier bis inklusive 2022 für 14 Jahre gespielt und wissen, wie schwer es ist, dort wieder raufzukommen“, weiß Maruska bereits aus Erfahrung, welche Herausforderung auf die ÖTV-Ladies hier warten dürfte. Schließlich könnten sich in den Aufgeboten der gegnerischen Nationen etliche Weltklassespielerinnen finden, wie etwa die Griechin Maria Sakkari (WTA 9), die lettische Linz-Gewinnerin Jelena Ostapenko (WTA 10) und ihre Teamkollegin Anastasija Sevastova (WTA 384, ehemals WTA 11), die nach Babypause um den Wiederanschluss an die Weltspitze kämpft. „Unser Mindestziel ist daher der Klassenerhalt, aber natürlich werden wir alles geben, um mehr als das zu erreichen. Nachdem wir zuletzt in den Play-offs standen, ist es natürlich unser großes Ziel, dort wieder hinzukommen“, so Maruska, die versicherte: „Unsere Damen haben nun alle Lunte gerochen, die ersten Heimmatches seit 2008 sind schon etwas ganz Besonderes gewesen. Jetzt haben auch unsere jungen Spielerinnen das mal erlebt. Wir sind ein starkes Team – und mit einer entsprechenden Auslosung und starken Form können wir es schon wieder zurück ins Play-off schaffen“, zeigte sich die Niederösterreicherin zuversichtlich.

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