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Kids & Jugend

Sensationelles Comeback von Lazic

Auf der Anlage des UTC La Ville fielen die Entscheidungen bei der 5. Station des ÖTV Jugend Circuit. Es gab drei Favoritensiege.

Manuel Lazic meldete sich nach eineinhalbjähriger Verletzungspause eindrucksvoll zurück

Am Dienstag, den 11. Juni, fielen bei der 5. Station des ÖTV Jugend Circuit die Entscheidungen im Einzel. Bei den Burschen U14 feierte der Wiener Manuel Lazic ein sensationelles Comeback. Ansonsten kam es zu Favoritensiegen.

Burschen U14
Manuel Lazic (WTV) musste aufgrund seiner langen Pause in der Qualifikation starten. Dies schien für ihn jedoch keine schwierige Aufgabe zu sein und er qualifizierte sich ohne Probleme für den Hauptbewerb. Dort traf er gleich in der ersten Runde auf den viertgesetzten Salzburger Gregor Gottein. Aus diesem schwierigen Duell ging er mit 3:6, 6:2, 6:2 als Sieger hervor. Dies war dann aber auch schon die größte Hürde für den späteren Sieger. Mit einem 6:0, 6:0 gegen Moritz Haas (NÖTV), einem 6:2, 6:0 gegen den achtgesetzten Noah Grossmann (WTV) sowie einem 6:0, 6:1 gegen die Nummer 5, Benedikt Szerencsits (BTV), stand dem Finale nichts mehr im Wege. Dort wartete der körperlich deutlich überlegene Oberösterreicher Tobias Leitner, als Nummer 3 Favorit, nachdem die Erst- und Zweitgesetzten Patrick Jozwicki (NÖTV) sowie Moritz Lesjak (WTV) ausgefallen waren. Manuel spielte auch hier von Beginn an souverän und konnte sich mit 6:1, 7:6 durchsetzen. Damit ist seiner knapp 1 ½ Jahre dauernden Verletzungspause wohl hoffentlich ein Ende gesetzt und ihm überdies beim ersten Turnier ein sensationelles Comeback geglückt.

Burschen U18
Bei den älteren Burschen triumphierte der Kärntner Yannick Schneider, der nach dem Nichtantreten des erstgesetzten Samuel Motazed (WTV) sowie der Nummer 3, Marko Milosavljevic (WTV), die beide noch international im Einsatz waren, als Favorit gehandelt worden war. Der zweitgesetzte Yannick Penkner (TTV) schied gegen den späteren Finalisten Vinzenz Wutzl (NÖTV) bereits in der ersten Runde aus. Yannick gab bis zum Halbfinale insgesamt lediglich ein Game ab. Dann folgten zwei harte Partien. Im Semifinale siegte er in drei Sätzen gegen den stark spielenden Emil Kasper aus Niederösterreich. Auch im Finale wartete keine leichte Aufgabe. Vinzenz Wutzl, der nach Yannick Penkner auch Diego Laporta Osante (NÖTV) sowie Niklas Grünefeldt (NÖTV), die als Mitfavoriten gesehen wurden, jeweils knapp in zwei Sätzen ausgeschaltet hatte, bot auch Yannick im Finale ordentlich Paroli. Am Ende gewann der ein Jahr ältere Yannick jedoch die Oberhand und siegte mit 7:5, 2:6, 6:1. Damit konnte er sich über seinen ersten Titel in der Serie 2019 freuen.

Im Gegensatz zu den Burschen gewannen bei den Mädchen in beiden Bewerben Spielerinnen, die jeweils bereits einen Erfolg im Circuit dieses Jahr erzielt hatten.

Mädchen U14
In der Altersklasse U14 konnte sich die Vorarlbergerin Laura Fuchs nach ihrem Sieg beim ersten Turnier, das ebenfalls im UTC La Ville ausgetragen worden war, bereits über ihren zweiten Titel freuen. Weil Liel Rothensteiner (NÖTV) sowie Tamara Kostic (WTV) beide noch bei einem Kat. 1 Turnier TE in Palermo waren, war sie als Drittgesetzte auch eigentliche Favoritin. Auch mit der Siegerin des 3. Turniers im Wolfsberg, Alexandra Zimmer (NÖTV), hatte sie im Viertelfinale mit 7:5, 6:2 keine Probleme. Im Finale wartete die Spitzenreiterin der U14 Mädels, die dieses Jahr bereits zwei Titel abräumte: Johanna Hiesmair aus Oberösterreich. Johanna gab bis zum Endspiel insgesamt nur drei Games ab. Im Rahmen des Circuits hatten die beiden 2019 bereits zwei Mal gegeneinander gespielt; im Head to Head stand es 1:1. Diesmal, bei der ersten Begegnung auf Sand, hatte Laura die Nase vorne, womit sie Gleichstand mit Johanna erreichte. Auch im Masters-Ranking rangieren die beiden bis jetzt auf Platz 1 und 2.

Mädchen U18
Bei den älteren Mädchen schlug die vorjährige Spitzenreiterin mit vier von sechs gewonnen Turnieren sowie dem Masters-Sieg U14 wieder zu. Die Tirolerin Anna-Lena Ebster siegte dieses Jahr bereits beim 2. Turnier in Kottingbrunn. Im Februar hatte sie dort als Viertgesetzte jedoch wesentlich mehr zu kämpfen. Diesmal führte sie die Setzliste an und wurde dem auch gerecht. In drei ihrer Spiele gab sie lediglich drei Games ab, nur gegen die Tirolerin Selina Kansiz im Viertelfinale waren es vier. Im Finale ging es gegen die momentan stark spielende Mariam Karadzhaeva (WTV), die bereits beim letzten Turnier in Villach groß aufspielte und sich überraschend den Turniersieg holte. Auch diesmal zog sie ohne Probleme ins Finale ein und landete auf dem Weg dorthin unter anderem einen klaren Zweisatzsieg gegen die zweitgesetzte Vorarlbergerin Mia Liepert, die obendrein das Masters-Ranking anführt. Anna-Lena war im Finale jedoch eine Nummer zu groß und setzte dem Erfolgslauf von Mariam mit einem 6:2, 6:1 ein Ende.

Das nächste Turnier der Serie startet am Donnerstag, den 20. Juni, in Kitzbühel. Diesmal sind wieder die 12er an der Reihe. Für die Altersklassen U14/U18 geht es erst nach den Ferien im September in Enns in Oberösterreich weiter.

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