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Kids & Jugend

Die ersten Sieger 2019 stehen fest

Von 2. bis 7.1. wurde das 1. Turnier des ÖTV Jugend Circuit in den Altersklassen U12, U14 und U18 ausgetragen.

Die U12-Champions in Neudörfl mit Turnierleiter Peter Teuschl (l.) und ÖTV-Vizepräsident Raimund Stefanits.

Zum Auftakt des ÖTV Jugend Circuit, der größten Jugendturnierserie Österreichs, fanden alle Altersklassen zeitgleich statt. Die U12 spielte in Neudörfl beim TC Habeler-Knotzer, während die U14 und U18 in Wien im UTC La Ville aufschlug.

Timothy Bezar und Emiliy Lederer als Spitzenreiter der U12
Bei den Burschen U12 machte beim Auftakt der Serie WTV-Talent Timothy Bezar das Rennen. Seine Überlegenheit zeichnete sich bereits letztes Jahr mit einigen hervorragenden Ergebnissen bei Turnieren des Circuits, den Staatsmeisterschaften und schließlich der Teilnahme am Masters ab – und das als Jahrgangsjüngerer (2007). Im Vorjahr war er zu Beginn noch ungesetzt und musste sich erst einen Namen machen. Dieses Jahr sieht es anders aus. Als Nummer 1 gab er im gesamten Turnierverlauf lediglich elf Games ab. Sein Finalgegner Timo Rosenkranz-König aus der Steiermark war der einzige, der dem Spitzenreiter in beiden Sätzen mehr als ein Game abnehmen konnte. Mit 6:2, 6:2 war Timothy jedoch auch hier weit überlegen. Vielversprechend war auch die Leistung der Vorarlberger Brunner-Zwillinge. Lukas, die Nummer 2 des Turniers, und sein drittgesetzter Bruder Lorenz kamen beide bis ins Halbfinale. Lukas scheiterte mit 3:6, 2:6 an Timo, für Lorenz war beim 2:6, 0:6 gegen Timothy nicht viel zu holen.

Die Siegerin der Mädchen U12 heißt Emily Lederer (TTV). Für sie wurde es gegen das Kärntner Ausnahmetalent Lilli Tagger richtig knapp. Lilli hatte als Jahrgangsjüngere (2008) gleich in ihrem Auftaktmatch die zweitgesetzte Leonie Rabl geschlagen. Im Achtelfinale hatte sie gegen Valentina Schnabl OÖTV beim 6:1, 6:0 keine Probleme. An der späteren Siegerin Emily scheiterte sie nur knapp mit 6:7, 6:4, 0:6. In ihrem Semifinalspiel setzte sich Emily gegen die achtgesetzte Aileen Hoxha (NÖTV) überraschend klar mit 6:1, 6:0 durch. Im Finale wartete die favorisierte Kim Kühbauer aus dem Burgenland. Kim hatte bis zum Halbfinale keinerlei Probleme. Dort machte ihr die Qualifikantin Ela Plosnik (STTV) zu schaffen. Letztlich konnte sie sich aber mit 6:7, 6:3, 6:1 fürs Endspiel qualifizieren. Im Finale war Emily jedoch die stärkere Spielerin und holte sich mit 6:4, 6:1 den Titel. Hervorzuheben bei den Mädchen U12 ist auch die Leistung von Wildcard-Spielerin Anna Pircher (TTV). Mit acht Jahren (Jahrgang 2010) schaffte sie es bis ins Viertelfinale. Dort war Kim Kühbauer eine Nummer zu groß – 0:6, 3:6

Piet Luis Pinter und Laura Fuchs triumphieren in U14
Ebenso wie bei den Burschen U12 ließ auch der U14-Sieger Piet Luis Pinter nichts anbrennen: Der Drittgesetzte aus dem Burgenland holte sich mit nur 14 abgegebenen Games den Turniersieg. Auffallend im Bewerb U14 ist: Keiner der zwei topgesetzten Spieler schaffte den Einzug ins Finale: Der zweitgesetzte Joel Schwärzler aus Vorarlberg zog bereits im Viertelfinale gegen Benedikt Szerencsits (BTV) mit 6:7, 0:6 den Kürzeren. Im Burgenländer-Duell hatte Benedikt gegen Piet Luis mit 2:6, 0:6 nichts auszurichten. Die Nummer 1, Moritz Lesjak (WTV), lieferte bis ins Halbfinale vielversprechende Ergebnisse: In jedem Spiel gab er lediglich ein Game ab, ehe im Semifinale gegen den achtgesetzten Gregor Gottein (STV) überraschend klar mit 2:6, 3:6 Endstation war. Im Finale hatte auch Gregor keine Chance, Piet gewann 6:0, 6:3.

Bei den Mädchen U14 stürmte eine Qualifikantin bis ins Finale: Ekaterina Perelyina nahm in Runde eins die fünftgesetzte Lea Erenda aus dem Bewerb, hatte im Achtelfinale gegen Nikola Kollaritsch keine Probleme und ging auch gegen Ava Schüller mit 3:6, 7:5, 6:2 als Siegerin hervor. Überraschend klar setzte sie sich auch gegen die ungesetzte Theresa Stabauer (OÖTV) durch, die ihrerseits die viertgesetzte Nina Schwarzenberger aus der Steiermark in drei Sätzen niedergerungen hatte und der sechstgesetzten Emma Tagger (KTV) mit 6:1 6:1 nicht viele Chance ließ. Gegen Ekaterina war mit 1:6, 2:6 jedoch Endstation. Laura Furchs (VTV), die Siegerin des Bewerbs, musste im Semifinale gegen Johanna Hiesmair (OÖTV) alles geben. In einem harten Kampf gewann sie letztlich mit 7:6, 4:6, 7:5. Trotz des anstrengenden Matchs konnte sie im anschließenden Finale gegen Ekaterina mit 6:2, 6:4 gewinnen. Auch im U14 Bewerb gab es eine junge Spielerin, die es bis ins Viertelfinale schaffte: Die Tirolerin Sarah Messenlechner wäre noch in U12 spielberechtigt und schied erst gegen die spätere Siegerin Laura Fuchs aus.

Tobias Wirlend und Claudia Gasparovic holen U18-Titel
Im Bewerb U18 konnte weder bei den Burschen noch bei den Mädchen die Nummer 1 den Titel holen. Bei den Burschen schaffte es der zweitgesetzte Tobias Wirlend aus Oberösterreich. Bis ins Halbfinale gewann er mit klaren Ergebnissen. Dort wartete Dreisatzkönig Diego Laporta (NÖTV): Der achtgesetzte Niederösterreicher schien stets erst warm werden zu müssen. Sowohl gegen Felix Steindl (WTV) in der ersten Runde als auch gegen Paul Werren (WTV) im Achtelfinale und Yannick Penkner (TTV) im Viertelfinale verlor er je den ersten Satz und holte schließlich doch noch den Sieg. Im Halbfinale drehte er den Spieß um: Den ersten Satz entschied er mit 7:6 für sich, ehe Tobias Wirlend nochmals alles in Bewegung setzte, um mit 6:7, 7:5, 6:0 die Qualifikation fürs Finale zu schaffen. Dort wartete der noch 14-jährige Jan Kobierski (STTV), der bis zum Halbfinale ebenfalls nichts anbrennen ließ. Dort musste er gegen Wenzel Graski, der am Tag zuvor die Nummer 1 des Turniers, Nicolas Moser, mit 4:6, 7:5, 7:5 besiegt hatte, über drei Sätze gehen – 6:2, 2:6, 6:2. Wenzel übertraf dabei sogar Diego: In all seinen vier Spielen musste der Marathonspieler über drei Sätze gehen. Im Finale konnte sich Tobias gegen Jan mit 6:1, 6:4 durchsetzen.

Zu den meisten Überraschungen kam es bei den Mädchen U18: die zweitgesetzte Anna-Lena Ebster (TTV), die sich im September 2018 zur Masters-Siegerin U14 gekürt hatte, schied hier bereits im Achtelfinale gegen die Qualifikantin Tijana Zlatanovic in zwei Sätzen aus. Tijana rückte schließlich durch einen Dreisatzsieg gegen Alina Jensterle (KTV) bis ins Halbfinale vor, wo sie gegen die spätere Siegerin Claudia Gasparovic (NÖTV) nur mit 7:5, 3:6, 3:6 den Kürzeren zog. Für Claudia war dies das einzige Dreisatzmatch im Turnier. Im Finale gegen Mia Liepert aus Vorarlberg setzte sie sich klar mit 6:3, 6:4 durch. Mia hatte als siebtgesetzte auf ihrem Weg dorthin nicht nur die vielversprechende Qualifikantin Jovana Peric (WTV) mit 6:0, 6:3 ausgeschaltet, sondern behauptete sich obendrein auch gegen die beiden topgesetzten Girls Johanna Halper (NÖTV) und Sophia Wurm (TTV) – alle drei davon in zwei Sätzen.

Die ersten Titel des Jugend Circuits sind also vergeben. Bereits im kommenden Monat findet das nächste Event statt. Für die U12 geht es von 14. bis 17. Februar in Bad Waltersdorf weiter, die U14/U18 hat die nächste Station beim TC Höllrigl Kottingbrunn.

ERGEBNISSE

Turnierleiter Robert Heiss gratulierte den Siegern der Altersklasse U14 und U18 im UTC La Ville.

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