Sehr geehrte Vereinsverantwortliche,

Der Fonds für Non-Profit-Organisationen ersetzt Einnahmenausfälle durch die Covid19-Pandemie und Lockdown-Maßnahmen  bei gemeinnützigen Sportvereinen und -verbänden. Die Antragsstellung für das erste Halbjahr ist ab Anfang Juli möglich.

Um Österreichs gemeinnützigen Sektor weiterhin bestmöglich zu unterstützen, wird der NPO-Unterstützungsfonds bis Ende Juni verlängert.

Zahlreiche Vereine leiden nach wie vor unter den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Einschränkungen. „Diese erneute Gelegenheit, wirtschaftliche Unterstützung für weitere sechs Monate des ersten Halbjahrs 2021 zu erhalten, bringt auch für tausende Sportvereine die erhoffte Sicherheit. Gerade Tennishallenbetreiber haben in diesem Winter kaum Einnahmen erzielen können. Für diese ist das ein unverzichtbarer Beitrag zur Bewältigung der Krise“, sagt ÖTV-Präsident Magnus Brunner.

Die Verlängerung des NPO-Unterstützungsfonds sei der richtige Schritt, um auch die rund 15.000 Sportvereine zu unterstützen. „Gemeinnützige Einrichtungen und Vereine sorgen für Zusammenhalt, erhalten Traditionen am Leben. Der NPO-Fonds hat sich als europaweit einzigartiges Unterstützungsinstrument bewährt.“

Bis 15. Mai können auf www.npo-fonds.at Anträge über das 4. Quartal 2020 gestellt werden. Für diesen Zeitraum wurden bisher Förderungen in der Höhe von mehr als 22 Millionen Euro zugesagt und großteils auch ausbezahlt. Insgesamt hat der NPO-Fonds bereits über 20.000 Organisationen mit 375 Millionen Euro unterstützt.

Geplant ist, dass Anträge für das erste Halbjahr 2021 ab Anfang Juli rückwirkend gestellt werden können. Dabei ist für die beiden Quartale nur ein Antrag nötig, was den Aufwand für die Antragstellerinnen und Antragsteller minimiert.

Insgesamt ist der in Europa an Umfang und Breite einzigartige Fonds für Non-Profit-Organisationen mit 950 Millionen Euro dotiert.


Happy Birthday, Sonja Pachta!

Eine Legende ist 80. An der Wienerin sind Generationen von Tennisspielerinnen verzweifelt - Sonja Pachta bleibt mit 52 österreichischen Staatsmeistertiteln unerreicht.

Josef Pachta, Vater und Trainer, "hat mich wegen meiner schlechten Körperhaltung zum Tanzen und Turnern geschickt", erinnert sich Sonja Pachte an ihre ersten Versuche, den Tennisball über ein Netz zu transportieren. 

Tanzen und Turnen hat gefruchtet. Als 15-Jährige holte die Wienerin bei den internationalen österreichischen Tennismeisterschaften überraschend den Titel, um anschließend einen Rekord für die Ewigkeit aufzustellen: Zwischen 1958 und 1975 eroberte Sonja Pachta ununterbrochen den Staatsmeisteritiel. In Summe stehen 52 Meistertitel zu Buche, 19 davon im Einzel. In zehn Jahren gewann sie sogar alle Titel - im Einzel, Doppel und Mixed.

Sonja Pachta, die am 25. April in Wien den 80. Geburtstag feierte , ist Trägerin des "Rolf-Kienzl-Ringes", das ist die höchste Auszeichnung, die der ÖTV zu vergeben hat. Die Stadt Wien bedachte sie mit dem Sportehrenzeichen.

Der ÖTV gratuliert herzlich!