Liebe Tennisfreunde!

Wir haben spannende, arbeitsintensive Monate hinter uns. Leider hat die Herren-Nationalmannschaft in Salzburg gegen Chile nicht gewinnen können, dafür hat das Fed-Cup-Team unter der neuen Kapitänin Marion Maruska den Wiederaufstieg in die Europa/Afrika-Zone I geschafft und ein kräftiges Lebenszeichen unseres Damen-Tennis abgegeben. Hinter uns liegen auch die wieder bestens organisierten Hallenmeisterschaften in Wolfsberg mit den Meistern Lucas Miedler und Betina Stummer. Der nächste wichtige Termin ist die Ordentliche Generalversammlung des ÖTV am 24. März in Elixhausen.

Mit sportlichen Grüßen,
Werner Klausner, ÖTV-Präsident


Generalversammlung in Elixhausen

Am 18. März 2018 bin ich ins erste Jahr meiner Amtsperiode als ÖTV-Präsident gestartet, um mit meinem Team den Tennissport in Österreich weiter zu entwickeln. Anfang des Jahres wurden auch die letzten Prozesse des engagierten Masterplans in die Umsetzungsphase gebracht. Die entwickelten Lösungen bzw. Konzepte sind durch Spezialisten in den unterschiedlichsten Bereichen entstanden, etwa das Mädchenkonzept, das ich als Beispiel nennen möchte. ÖTV-Sportkoordinatorin Marion Maruska und WTV-Präsident Christian Barkmann haben die Weichen für die Entwicklung im Damentennis gelegt. Gemeinsam mit Barbara Schwartz werden Coachings, Scoutings, Lehrgänge und ein Junior Fed Cup Team aufgebaut. Wir werden die Früchte dieser Arbeit in absehbarer Zeit ernten können. Nach dem gleichen Muster wurden alle anderen Themenschwerpunkte strukturiert entwickelt.

Erwähnen möchte ich an dieser Stelle, dass der ÖTV im Jahr 2018 positiv bilanziert. Auch für das heurige Jahr ist laut Budgetplan ein Gewinn prognostiziert.

Am 24. März findet im Romantikhotel Gmachl (5161 Elixhausen, Dorfstraße 14, Telefon 0662 480212) die Ordentliche Generalversammlung des Österreichischen Tennisverbandes 2019 statt. Wir möchten darauf hinweisen, dass bei der Länderkuratoriumssitzung am Samstag aus zeitlichen Gründen keine Referatspräsentationen stattfinden können.

Sitzungsspiegel für das GV-Wochenende:

Freitag, 22. 3. 2019

  • 10.00 Uhr    IT Ausschuss
  • 14.00 Uhr    Turnierreferat
  • Abendveranstaltung STV

Samstag, 23. 3. 2019

  • 10.30 Uhr    Länderkuratorium
  • 11.00 Uhr    Frauenreferat
  • 12.00 Uhr    Lehrreferat
  • 14.00 Uhr    Seniorenreferat
  • 14.00 Uhr    Jugendreferat
  • Gala-Abend des STV

Sonntag, 24. 3. 2019

  • 10.00 Uhr    ÖTV-Generalversammlung

Ein Daviscup-Fest ohne Happy End

Am 1. und 2. Februar 2019 spielte unsere Herren-Nationalmannschaft in der ausverkauften SalzburgArena an zwei Tagen im Best-of-three-Modus gegen Chile um ein Ticket für das Weltgruppen-Finalturnier in Madrid, an dem sich im November 18 Nationen beteiligen werden. Am ersten Tag glich Dennis Novak nach Jurij Rodionovs Auftaktniedelage aus, der Samstag begann mit einem Sieg des Doppels Oliver Marach/Jürgen Melzer. Novak musste sich Jarry erst im Tiebreak des Entscheidungssatzes geschlagen geben, Debütant Rodionov war gegen Garin chancenlos. Nach dem 2:3 spielt die Mannschaft im September in Finnland um den Klassenerhalt in der Weltgruppe.

Die Burschen haben, unterstützt vom tollen Salzburger Publikum, alles gegeben, alles aus sich rausgeholt. Chile ist nach der krankheitsbedingten Absage von Dominic Thiem als Favorit gestartet und hat die besseren Ranglistenpositionen bestätigt. Wir haben sie bis zum Schluss gefordert, es war ein Duell auf Messers Schneide. Dennis Novak hat sensationell gespielt, Jurij Rodionov ist eine Riesenhoffnung für das österreichische Tennis. Ich freue mich auf viele weitere Daviscups mit ihm.

Im September sind wir aufgrund der Rankings im Einzel Favorit gegen Finnland. Ich hoffe, dass sich die Nationalmannschaft bald wieder vor unserem heimischen Publikum präsentieren darf - so wie beim Tennisfest in Salzburg.

Meinen besonderen Dank möchte ich dem STV, Christian Zulehner und Erich Mild für ihren Einsatz aussprechen sowie der Stadt und dem Land Salzburg, allen Sponsoren und Partnern, ohne die die Veranstaltung in meinem Heimatbundesland nicht möglich gewesen wäre.


Ein Freudentag in Luxemburg

Das österreichische Fed-Cup-Team, erstmals angeführt von Kapitänin Marion Maruska, hat beim Fed-Cup-Turnier in Esch an der Alzette ausgezeichnete Figur gemacht. Nach dem 2:1 gegen Tunesien und dem 3:0 gegen Bosnien in der Vorrunde, setzten sich Barbara Haas, Julia Grabher und Melanie Klaffner in der Relegation mit 2:0 gegen Israel durch und sicherte sich den sofortigen Wiederaufstieg in die Europa/Afrika-Zone I.

Unser junges Team hat enormen Charakter bewiesen. Der sofortige Wiederaufstieg ist ein wichtiges Signal unserer Damen-Nationalmannschaft. Im Jänner haben wir im ÖTV unser neues Damen- und Mädchenprojekt gestartet, das mir sehr am Herzen liegt, weil ich in Österreich großes Potenzial sehe - ich bin überzeugt, dass unser Damentennis eine sehr gute Entwicklung nehmen wird. Mira Antonitsch und Sinja Kraus, zwei Versprechen für die Zukunft, durften in Luxemburg erstmals Teamluft schnuppern. Sie waren mit Begeisterung bei der Sache. Besonders freut mich der Aufstieg auch für Kapitänin Marion Maruska, die gleich mit drei Siegen ins Amt gestartet ist.


Die Hallen-Meister sind gekürt

Seite an Seite hatten sie tags zuvor den Doppel-Titel geholt, am 16. Februar standen einander die hoffnungsvollsten Youngsters des Landes im Einzel-Finale der Österreichischen Hallenmeisterschaften powered by Fresacher & Krenker und presented by Sportstadt Wolfsberg gegenüber. Die Nummer 1 der Setzliste, Jurij Rodionov, 19 Jahre jung und 194. der Weltrangliste, traf im vorprogrammierten Endspiel auf die Nummer 2, Lucas Miedler, 22 Jahre jung und 277. der Weltrangliste. Zwei Niederösterreicher also, die den Österreichischen Meister ausspielten.Miedler hatte das bessere Ende für sich und gewann 6:3, 6:7, 6:3.

Bei den Damen setzte sich die routinierte Betina Stummer gegen die 18-jährige Arabella Koller klar mit 6:4, 6:2 durch.

Gernot Dreier hat das Turnier in Wolfsberg wieder hervorragend organisiert, ihm gilt besonderer Dank für seinen unermüdlichen Einsatz.  Ein großer Dank geht auch an den Hauptsponsor Heimo Fresacher und an die Stadt Wolfsberg.