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Leider bleibt der Spielbetrieb in der Halle eingestellt

Die österreichische Bundesregierung setzt strenge Verhaltensmaßnahmen, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Die Verordnung, die bis Ostern gelten soll, betrifft alle Bereiche der Gesellschaft, somit leider auch den Tennissport, der bis auf weiteres nicht in der Halle ausgeübt werden darf.

Das Bespielen aller Anlagen in allen Sportarten ist nun in Österreich indoor generell untersagt, die Sportstätten dürfen nur für Sanierungs-, Wartungs- oder Erhaltungsarbeiten betreten werden.

Im Freien darf seit 7. Dezember gespielt werden (siehe HIER)

Zusätzliche Wirtschaftshilfen

Die tpa hat in intensiver Zusammenarbeit mit dem ÖTV ein umfassendes Dokument erstellt (Entwurf vom 20. Jänner 2021), in dem alle Fragen zu nachfolgenden Themen beantwortet werden. Selbstverständlich steht das tpa-Team für persönliche Anfragen zur Verfügung.

Die Regierung wird Unternehmen in der Lockdown-Verlängerung mit weiteren Wirtschaftshilfen unterstützen. Zusätzlich zu Fixkostenzuschuss und Verlustersatz können Unternehmen einen „Ausfallsbonus“ beantragen. Dieser könnte bis zu 30 Prozent des Umsatzes der Vergleichsperiode und maximal 60.000 Euro im Monat betragen – für jeden Monat bis Ende der Krise. Der Härtefallfonds wird bis Ende Juni verlängert.

Der Ausfallsbonus gilt für alle Unternehmen, die direkt oder indirekt wegen Geschäftsschließungen keinen Umsatz machen können.

Außerdem kann jedes Unternehmen, das mehr als 40 Prozent Umsatzausfall im Vergleich mit dem jeweiligen Monatsumsatz aus 2019 hat, über FinanzOnline eine Liquiditätshilfe bis zu 60.000 Euro pro Monat beantragen. Die Ersatzrate beträgt 30 Prozent des Umsatzausfalls und besteht zur Hälfte aus dem Ausfallsbonus und zur Hälfte aus einem Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss.

Ausnahmen im Spitzensport

Was den Spitzensport betrifft, ist es dem ÖTV in zahlreichen Gesprächen mit dem Sportministerium gelungen, eine Ausnahmeregelung zu erwirken und den Begriff SpitzensportlerInnen auf LeistungssportlerInnen auszudehnen. Wer unter den Begriff LeistungssportlerInnen fällt, finden Sie HIER

SpitzensportlerInnen, die Mannschafts- oder Kontaktsport ausüben, müssen nun alle 7 Tage getestet werden.

FFP2-Masken in der Sportstätte sind verpflichtend (ausgenommen bei der Sportausübung). Ein Mindestabstand von zwei Metern muss eingehalten werden. Jeder Person müssen 20 Quadratmeter zur Verfügung stehen.

Seit 26. Dezember dürfen die bisher maximal sechs Personen aus zwei verschiedenen Haushalten zuzüglich deren sechs minderjähriger Kinder oder Minderjähriger, denen gegenüber eine Aufsichtspflicht besteht, nicht mehr gemeinsam Sport betreiben. Das bedeutet das Aus für Kleingruppentrainings.

Der ÖTV ist weiter in intensivem Kontakt mit dem Sportministerium, um baldige Lockerungen im Sinne der Landesverbände, seiner Mitgliedsvereine, der Tennishallen und Tennisschulen sowie aller TennisspielerInnen zu erreichen.

Top-aktuell sind stets die Informationen von SPORT AUSTRIA - die Interessenvertretung und Serviceorganisation des organisierten Sports in Österreich ist in regem Austausch mit Sportminister Werner Kogler. Regelmäßig werden die FAQs auf den neuesten Stand gebracht.