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Zweiter Challenger-Titel für Fischer!

"Ich freue mich riesig!" Absolute Top-Leistung von Martin Fischer (Bild): Bei dem mit 40.000 Dollar dotierten Challenger-Turnier in Kyoto (JPN) besiegte "Fisch" im Finale den an Nummer 3 gesetzten Japaner Tatsuma Ito (ATP 158) mit 3:6, 7:5, 6:4. "Das war wieder eine dieser Wochen, bei denen einfach alles zusammenpasst."


Vier Mal hat Martin Fischer (APT 181) in seiner Karriere schon nach einem Turniersieg auf Challenger-Ebene gegriffen: in Yokohama (JPN) im November 2009, Palermo (ITA) im Oktober 2010 und Portoroz (SLO) im Juli 2013 sowie zum ersten Mal erfolgreich in Oberstaufen (GER) im Juli 2010. Bei dem mit 40.000 Dollar dotierten Challenger-Turnier in Kyoto (JPN) sollte dem 27-jährige Vorarlberger der zweite "Streich" gelingen: "Fisch" besiegte den an Nummer 3 gesetzten Japaner Tatsuma Ito (ATP 158) mit 3:6, 7:5, 6:4. Auf seiner Website ließ Österreichs Nummer 5 die letzten Tage und Wochen voller Freude revue passieren: "Das war wieder eine dieser Wochen, bei denen einfach alles zusammenpasst. Die Form hatte schon längere Zeit gepasst, umso mehr freut es mich, dass es jetzt auch wieder bis ganz nach oben gereicht hat! Im gestrigen Halbfinale habe ich schon gemerkt, dass mit meiner Returnleistung hier einiges drin ist. Ich war nie ein Spieler, der reihenweise Asse schlägt oder des öfteren Matches ohne Break durchspielt. Aber mit dem Return konnte ich hier meinen Gegnern wirklich den Nerv ziehen. Gestern gegen Chiudinelli war es eine sehr wechselhafte Partie, mit einem ganz starken dritten Satz!"

"Ich freue mich riesig!"
"Heute im Finale ging es dann gegen den Lokalmatadoren, gegen einen, dem der schnelle Belag wie auf den Leib geschneidert ist. Dementsprechend hat er auch losgelegt. Ich habe mir sehr schwer getan, in der Partie Fuß zu fassen. Er hatte auf alles eine Antwort und war vor allem von der Grundlinie der Stärkere. Aber ich steckte nicht auf, konnte bei 2:2 im zweiten Satz einen Breakball abwehren und versuchte einfach mit eigenem Aufschlag stehts vorzulegen. Und tatsächlich kam meine Chance. Einen Satzball bei 5:4 konnte er noch abwehren, beim nächsten bei 6:5 unterlief ihm aber ein Doppelfehler. Ich versuchte weiterhin seinen Rythmus zu brechen. Spielte immer wieder mal Aufschlag-Volley und versuchte ihn ab und an mit kurzen Slice ans Netz zu holen. Aber wieder erwischte er den besseren Start. Als es dann aber bei 1:3 im dritten Satz neue Bälle gab, konnte ich das Spiel drehen. Vier Spielgewinne in Folge gaben mir die Möglichkeit aufs Match zu servieren. Doch mit dem Rücken zur Wand und zwei Returnwinner von seiner Seite musste ich nochmals in die Verlängerung. In dieser Phase hat er beim Aufschlag stark nachgelassen. Diese Schwäche konnte ich nutzen und verwandelte nach 2:05 meinen zweiten Matchball!
Es ist der zweite Challenger-Titel in meiner Karriere und ich freue mich riesig."


Link:
Challenger in Kyoto | Website




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