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ATP

ZUSCHAUERREKORD IN GRAZ

Das diesjährige „s Tennis Masters der Steiermärkischen Sparkasse“ war mit Granden wie Marcelo Rios, Thomas Muster, John McEnroe und Goran Ivanisevic nicht nur das bestbesetzte, sondern mit 26.000 Besuchern auch das erfolgreichste aller Zeiten.

„Damit haben wir die Marke aus dem Vorjahr um 2.000 überboten und einen neuen Zuschauerrekord aufgestellt“, freuten sich die beiden Organisatoren Herwig Straka und Edwin Weindorfer. 

Die Fans bekamen in der Media-Markt-Arena in der Shoppingcity Seiersberg feinste Tennis-Kost serviert. Die Matches von Thomas Muster gegen John McEnroe und das Finale des Steirers gegen Marcelo Rios, das der Lokalmatador mit 6:7, 6:7 verlor, boten Tennis auf höchstem Niveau. „Aufgrund der starken Leistungen ist der Funke auf das Publikum übergesprungen. Die Stimmung auf dem Platz war heuer sensationell“, ergänzte Straka. 

Das werden auch die Rios-Fans mitbekommen haben, die die Liveübertragung des Finales im chilenischen Fernsehen mitverfolgt haben. „Die Highlight-Show auf CNBC sorgt zudem für eine weltweite Berichterstattung über das s Tennis Masters“, so Weindorfer. Das Veranstalterduo hat seine Fühler bereits nach neuen Stars für das Turnier im kommenden Jahr ausgestreckt. Auf der Wunschliste steht der Name des siebenfachen Wimbledon-Triumphators Pete Sampras ganz oben. Weindorfer: „Es hat bereits erste Gespräche gegeben, nachdem Sampras in den USA bei Showturnieren schon wieder wettkampfmäßig gespielt hat.“ Der heuer erstmals durchgeführte Ladies Day wird 2007 seine zweite Auflage erleben. „Die Exhibition mit Barbara Schett und Natasha Zvereva ist gut angekommen. Jetzt denken wir daran, Anna Kournikova oder Gabriela Sabatini in die Steiermark zu holen“, erklärten Straka und Weindorfer. 

Im Finale des ATP-Challengerturniers setzte sich in einem Duell zweier Top-100-Spieler Florian Mayer gegen seinen deutschen Landsmann Rainer Schüttler in drei Sätzen durch. Der Sieger, der unmittelbar nach dem Endspiel zum Konzert von Robbie Williams nach Wien abdampfte, zog zufrieden Bilanz: „Für mich war dieses Turnier die optimale Vorbereitung auf die US-Open. Ich wollte hier Spielpraxis für New York sammeln und dieses Ziel habe ich erreicht“, strahlte Mayer. „Dieses Match hätte auch ein Endspiel bei einem großen Turnier der ATP-Tour sein können“, meinte Straka, der sich über den Halbfinaleinzug des Wieners Alex Peya besonders freute. „Er hat sich vor heimischem Publikum von seiner besten Seite gezeigt.“ 

Thomas Muster am Schlagzeug und als Sänger
Der Finaltag ging am Turniergelände mit dem Konzert der John-Otti-Band in eine spektakuläre Verlängerung. Der trotz des kräfteraubenden Endspiels scheinbar nimmermüde <personname w:st="on">Thomas Muster</personname> setzte sich zuerst ans Schlagzeug, ehe er das Mikro in die Hand nahm und neben zahlreichen anderen Songs auch den Fendrich-Hit „I am from Austria“ zum Besten gab.

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