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ATP

Zuschauerrekord in der Wiener Stadthalle

Die 60.000er-Grenze wurde überschritten, der 23-jährige Franzose Lucas Pouille war der viel umjubelte Sieger bei den Erste Bank Open im Jahr 2017.

©GEPA-Pictures

Der große Triumphator der Erste Bank Open 500 heißt Lucas Pouille. Der 23-Jährige besiegte am Sonntag in einem rein französischen Endspiel bei dem mit 2.621.850 Euro dotierten ATP-Turnier in der Wiener Stadthalle den Vorjahresfinalisten Jo-Wilfried Tsonga in 1:11 Stunden mit 6:1, 6:4 und holte sich damit den ersten ATP-Turniersieg auf 500er-Level. Für seinen insgesamt vierten Titelgewinn und den dritten in diesem Jahr nach Budapest und Stuttgart wurde Pouille mit einem Siegerscheck in Höhe von 438.505 Euro sowie 500 Punkten für die Weltrangliste belohnt, mit denen er sich von Position 25 auf Platz 18 verbessern wird. Wie sehr sich der Franzose über den Sieg freute und wie wohl er sich beim heimischen Tennis-Klassiker fühlte, brachte er bei der Siegerehrung zum Ausdruck, als er zur Freude der Fans in Deutsch jubelte: „In dieser Woche war ich ein Wiener!“

Im Doppel-Finale setzten sich Rohan Bopanna (Ind) und Pablo Cuevas (Uru) gegen das brasilianisch-amerikanische Duo Marcelo Demoliner und Sam Querrey nach der Abwehr von zwei Matchbällen mit 7:6 (7), 6:7 (4) und 11:9 im Match-Tiebreak durch.

Turnierdirektor Herwig Straka zog eine äußerst positive Bilanz über das mit 2.621.850 Euro dotierte ATP-Turnier.

"Letztes Jahr waren es 58.000 Zuschauer, heuer haben wir die 60.000 sicher überschritten", sagte Straka. "Die 60.000 waren unser großes Ziel und das zu erreichen, macht uns nach vielen Jahren einfach stolz. Wir haben ein richtiges Tennispublikum. Die ganze Woche über war es relativ egal, wer da gerade gespielt hat, es war immer voll und tolle Stimmung. Das war das größte Highlight für mich." Der Turnierdirektor bastelt bereits am Starterfeld für 2018. "Realistisch wird nächstes Jahr wieder Andy Murray spielen. Ich hatte auch ein gutes Gespräch mit Alexander Zverev, der von sich selbst sehr enttäuscht war. Er hat von selbst angekündigt, dass er wiederkommen will, also werden wir daran arbeiten. Wir wollen aber auch neue Spielernamen bieten: Kei Nishikori wollen wir wieder einladen, nachdem es heuer verletzungsbedingt nicht geklappt hat, und natürlich ist auch Rafael Nadal ein Thema. Der ist unser großer Wunsch."

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