Zum Inhalt springen

ATP

ZAGREB: MARTIN FISCHER GLÜCKLICH UND ERFOLGREICH AM VALENTINSTAG

Beim mit 15.000 Dollar dotierten und außergewöhnlich stark besetzten Future in Zagreb hatte Martin Fischer (Bild) im Finale mit Louk Sorensen keine Probleme: Der topgesetzte Vorarberger besiegte den Irländer glatt in zwei Sätzen.

Geduld und Trainingseinsatz
(15.2.2009)
Am Valentinstag, dem Tag der Verliebten, durfte auch Martin Fischer glücklich strahlen: Der an Nummer 1 gesetzte Vorarlberger besiegte im Finale des 15.000-Dollar-Futures in Zagreb den an Nummer 8 gesetzten Irländer Louk Sorensen mit 6:3, 6:3. "Wie schon gegen Ionita im Semifinale gab es auch im Finale immer wieder längere Ballwechsel, die Fisch mit der Zeit mehr und mehr dominierte", berichtet Trainer Jürgen Hager aus der Hauptstadt Kroatiens. "Die Kombination aus gut dosierten Angriffen und soliden Aufschlägen ergaben schlußendlich einen klaren Zweisatz-Erfolg. Es freut mich, daß seine Geduld und sein Trainingseinsatz jetzt belohnt wurden. Bei einem derart gut besetzten Future erfolgreich zu sein, gibt natürlich viel Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben. Zuerst spielt Fisch beim 15.000-Dollar- Future in Trento (16.-22.2.2009; Anm.), danach den Challenger in Wolfsburg."

Glücklich am Unglückstag
(13.2.2009)
Kein schlechter Tag für Martin Fischer, dieser Freitag, der Dreizehnte. Der topgesetzte Vorarlberger steht nach einem 7:6(4), 6:3-Sieg über den Rumänier Victor Ionita im Finale des mit 15.000 Dollar dotierten Future-Turniers in Zagreb. "Wie zu erwarten, hatte er mit Ionita heute einen Spieler, der nicht sofort auf den Punkt geht", analysiert Jürgen Hager den Sieg seines Schützlings. "So hatte er mehr Ballwechsel und fand gut ins Match." Ein weiterer Schlüssel für den relativ klaren Sieg war, so Hager, "auch seine sehr gute Aufschlagleistung. Fisch mußte keinen einzigen Breakball abwehren, während er bei den Aufschlaggames des Rumänen immer dabei war. Die Folge war dann ein verdient gewonnenes Tiebreak. Im zweiten Satz reichte Fisch dann ein frühes Break zum Einzug ins Finale." Im Endspiel wird Martin Fischer auf den Sieger aus der Partie zwischen den an Nummer 8 gesetzten Irländer Louk Sorensen und Milos Raonic (CAN) treffen.

Schwerstarbeit in Zagreb
(13.2.2009)
Ein Trainer kurz vor dem Nervenzusammenbruch. Obwohl Martin Fischer beim mit 15.000 Dollar dotierten Future in Zagreb bereits im Semifinale steht, hat sein Trainer Jürgen Hager "auf der Trainerbank fast öfter den Atem verloren" als sein Schützling am Court. Hager: "Das war bisher wirklich Schwerstarbeit." Da der Turnierkalender in dieser Woche keinerlei Challenger aufweist, ist das Zagreber Future noch dazu wesentlich besser besetzt als ein "normales" Event in dieser Spielklasse. "Sieben Spieler stehen unter den Top 300."

Balsam für Fisch
Das "Drehbuch" von Martin Fischers bisherigem Turnierverlauf:  "Nachdem Fisch sich erfolgreich durch die Quali gespielt hatte, bezwang er in der ersten Runde den Kanadier Erik Chvojka 6:0, 7:6. Im Achtelfinale warf er den Kroaten Ivan Cerovic mit 3:6, 6:3, 7:6 aus dem Bewerb und wehrte dabei sogar einen Matchball ab", berichtet Hager. "Im Viertelfinale gegen einen weiteren Kroaten, Petar Jelenic, ging es ebenfalls sehr eng her. Der Kroate führte im dritten Satz bereits 4:2, ehe Fisch mit zwei Breaks retour konterte. Bei 4:4, 15/40 verletzte sich der Gegner beim Erlaufen eines Stopps, sodaß er nach dem Break sofort w.o. gab. Das Resultat - 6:7, 7:5, 5:4 ret. - ist nach einer kleinen Durststrecke etwas Balsam für Fisch. Er hatte in letzter Zeit zwar gute Ergebnisse, die sich aber nicht in Punkten ausgedrückt hatten." Im Semifinale trifft Martin Fischer auf Victor Ionita (ROM).

wowo
 

Top Themen der Redaktion

Verbands-Info

Der ÖTV fährt weiter auf Jaguar ab

Seit nunmehr fünf Jahren gibt es die erfolgreiche Partnerschaft zwischen Jaguar Österreich und dem ÖTV, die um ein Jahr verlängert wurde. Sportdirektor Jürgen Melzer holte seinen neuen Dienstwagen ab.

Verbands-Info

Thiem mit Melzer bei Olympia?

100 Tage vor Beginn der Spiele in Tokio gab Thiem das Okay, gemeinsam mit Jürgen Melzer im Doppel-Bewerb zu spielen. ÖTV-Sportdirektor Melzer tritt nur an, wenn "ich niemandem den Platz wegnehme".

Davis Cup

"Das ist eine WM im Tennis"

Daviscup-Kapitän Stefan Koubek und ÖTV-Sportdirektor Jürgen Melzer blicken dem Finalturnier in Innsbruck mit Vorfreude entgegen und planen mit Dominic Thiem.