WTA

WTA-Tour Europa – Reichel bis 2018 im Board of Directors

Der europäische Teil der WTA-Tour entsendet Peter Michael Reichel fürweitere drei Jahre in das achtköpfige Gremium „Board of Directors“ alsVertreter Europas.


Wimbledon ist ein guter Boden, um Erfolgsgeschichten zu schreiben. Auf dem Rasen, aber auch abseits des weltberühmten Centre Courts. Hier ist Peter Michael Reichel eine besondere Ehre zuteil geworden. Der gebürtige Oberösterreicher ist bis zum Jahr 2018 in seiner Funktion als Repräsentant für Europas Damentennis in der Women’s Tennis Association (WTA) bestätigt worden. In die Funktionsperiode fallen wesentliche Meilensteile der WTA-Tour-Geschichte, wie zum Beispiel der Abschluss des höchsten Sponsoring-Betrages im Frauensport mit Sony Ericsson über 85 Millionen US-Dollar, sowie erst kürzlich ein 10 Jahres-Vertrag mit dem Sportrechtepartner „Perform“ (London) über 525 Millionen US-Dollar für die Medienrechte.


„Dieser Vertrauensbeweis macht mich schon ein wenig stolz“, erklärte Peter Michael Reichel (62), der seit 2004 Mitglied im „Board of Directors“ der WTA ist und die Interessen von Europas Damentennis auf der WTA-Tour vertritt. Reichel ist somit einer von wenigen Österreichern, die im höchsten Entscheidungsgremium eines Sport Weltverbandes eine bedeutende Rolle spielen.


Seit 2014 besitzt Reichel bzw. seine Firma „MatchMaker“ ein viertes Tennisturnier. Linz (Generali Ladies) war das erste, quasi die „Mutter“, dann folgten Bad Gastein (NÜRNBERGER Gastein Ladies) und Nürnberg (NÜRNBERGER Versicherungscup). Die beiden Linz-Töchter haben im Vorjahr eine Schwester bekommen: Die „Tianjin Open“ in China - das Turnier findet im Oktober in der Hafenstadt Tianjin (13 Millionen Einwohner) statt. Die Spielerinnen-Vereinigung WTA bietet im Jahr global 54 Veranstaltungen an. Reichel und seine Tochter Sandra, die bei drei WTATurnieren als Direktorin agiert, zählen damit zu den Top-Playern der Szene.

Die MatchMaker-Turniere sind mit jeweils 250.000 Dollar dotiert. Das Engagement in China (MatchMaker ist Lizenzgeber und Berater) sieht P. M. Reichel als Investition in die Zukunft. „Tennis boomt weltweit, und China liegt auf der Sonnenseite, was junge Athletinnen betrifft. Li Na hat 2014 mit ihrem sensationellen Triumph bei den Australian Open die Pionierarbeit geleistet, sie ist in ihrer Heimat auch nach Beendigung ihrer Karriere ein Superstar geblieben. Die TV-Einschaltquoten erreichen olympische Dimensionen.“


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