Zum Inhalt springen

WINTER CUPS: 14u-MÄDCHEN UND 14u-BOYS IM SEMIFINALE +++ "EIN VERDIENTER SIEG"

Von 3. bis 5. Februar kämpfen vier rotweißrote Teams bei den "Winter Cups" der Tennis Europe Junior Tour um die Qualifikation für die Finale (17.- 19. Februar): Die 14u-Burschen in Ankara, die 14u-Mädchen (Bild) in Ebreichsdorf, die 16u-Burschen in Istanbul, die 16u-Mädchen in Brest.

5. Februar 2012

MÄDCHEN (14u) - EBREICHSDORF. Tag 1- der Tagesbericht von ÖTV-Betreuerin Petra Russegger:
"Wir haben heute die erste Runde gegen Portugal 3:0 gewonnen und stehen somit im Semifinale. Die Punkte holten Mira Antonitsch und Christina Wolfgruber im Einzel sowie beide gemeinsam im Doppel. Mira und Christina gewannen die Einzel glatt, beide spielten sehr konzentriert und ließen den kämpferischen Portugiesinnen nie eine Chance ins Match zu finde. Der Gesamtsieg ging verdient an das Team Austria.  Morgen geht's gegen die an Nummer eins gesetzten Rumäninnen. Sie treten mit der frischgebackenen Siegerin eines der bedeutensten Jugendturniere (u14) in Tarbes (FRA) und der Nummer 1 von Europa, Cristian, sowie der aktuellen Nummer 24 von Europa (u14), Pietroiu, an. Wir sind sicherlich Aussenseiter, werden aber unbekümmert in das Semifinale gehen, um alles für einen Finaleinzug zu geben. Die Rumäninnen hatten heute durch ein bye kein Match, wir haben Heimvorteil und gute Matches in den Beinen und dadurch Selbstvertauen. Auch bilden Antonitsch / Wolfgruber ein sehr kompaktes Doppel, die beiden kennen sich seit Jahren und spielen für ihre Altersklasse ein schon sehr reifes Doppel."

Portugal - Austria: 0:3
Sualehe Sofia - Antonitsch Mira: 1:6 0:6
Oliveira Marta - Wolfgruber Christina 1:6 1:6
Oliveira / Ferreira - Antonitsch / Wolfgruber: 3:6 6:3 5:7


Tag 2- der Tagesbericht von ÖTV-Betreuerin Petra Russegger:
"Kein Finale, Rumänien war zu konstant für Österreich. Christina Wolfgruber verliert das erste Einzel glatt in zwei Sätzen mit 1:6 0:6. Sie fand von Anfang an nie richtig ins  Spiel, wobei ihr die Gegnerin mit ihren druckvollen Schlägen auch kaum Chancen bzw. einen Rhythmus ins Spiel zu kommen ließ. Damit stand das Team Austria nach der ersten Partie mit dem Rücken zur Wand. Mira Antonitsch lieferte sich einen tollen Fight gegen die aktuelle Nummer 24 (u14) in Europa. Die Gegnerin agierte sehr clever, wusste immer wieder geschickt das Tempo zu variieren. Nicht umsont gewann die Rumänin im letzten Jahr sechs Tennis Europe-Turniere. Mira erwischte einen guten Start und entschied den ersten Satz 6:3 für sich. Die Rumänin ließ aber nie locker, jeder Punkt war harte Arbeit für Mira. Schlussendlich konnte sie das Match nicht gewinnen, Rusco behielt mit ihrer Konstanz immer die Kontrolle, Endstand 6:3, 4:6, 5:7. Somit war das Semifinale verloren, das Doppel war nur noch Formsache, auch hier wollte es das Team Romania wissen und gewann mit 6:7, 6:0, 6:3. Morgen geht es im Spiel um Platz 3 gegen Schweden. Auch wenn es in der Tennishalle eiskalt ist werden wir uns ein heisses Match liefern und alles für ein versöhnliches Ende in Ebreichsdorf mit einem Sieg geben!

Österreich - Rumänien: 0:3

Mira Antonitsch -  Andreea Rosca: 6:3 4:6 5:7
Christina Wolfgruber - Iluia Ivasco: 1:6 1:6
Antonitsch/ Wolfgruber - Rosca/Ivasco: 6:7, 6:0, 6:3


Tag 3 - der Tagesbericht von ÖTV-Betreuerin Petra Russegger: "Endrang 4, am letzten Spieltag ging es gegen Schweden um Platz 3/4: Das erste Single bestritt Melanie Pinkitz gegen die Nummer drei der Schwedinnen. Sie kämpfte bis zum Umfallen gegen das sichere Spiel der Gegnerin. Als eine der wenigen Jahrgangsjüngeren konnte sie die Gegnerin aber noch zu wenig unter Druck setzen, reagierte oft nur auf Situationen als zu agieren. Dennoch hat sie bis zum letzten Punkt alles gegeben und unglaublich gefightet, leider reichte es nicht für den Sieg, 4:6, 6:3, 1:6. Das zweite Single spielte Mira Antonitsch gegen eine kompakte schwedische Nummer eins. Bei Mira war nach dem tollen Fight gestern und den vielen Chancen gegen Rumänien die Luft heraussen. In den Phasen, in denen sie druckvoll agierte, führte sie in beiden Sätzen schnell 3:1, konnte aber den hohen Level nicht halten und verlor beide Sätze mit 6:4, 6:4. Das Doppel hatte keine Bedeutung mehr. Pinkitz / Wolfgruber waren in diesem im ersten Satz vom Powertennis der Nordländerinnen überrascht und verloren diesen mit einem absoluten Fehlstart schnell 6:0. Im zweiten versuchten sie das Spiel aktiver zu gestalten und konnten damit ärgern, mit 7:5 ging aber dieser auch an Schweden. Somit reiste das u14-Mädchenteam mit einem 4. Platz aus Ebreichsdorf nach Hause. Schade, im Spiel gegen die späteren Siegerinnen aus Rumänien wäre mit Sicherheit mehr drinnen gewesen. Die mannschaftliche Leistung war aber gut, die Mädchen ergaben eine Einheit, feuerten sich in der eiskalten Halle stundenlang an. Es gibt noch viel zu arbeiten, der Weg stimmt und mit mehr Vertrauen in Stärken und Mut sind Teams wie Rumänien zu schlagen."

Österreich - Schweden: 0:3


Antonitsch Mira - Ortevall Sandra: 4:6, 4:6
Pinkitz Melanie - Ejderstedt Frida: 4:6, 6:3, 1:6
Pinkitz/Wolfgruber - Ortevall/Sofradzija: 0:6, 5:7


BURSCHEN (14u) - ANKARA. Tag 1 - der Tagesbericht von ÖTV-Betreuer Andreas Fasching: " Das 14u-Burschen-Team steht nach dem heutigen Erstrunden-Sieg gegen das an Nummer 3 gesetzte Team aus Polen im Semifinale und trifft morgen auf das Team der Gastgeber Türkei, die an Nummer 1 gesetzt sind und als klare Favoriten gelten. Es geht um einen Platz beim Finalturnier Mitte Februar. Gabriel hat im ersten Single nach verlorenem ersten Satz großartig gekämpft und die Sätze zwei und drei jeweils mit 6:3 für sich entschieden. Damit war der Grundstein für eine Überraschung gelegt. Im zweiten Single schien zunächst alles für die Nummer 1 aus Polen zu laufen. Matthias verlor den ersten Satz mit 2:6. Im zweiten Satz lag er stets hinten, konnte sich aber ins Tiebreak kämpfen und dieses schließlich mit 7:4 für sich entscheiden. Im dritten Satz wuchs Matthias über sich hinaus und spielte großartig. Mit 6:1 holte er sich den entscheidenden dritten Satz und brachte damit Österreich uneinholbar mit 2:0 in Führung. Damit war die Überraschung perfekt und Österreich im Semfinale. Im abschließenden Doppel spielten Matthias und Bernie zwei gute Sätze, mussten sich aber mit 3:6, 3:6 den Polen geschlagen geben. Ich bin stolz auf die Jungs, die haben sich toll präsentiert. Sie sind richtig heiss auf morgen, wo sie gegen das an Nummer 1 gesetzte Team aus der Türkei ebenfalls nichts zu verlieren haben".

Österreich - Polen: 2:1
Huber Gabriel - Wrzesinski Robert: 4:6, 6:3, 6:3
Haim Matthias - Zuk Kacper: 2:6, 7:6, 6:1
Haim / Schranz - Zuk / Slowik: 3:6, 3:6


Tag 2 - der Tagesbericht von ÖTV-Betreuer Andreas Fasching: " Unser Burschen Team U14 ging heute im Semifinale hoch motiviert gegen den Favoriten die Türkei (Nr. 1 des Turniers) auf den Platz. Gabriel hat heute wieder sehr gut begonnen. Bei 2:2 im ersten Satz musste er leider zwei sehr bittere Entscheidungen des Schiedsrichters hinnehmen. In der Folge wurde sein körperlich stark überlegener Gegner immer sicherer und machte nahezu keine leichten Fehler mehr. Gabriel kämpfte vorbildlich, es fehlte aber die nötige Power um seinen gegner wirklich unter Druck zu setzen. Er verlor letztendlich mit 2:6, 2:6, der Spielverlauf war jedoch keinesfalls so klar.  Im zweiten Single spielte Matthias gegen die aktuelle Nummer 11 der Tenniseurope-Rangliste. Er fing dort an wo er gestern aufgehört hat, spielte sehr aktiv und variantenreich und konnte mit harten ersten Aufschlägen und schnellen Returns den ersten Satz mit 6:4 für sich entscheiden. Im zweiten Satz war es ein zähes Ringen, wo beide über weite Strecken sehr gutes Tennis zeigten. Beide Spieler hielten bis 5:5 ihren Aufschlag.  Bei 5:5 nutzte Matthias seine Chance als Rückschläger und holte sich mit sehr aktivem Spiel das entscheidende Break. Bei 6:5 behielt er die Nerven und servierte sicher zum 7:5 aus. Damit musste die Entscheidung im Doppel fallen.
Im entscheidenden Doppel hatten Gabriel und Matthias hatten einen sehr guten Start und gingen  4:0 in Führung. Sie spielten sehr entschlossen und konnten den ersten Satz mit 6:3 gewinnen. Im zweiten Satz schafften sie ein Break zum 2:1und hielten den Vorsprung bis zum 4:3.  Einige unfassbare Punkte der Gegner, ein kleiner Moment der Unsicherheit und der Nervosität brachte die Wende im zweiten Satz. Aus 4:3 wurde ein 4:6. Im dritten Satz wirkten Matthias und Gabriel etwas müde und überrascht von der Steigerung der beiden Türken. Sie hatten letztendlich auf alles eine bessere Antwort und spielten sich in einen wahren Rausch und konnten den dritten Satz glatt mit 6:1gewinnen. Die Enttäuschung ist natürlich gross weil wir die Sensation knapp verpasst haben und die Jungs sich wieder sehr gut geschlagen haben.  Ich denke sie sind alle auf einem sehr sehr guten Weg. Morgen geht es im abschließenden Spiel um Platz 3 gegen Spanien."

Österreich - Türkei: 1:2
Huber - Sentay: 2:6, 2:6
Haim - Kirikin: 6:4, 7/:
Haim / Huber - Kirikin / Sentay: 6:2, 4:6, 1:6


Tag 3 - der Tagesbericht von ÖTV-Betreuer Andreas Fasching: "Nach dem gestrigen spannenden und kräfteraubenden Kampf gegen die Türkei ging es heute in der Begegnung gegen Spanien um Platz 3. Bernie kämpfte in seinem Single gegen den Spanier wie ein Löwe und ist wahrlich um sein Leben gelaufen. Er ist mit Sicherheit der mit Abstand kleinste und zierlichste Spieler hier im Feld, stand permanent unter Druck und konnte sich kaum aus der Defensive befreien. Endstand: 2:6, 2:6. Matthias wirkte heute müde und ausgelaugt nach den vergangenen Tagen. Es gelang ihm leider nicht wie in den letzten Tagen seinen Gegner ausreichend unter Druck zu setzen. Er verlor den ersten Satz mit 2:6. Im zweiten Satz mobilisierte er nochmals alle Kräfte und konnte phasenweise sein Spiel aufziehen. Körperlich hatte er aber keine Reserven mehr und verlor schließlich auch den zweiten Satz 3:6. Im abschließenden leider nicht mehr entscheidenden Doppel spielten Bernie und Gabriel. Bernie spielte wesentlich aktiver als im Einzel, traute sich mehr zu und zeigt durchaus auf, dass er auch schnell spielen kann. Mit 2:6, 3:6 ging aber trotz guter Leistung auch der letzte Punkt an die Spanier. Ich denke, dass wir mannschaftlich eine sehr gute Leistung abgeliefert haben und wir mit dem Gesamtresultat zufrieden sein können. Wir sind sicher auf einem guten Weg, wobei noch sehr sehr viel zu arbeiten ist."

Östereich - Spanien: 0:3
Schranz Bernhard - Divar Carlos: 2:6, 0:6
Haim Matthias - Eduard Guell Bartrina: 2:6, 3:6
Schranz / Huber - Guell Bartrina / Catala Juan: 2:6, 3:6


MÄDCHEN (16u) - BREST. Tag 1 - der Tagesbericht von ÖTV-Betreuer Stefan Wiespeiner: "Heute war das erste Match an der Reihe. Die Auslosung brachte uns Italien, auf Nummer 3 gesetzt. Nachdem wir in aller Früh raus mussten und das Notwendigste (Tennisschuhe, Shirt, Rock) kauften, spielte auf Nummer 2 Elba Kasum. Kasum spielte gegen eine weit entwickelte, mit hohem Tempo spielende Italienerin. Diese war ein wenig unbeweglich, Kasum hat sehr solide und schlau gespielt. Relativ locker mit 6:2, 6:3 gewonnen. Sie hat die taktischen Anweisungen gut umgesetzt und war letztendlich ungefährdet. Im zweiten Einzel spielte Julia Grabher gegen eine wirklich starke Italienerin. Sie haderte zwar mit dem schnellen Spiel der Gegnerin und dem schnellen Belag, schlug sich aber tapfer, hatte aber leider in engen Situationen oft ein wenig Pech. Das Endergebnis war schließlich 3:6, 2:6, obwohl alleine von den Gamechancen mehr drinnen gewesen wäre. Im Doppel gegen die Nummer 1 und die Nummer 3 der Italienerinnen wurden leider wieder viele Gamechancen vergeben. Im Endeffekt ging das Match 2:6, 2:6 aus, aber es hätte viel enger verlaufen können.  Trotz der Unannehmlichkeiten aufgrund der vermissten Koffer, haben sich die Mädchen wacker geschlagen. Laut neuerster Info sollen die Koffer heute Nacht ankommen. Ich hoffe wir können dann etwas beruhigter in die nächste Partie gegen Portugal gehen."

Österreich -Italien: 1:2
Julia Grabher - Gulia Pairone: 3:6, 2:6
Elba Kasum - Francesca Gariglio: 6:2, 6:3
Julia Grabher / Karoline Kurz - Gulia Pairone / Beatrice Lombardo: 2:6, 2:6


Tag 2 - der Tagesbericht von ÖTV-Betreuer Stefan Wiespeiner: "Heute ging es gegen Portugal. Im ersten Einzel ließ ich Karoline Kurz antreten, gegen Daniella Silva. Nach starkem ersten Satz mit 6:1 wurde es im zweiten etwas enger. Karo konnte sich zwar bis 5:3 behaupten, ließ dann aber das Match ein wenig aus der Hand. Der dritte Satz war zu Beginn heiß umkämpft, ehe Karo nach über drei Stunden mit 6:3 das bessere Ende für sich hatte und den ersten Punkt für Österreich holte. Im Einzel der Nummer 1 spielt Elba Kasum gegen Anna Filipa Santos. Nach ein paar umkämpften Games zu Beginn, konnte die konstantere Elba den ersten Satz mit 6:3 für sich entscheiden. Im zweiten Satz nützte Elba ihre Gamechancen besser als ihre Gegnerin und konnte schließlich ungefährdet ein 6:0 einfahren. Somit hatte Österreich gewonnen. Im Doppel probierte ich die Variante mit Kasum / Grabher, was zu einem 6:2, 4:6, 10:8-Sieg führte und schließlich als Trainingspartie zu sehen war. Morgen geht es gegen Schweden um den Sieg der Relegation bzw. um Platz 5 oder 6.

Tag 3 - der Tagesbericht von ÖTV-Betreuer Stefan Wiespeiner: "Heute ging es um Platz 5 gegen Schweden. Im ersten Einzel spielte Karoline Kurz gegen Emma Ek. Nach gewonnenem ersten Satz mit 6:4, konnte sich Karo im zweiten Satz eine Führung von 5:3 und 40:0, somit drei Matchbälle herausspielen. Leider konnte sie den Sack nicht zu machen und verlor schließlich nach wiederum über drei Stunden mit 6:4, 6:7, 3:6. Im zweiten Einzel konnte Julia Grabher gegen Jovana Petrovic aufzeigen. Nach einer kurzen Einstellungsphase auf den schnellen Belag, welche ein 4:6 im ersten Satz bedeutete, wurde sie immer stärker und konnte teilweise wirklich tolles, aggressives Tennis zeigen und gewann schließlich hochverdient mit 4:6, 6:4, 6:3.  Im Doppel mussten Grabher / Kasum gegen Ek / Canaj Awad ran. Das Doppel dauerte wieder fast zwei Stunden und wurde leider hauchdünn mit 4:6, 5:7 verloren. Somit belegt Österreich in Brest den 6. Platz. Es hätte mehr drinnen sein können."



BURSCHEN (16u) - ISTANBUL. Tag 1 - der Tagesbericht von ÖTV-Betreuer Walter Grobbauer: "Unser österreichisches 16u-Team (Marco Prochazka, Sebastian Ofner, Can Paul Gueven) ist in Istanbul etwas kurios eine Runde weitergekommen. Das Team aus Aserbaidschan hat es aufgrund der schlechten Wetterbedingungen nicht rechtzeitig nach Istanbul geschafft. Wir nützten den spielfreien Tag für intensive Trainings. Morgen spielen wir gut vorbereitet gegen das starke tschechische Team. Die Jungs sind hochmotiviert und werden sich fürs morgige Match sicher voll reinhauen."

Tag 2 - der Tagesbericht von ÖTV-Betreuer Walter Grobbauer: "Das war eine enge Geschichte! Can Paul Güven führte gegen den Tschechen Vondrasek im dritten Satz bereits mit 3:0, hatte bei 4:3 noch zwei Breakbälle und verlor dann denkbar knapp mit 4:6. In dieser entscheidenden Matchphase wurde Can Paul etwas "shaky " und machte dadurch zu viele unerzwungene Fehler. Bei diesen Big Points muss Can Paul in der Zukunft etwas ruhiger agieren, spielerisch kann er hier mit den Besten mithalten. Marko Prochazka zeigte gegen die tschechische Nummer 1 Staubert viel Kampfeinsatz, musste aber die spielerische Überlegenheit seines Gegners neidlos anerkennen und verlor mit 2:6 und 2:6. Im Doppel lief es dann erfolgreicher und die österreichische Paarung Prochazka / Güven gewann gegen das Duo Staubert / Poljak mit 6:4 3:6 und 6:1. Morgen geht es gegen das belgische Team um Platz 3."

Tag 3 - der Tagesbericht von ÖTV-Betreuer Walter Grobbauer: "Heute fand das Gruppenspiel um Platz 3 gegen das belgische Team statt. Im ersten Einzel spielte Can Paul gegen den Nummer 2 gereihten Belgier Veys und konnte sich im ersten Satz nur sehr schwer auf die Spielweise des Linkshänders einstellen. Im zweiten Satz fand Can besser zu seiner aggressiven Spielweise und konnte diesen Satz ausgeglichener gestalten. Schlussendlich verlor er jedoch mit 3:6 und 5:7. Das zweite Einzel bestritt Marco gegen den starken Belgier Geens (ITF 176). Es zeigte sich von Anfang an, dass der groß aufspielende Belgier eine Nummer zu groß für ihn war.  So musste er sich trotz großem Einsatz mit 1:6 und 0:6 relativ glatt geschlagen geben. Ich bin mir sicher, dass die beiden Burschen während des gesamten Wintercups wertvolle internationale Erfahrungen gesammelt haben, die ihnen in Zukunft sicher weiterhelfen werden."

Top Themen der Redaktion

ATP

"Es war ein Vergnügen - auch wenn ich verloren habe"

Dominic Thiem unterlag bei den ATP-Finals in London zum zweiten Mal in Folge im Endspiel. Der Niederösterreicher musste sich dem Russen Daniil Medvedev, der mit Fortdauer der Partie nimmer stärker wurde, in drei Sätzen geschlagen geben.

Wochenvorschau

23. - 29. November 2020

Kalenderwoche 48: Wer? Wann? Wo?

Talent Filip Misolic hat sich in Bratislava für die Qualifikation eingetragen.

ATP

Eine legendäre Leistung, die unbelohnt blieb

Nach tollen Partien bei den ATP-Finals in London mussten sich Jürgen Melzer und Partner Roger-Vasselin im Champions-Tiebreak des Endspiels dem Duo Koolhof/Mektic mit 5:10 beugen. Für Melzer war es das letzte Match auf ATP-Ebene.