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Novak trifft in Wimbledon auf Johnson

Sebastian Ofner, Barbara Haas und Julia Grabher blieb die Hauptfeld-Quali verwehrt.

Dennis Novak trägt nach der verletzungsbedingten Absage von Dominic Thiem Österreichs Hoffnungen beim dritten Grand-Slam-Turnier des Jahres am "heiligen Rasen" von Wimbledon. Der Weltranglisten-122. ersparte sich nach einigen Absagen heuer die Qualifikation, die er 2018 und 2019 erfolgreich absolviert hatte. Vor drei Jahren hatte Novak nach Siegen über Peter Polansky und Lucas Pouille sogar Runde drei erreicht, ehe er gegen Milos Raonic ausschied. Diesmal heißt der Auftaktgegner Steve Johnson, der US-Amerikaner ist die Nummer 73 der Welt.

Im Doppel bietet der ÖTV ein starkes Trio auf, bestehend aus Philipp Oswald (mit Marcus Daniell), Oliver Marach (mit Aisam-Ul-Haq Qureshi) und Jürgen Melzer (mit Andre Begemann), der im Jahr 2010 in Wimbledon einen seiner zwei Doppel-Grand-Slam-Titel feierte. Die Auslosung ergab folgende Paarungen: Oswald/Daniell treffen auf die Wildcard-Spieler Jay Clarke und Marius Copil, Melzer/Begemann spielen gegen die Niederländer Sander Arends und Matwe Middelkoop und Marach/Qureshi messen sich mit den auf Nummer 13 gesetzten Belgiern Sander Gille und Joran Vliegen.

In der Qualifikation war nach gemeinsam vier Quali-Siegen für Österreichs Hauptfeld-Aspiranten im Londoner Vorort Roehampton am Donnerstag das kollektive Aus gekommen. Sebastian Ofner unterlag dem Deutschen Daniel Masur mit 3:6, 3:6, 7:5, 1:6. Davor hatte der Steirer, der 2017 als Qualifikant sensationell Runde drei erreichte hatte, mit Cedrik-Marcel Stebe und Andrey Kuznetsov zwei Konkurrenten aus der Bahn geschafft.

Bei den Damen mussten Barbara Haas und Julia Grabher ebenfalls am Donnerstag die Segel streichen. Die vor Ort von ÖTV-Sportdirektor Jürgen Melzer betreute Haas hatte am Mittwoch die Italienerin Jessica Pieri in drei Sätzen bezwungen, musste sich aber in Quali-Runde zwei der Tschechin Tereza Smitkova mit 6:7 (6), 3:6 geschlagen geben. Grabher, am Mittwoch Siegerin über die höher eingestufte Ukrainerin Katarina Zavatska, verlor in Quali-Runde zwei gegen die Australierin Ellen Perez, eine exzellente Doppelspielerin und damit brandgefährlich auf Rasen, mit 0:6, 3:6.

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