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Wimbledon-Qualifikation: Rodionov, Novak und Ofner kommen weiter

Für Filip Misolic und Gerald Melzer kommt beim Grand-Slam-Turnier in London hingegen in Runde eins das Aus.

Jurij Rodionov © | GEPA pictures/ Christian Moser

Auch wenn es in Wimbledon heuer bekanntlich keine Weltranglistenpunkte gibt, hat sich bei den Herren 2022 ein fünfköpfiges ÖTV-Aufgebot auf den Weg zur Einzel-Qualifikation beim Rasenklassiker in London gemacht. Nach dem ersten Tag der Vorausscheidung, die traditionell nicht im All England Lawn Tennis Club, sondern auf einer Wiese im Stadtteil Roehampton ausgetragen wird, ist aus dem rot-weiß-roten Quintett ein Trio geworden: Jurij Rodionov, Dennis Novak und Sebastian Ofner haben die zweite Qualifikationsrunde des dritten Grand-Slam-Events dieses Jahres erreicht, Debütant Filip Misolic und Gerald Melzer sind hingegen zum Auftakt ausgeschieden. Bei den Damen starten am morgigen Dienstag Julia Grabher und Barbara Haas ins Turnier.

Misolic verliert beim Debüt, Melzer beim Comeback

Der aus österreichischer Sicht erfolgreiche Start in den Montag war Rodionov gelungen. Der seit dem heutigen Tag wieder bestgereihte Spieler des Landes (ATP 152) schlug den Slowaken Jozef Kovalik (ATP 205), ehemals Nummer 80 der Welt, ohne Aufschlagverlust im gesamten Match mit 6:4, 7:6 (4). Der auf 28 gereihte Niederösterreicher fordert somit beim Kampf um einen Platz im Qualifikationsfinale den Argentinier Renzo Olivo (ATP 191) – auch dieser stand als Weltranglisten-78. einst schon unter den Top 80. Nach Rodionov betrat Misolic einen der Courts zu seiner persönlichen Grand-Slam-Turnierpremiere. Dem Steirer (ATP 210) glückte dabei zwar ein erster Satzgewinn, nicht jedoch ein Sieg: Gegen Jason Jung (ATP 263) aus Taiwan hieß es am Ende 2:6, 6:3, 2:6.

Besser erging es Novak: Der auf 23 gesetzte Niederösterreicher (ATP 155) bezwang den Tschechen Jonas Forejtek (ATP 232) mit 7:6 (2), 6:1 und hielt sich ganz wie Rodionov bei eigenem Service schadlos, auch wenn er die einzigen zwei Breakchancen im ersten Satz gegen sich hatte. Österreichs Nummer zwei bekommt es nun mit dem Italiener Federico Gaio (ATP 211) zu tun. Nicht nach Wunsch lief’s dahingegen für Gerald Melzer bei seiner internationalen Rückkehr (in der IMMOunited Bundesliga hatte er schon wieder gespielt) nach seiner im Mai beim ATP-Challenger in Mauthausen erlittenen Bänderverletzung. Der Niederösterreicher (ATP 245) musste sich dabei dem US-Amerikaner Michael Mmoh (ATP 182) glatt mit 1:6, 3:6 geschlagen geben. Einen erfreulichen Schlusspunkt setzte darauf Ofner: Der Steirer (ATP 222) fertigte den Portugiesen Pedro Sousa (ATP 378) problemlos mit 6:2, 6:2 ab. Ihn erwartet nun der auf 19 gesetzte Tscheche Vit Kopriva (ATP 128).

Schwere Aufgaben für Haas und Grabher

Während sich Misolic und Melzer mit dem Antrittspreisgeld von 11.000 Britischen Pfund (12.943 Euro) zufrieden geben müssen, haben Rodionov, Novak und Ofner erst mal einen Ruhetag vor sich. Am Dienstag übernehmen in Roehampton nämlich die Damen. Die zwei rot-weiß-roten Vertreterinnen haben bei der Auslosung am Montag relativ harte Brocken erwischt. Haas (WTA 311) trifft zwar um 12:00 Uhr MESZ auf eine richtige Tennisexotin aus Andorra, die erst 16 Jahre alte, auf 31 gesetzte Victoria Jimenez Kasintseva (WTA 163) gilt allerdings als ein großes Talent. Die auf 13 gereihte Grabher (WTA 141) fordert hingegen in der zweiten Begegnung nach 12:00 Uhr MESZ die Ex-Weltranglistenzwölfte Yanina Wickmayer (WTA 603) aus Belgien.

Hier alle Ergebnisse und Auslosungen von der Wimbledon-Qualifikation: Herren-Einzel, Damen-Einzel.

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