Zum Inhalt springen

WIMBLEDON: PASZEK AN FINALEINZUG VORBEI

Bis ins Halbfinale des Juniorbewerbes von Wimbledon war Tamira Paszek nicht zu schlagen und verpasste nur knapp den Finaleinzug. Ihre Enttäuschung hielt sich aber in Grenzen.

Tamira Paszek gab am Freitag im Halbfinale des Juniorinnen-Bewerbs von Wimbledon alles, um wie im Vorjahr das Finale zu erreichen. Doch in einer hochklassigen Partie musste sich die 15-jährige Vorarlbergerin der um zwei Jahre älteren Magdalena Rybarikova nach 1:49 Stunden mit 3/6 7/6 (7/4) 3/6 geschlagen geben. "Das war ein tolles Match, in dem einige wenige Punkte den Ausschlag gegeben haben. Ich kann mir nichts vorwerfen. Ich habe alles versucht und eine gute Leistung geboten, deshalb hält sich die Enttäuschung über die Niederlage auch in Grenzen", resümierte die Dornbirnerin.

Im ersten Satz gab die als Nummer sechs gesetzte Rybarikova klar den Ton an. "In der Anfangsphase hat sie einfach unglaublich gespielt und war ganz einfach besser", gestand Paszek ein. Als die Slowakin auch im zweiten Durchgang mit einem Break 5:3 voranlag, schien eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Doch die heimische Nummer 22 der U-18-Weltrangliste bäumte sich auf und schaffte mit einem Break den Ausgleich zum 5:5. Paszek steckte den erneuten Aufschlagverlust zum 5:6 weg, wehrte bei diesem Stand sogar zwei Matchbälle ab und rettete sich ins Tiebreak, in dem sie mit 7/4 die Oberhand behielt.
Im dritten Satz legte die Slowakin, die in der Damen-Weltrangliste auf Position 223 und damit 42 Plätze vor der Österreicherin rangiert, mit einem frühen Break zum 2:0 den Grundstein zum Sieg. Paszek fand zwar noch einige Chancen auf das Rebreak vor, die Rybarikova aber mit ihrem starken Service, das sie mit bis zu 180 Stundenkilometern über das Netz hämmerte, zunichte machte. "Immer wenn ich Breakball hatte, hat sie extrem stark aufgeschlagen", sagte Paszek.

"Ich habe in Melbourne und Paris jeweils das Viertelfinale erreicht und bin in Wimbledon im Semifinale knapp gescheitert. Das ist keine schlechte Grand-Slam-Bilanz. Ich habe hier wieder viele neue Erfahrungen gesammelt, die mir sicher weiterhelfen werden", so Österreichs große Zukunftshoffnung, die nun eine kurze Pause einlegt, ehe sie ab 17. Juli bei den Staatsmeisterschaften in ihrem Heimatclub TC Dornbirn aufschlagen wird.

Niki Hofmanova startete nach zwei souveränen Auftaktsiegen gegen die an sieben gesetzte Ayumi Morita (JPN / ITF 7) in das Rennen um den Viertelfinaleinzug. Nach 0/6 im ersten Satz fightete sie im zweiten Satz mit 7/5 zurück. Leider hat es aber dann im dritten Satz nicht mehr gereicht und somit stand es am Schluss 0/6 7/5 1/6.

Melanie Klaffner qualifizierte sich mit zwei souverän Siegen für den Junior-Hauptbewerb von Wimbledeon und gewann in Runde eins klar mit 6/3 6/3 gegen Roxane Vaisemberg (BRA / ITF 20). Die erst 16jährige Spielerin des KORNSPITZ Team OÖ unterlag in der 2. Hauptrunde der an Nummer 3 gesetzten Alisa Kleybanova (RUS) nach guter Leistung nur knapp mit 4/6 5/7.

Im Doppelbewerb gingen Klaffner und Hofmanova Seite an Seite an den Start, unterlagen aber Tyra Calderwood (AUS) / Katherina Kramperova (CZE) mit 4/6 4/6.

tp

Top Themen der Redaktion

Verbands-Info

Alles Gute, Peter Feigl!

Der ehemalige Superstar der rotweißroten Tennis-Szene begeht heute den 70-er. Im Lockdown. Den Spaß will er sich trotzdem nicht vergehen lassen.

JURA Gewinnspiel

Kaffeeliebhaber aufgepasst! Jetzt hast du die Chance, Kaffeepakete deiner Wahl von JURA zu gewinnen.

Davis Cup

Österreich ist beim Finalturnier ausgeschieden

Nach dem 0:3 gegen Serbien unterlag das Generali Austria Davis Cup Team Deutschland mit 1:2. Den Punkt steuerte Jurij Rodionov bei. Das Viertelfinale in Innsbruck bestreiten die Deutschen am Dienstag gegen Großbritannien.