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WIMBLEDON: MAX NEUCHRIST ALS EINZIGER IN RUNDE 2

Als einzigem aus dem Trio Sam Weissborn, Dominik Wirlend und Max Neuchrist ist Neuchrist (Bild) der Einzug in die zweite Wimbledon-Runde gelungen. Dort kam allerdings gegen die Nummer 5 der Welt das Aus.

Aus in Runde 2
(1.7.2009)
"Locker aufspielen. Viel attackieren. Den Gegner nicht in den Rhythmus kommen lassen." Auf dem Papier hätte die von Trainer Walter Grobbauer vorgegebene Taktik Erfolg bedeutet, am Court sah die Sache allerdings anders aus: Maximilian Neuchrist unterlag in der zweiten Runde dem an Nummer 4 gesetzten Argentinier Agustin Velotti mit 6:7, 4:6 und verpasste damit erstmals den Einzug in ein Grand Slam-Achtelfinale. Im Doppel treffen Neuchrist/Weissborn in der ersten Runde auf das an Nummer 6 gesetzte japanische Duo Hiroyasu Ehara/Shuichi Sekiguchi. Dominik Wirlend und sein Schweizer Partner Sandro Ehrat treffen auf Ahmend El Menshawy/Tiago Ferndandes (GBR/BRA).

Max gegen die Nummer 5
(30.6.2009)
Mit drei Spielern war Walter Grobbauer nach Wimbledon gereist, für zwei von ihnen war das Grand Slam-Abenteuer bereits nach der ersten Runde zu Ende: Dominik Wirlend unterlag dem britischen Qualifikanten David Thomson mit 6:4, 2:6, 4:6. "Dabei", so der Trainer, "war er im dritten Satz mit einem Break 3:0 vorne und hat es doch nicht geschafft, diesen Vorsprung über die Runden zu bringen." Auch Tristan-Samuel Weissborn konnte seinem Gegenüber zwar einen Satz, allerdings nicht das Match abnehmen. Andrei Kuznetsov (RUS), in der Weltrangliste als 35. zweiundzwanzig Plätze besser platziert als "Sam", gewann 7:6(0), 2:6, 0:6. Grobbauer: "Leider gelingt es ihm noch nicht, bei Grand Slams seine Form auszuspielen. Nachdem er den ersten Satz gewonnen hatte, ist er danach weggebrochen." Als einzigem aus dem rotweißroten Trio ist Maximilian Neuchrist der Einzug in die zweite Runde gelungen: Auch er benötigte gegen den Philipinnen Francis Casey Alcantara drei Sätze - 6:2, 4:6, 6:3. Sein nächster Gegner wird die Nummer 5 der Weltrangliste, der Argentinier Agustin Velotti, sein. Die Taktik gegen die Nummer 4 in Wimbledon sieht zumindest auf dem Papier einfach aus. "Er kann locker aufspielen, darf ihn nur nicht in den Rhythmus kommen lassen, sollte viel attackieren und so oft wie möglich ans Netz gehen."

wowo

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