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WIEN: STARS, SHOW UND SUPER STIMMUNG BEI DER 1. ÖTV TENNIS-GALA. DIE BILDGALERIE IST AB SOFORT ONLINE!

Ein Gala-Abend voller Highlights. Der Spieler des Jahres: Jürgen Melzer (links). Die Spielerin des Jahres: Tamira Paszek. Die Bundesliga-Teams 2012: TC Gleisdorf und Kornspitz Team OÖ. Mit dem Tennis Lifetime Award wurde Tennislegende Hans Kary (rechts) ausgezeichnet. „Dieser Gala-Abend soll“, so ÖTV-Präsident Ronnie Leitgeb, „Jahr für Jahr zu einem fixen Bestandteil im Umfeld der Erste Bank Open werden.“




20. Oktober 2012

"ABEND DER SONDERKLASSE".
Eine Premiere, die dem beeindruckenden Umfeld mehr als bloß gerecht wurde: Mehr als 300 Gäste aus Sport, Wirtschaft, Society und Politik kamen am Samstag Abend zur erstmals veranstalteten ÖTV Tennis-Gala in den großen Festsaal des Palais Ferstel, eines der prachtvollsten und architektonisch interessantesten Bauwerke der Gründerzeit in Wien. Bereits im Vorfeld hatten ÖTV-Präsident Ronnie Leitgeb und ÖTV-VIP-Club-Initiator WTV-Präsident Franz Sterba „einen sportlichen Abend der Sonderklasse“ angekündigt – mit den Stars der Erste Bank Open, der feierlichen Ehrung der TennisspielerInnen und Meistermannschaften des Jahres sowie einem vielfältigen Showprogramm (u. a. mit Star- Geigerin Celine Roschek, „Dancing Stars“-Siegerin Petra Frey und Top-Entertainer Gregor Glanz). „Dieser Gala-Abend soll“, so Leitgeb, „Jahr für Jahr zu einem fixen Bestandteil im Umfeld der Erste Bank Open werden.“ Der erste Höhepunkt des Gala-Abends, der gleichzeitig auch das erste Event-Highlight des neugegründetenÖTV-VIP-Clubs war, war der „Auftritt“ der Erste Bank Open-Finalisten Juan Martin del Potro und Grega Zemlja, die von den beiden Gala- Moderatoren Julia Schütze (ORF Radio-NÖ) und Edi Finger jr. über ihre Eindrücke zu Österreichs größtem Turnier befragt wurden. Del Potro: „Wien ist einfach ein tolles Turnier. Ich muss allerdings zugeben, dass ich hier auf dieser Bühne wesentlich nervöser bin als ich es morgen im Finale sein werde.“ Zemlja, der in Wien von Roland Berger und Werner Eschauer trainiert wird: „Ich spiele das Finale morgen quasi in meiner zweiten Heimat.“

BEEINDRUCKENDE MANNSCHAFTSLEISTUNG. Mit rotweißrotem Tennistouch ging es weiter: Mit dem Simacek Vereins Award wurden persönlich von Simacek-Geschäftsführer Christian Worsch der TC Sparkasse Kramsach (Kategorie: Vereine groß), der TC Raika Echsenbach (Vereine mittel) sowie der TC Feldkirchen (Vereine klein) ausgezeichnet. Die Vereine erhielten neben der Einladung zur Gala und zu den Erste Bank Open noch den Meisterschaftsbedarf an Bällen für die Saison 2013. Als erfolgreichste Mannschaften des Jahres wurden der TC Gleisdorf (Herren) und Kornspitz Team OÖ (Damen) ausgezeichnet. Die Gleisdorfer waren ungeschlagen ins Finale der Simacek Tennis Liga Austria (= Bundesliga) eingezogen und hatten sich mit ihrem 5:1-Sieg gegen Colony Comp. Club den zweiten Titel nach 2010 geholt. Ein ähnliches Bild auch bei den Damen: Im Bundesliga-Finale war am 15. September der Sieger aus dem Jahr 2010 (Kornspitz Team OÖ) auf den Titelverteidiger des Vorjahres (1. Klosterneuburger TV) getroffen – ein Duell, das die Oberösterreicherinnen klar mit 5:0 für sich entscheiden konnten. Die Preise nahmen der Vize-Präsident des oberösterreichischen Tennisverbandes Hans Sommer bzw. der Präsident des steirischen Tennisverbandes Dr. Hannes Zischka entgegen.

SPIELER/IN DES JAHRES. Seit Jahren ist er Österreichs Aushängeschild im internationalen Tennisgeschehen – unter tosendem Applaus der Gäste betrat danach Jürgen Melzer die Bühne, um als „Spieler des Jahres“ geehrt zu werden. Sein Pendant im heimischen und internationalen Damentennis, Tamira Paszek, ließ sich krankheitsbedingt entschuldigen. „Die beiden“, so ÖTV-Präsident Ronnie Leitgeb, „sind Österreichs bestplatzierte SpielerIn in der Weltrangliste und verdienen sich deshalb diese Auszeichnung.“ Jung-Ehemann Melzer bestreitet 2012 seine bereits 14. Saison als Profi, konnte im Februar in Memphis seinen vierten ATP-Titel erringen, zog in Wimbledon ins Doppel-Semifinale ein und trug mit seinen zwei Einzel-Siegen in der ersten Davis Cup-Weltgruppen-Runde gegen Russland entscheidend dazu bei, dass Österreichs erstmals seit 1995 wieder der Einzug in ein Davis Cup-Viertelfinale gelungen war. Melzer: „Es ist eine Ehre, Österreichs Nummer 1 zu sein. Es kommt von hinten aber schon der eine und andere Spieler nach. Ich werde mich daher sehr bemühen müssen, um auch in einem Jahr wieder hier stehen zu dürfen.“  Für Tamira Paszek ging im Oktober mit Platz 27 eines ihrer wichtigsten Saisonziele in Erfüllung: „Ich habe heuer den Sprung in die Top 30 geschafft“, hatte sich vor wenigen Tagen gefreut. „Ich war sehr happy, dass ich heuer das Wimbledon-Viertelfinale verteidigt und einen Turniersieg (Eastbourne; Anm.) geholt habe. Was mich besonders freut ist, dass ich es heuer erstmals im Doppel in die Top 100 geschafft habe.“ Für 2013 sieht Paszek "viele Möglichkeiten", zumal sie heuer u. a. auch in drei von vier Grand-Slam-Turnieren gleich in Runde eins gescheitert war.

AUSZEICHNUNG FÜR EIN „LEBENSWERK“. Sentimentaler Höhepunkt des Abends war der Auftritt von Ex-Profi (1969 – 1980) und Monte Carlo-Turnierdirektor Željko Franulović, der die österreichische Tennislegende „und einen meiner besten Freunde“ Hans Kary mit der Überreichung des Life Time Awards überraschte. Franulović, der 1970 das Finale der French Open (gegen Jan Kodes) erreicht hatte, als Captain von 1994 bis 1997 Kroatiens Davis Cup-Team geleitet hatte und zwischen 2007 und 2009 als Europas Turniervertreter dem Board of Directors der ATP angehört war, freute sich, „einen Spieler ehren zu dürfen, der international schon große Erfolge hatte, als Thomas Muster noch ins Kindergarten gegangen ist.“ Der am 23. Februar 1949 geborene Kärntner Hans Kary feierte in seiner Karriere einen Grand-Prix-Turniersieg, 1979 in Lagos. Finalgegner war damals Peter Feigl, Österreichs zweite Tennis-Größe in dieser Zeit. Außerdem holte Kary von 1975 bis 1982 drei Doppel-Titel (Richmond / 1975, Helsinki / 1977, Buenos Aires / 1982), hatte 58 Davis-Cup-Partien bestritten und bilanzierte dabei in Einzel (22 Siege/15 Niederlagen) und Doppel (11/10) positiv. Der achtfache ÖTV-Einzelmeister (zuletzt 1981) war der erste österreichische Spieler, der in Australien bei einem Grand Slam akzeptiert wurde und besiegte in seiner Laufbahn Asse wie Stan Smith, Ilie Nastase, Manuel Orantes, Wojtek Fibak, Adriano Panatta und Paolo Bertolucci. In der Weltrangliste kletterte er als erster Österreicher unter die Top 60, bis auf Rang 54. Im März 1984 bestritt er beim Airport-Cup in Wien-Oberlaa sein letztes größeres Turnier. Heute ist Kary als Promotionpartner für Firmen tätig, ist gern gesehener Gast bei sämtlichen Turnieren Österreichs und steht „selber noch bis zu vier Stunden pro Woche am Platz.“ In seiner Dankesrede betonte Kary, „dass wir auch heute sehr darüber stolz sein müssen, dass so viele ÖsterreicherInnen regelmäßig bei den besten der Welt mitspielen.“

DAS WHO IS WHO DER ÖTV-GALA. „Dieser Abend“, so Ronnie Leitgeb, „ist ein Highlight abseits des Tennisplatzes.“ Gut unterhalten haben sich auf der 1. ÖTV Tennis-Gala u. a. Jürgen Melzer, die beiden Finalisten der Erste Open Open Juan Martin del Potro und Grega Zemlja, Österreichs Tennislegende Hans Kary, Ex-ATP-Profi und Ex-ATP-Direktor (Europa) Željko Franulović, ÖTV-Präsident Ronnie Leitgeb mit Gattin Bettina Steigenberger, ÖTV-Vize-Präsidentin Dr. Constanze Emesz, ÖTV-Vize-Präsident Dr. Magnus Brunner, ÖTV-Vize-Präsident Dr. Helmut Dorn, Davis Cup-Captain und ÖTV-Sportdirektor Clemens Trimmel, Roland Linz (FK Austria Wien) mit Freundin Alina Kastner, ATP-Profis Martin Fischer, Erste Bank Open-Turnierdirektor Herwig Straka, Christian Worsch (geschäftsführender Gesellschafter der SIMACEK Facility Gesellschaft), Boris Nemsic (Ex-Chef der Telekom Austria), Otmar Nagelreither (CEO Mercedes Wiesenthal), Dr. Peter Thirring (CEO Generali Versicherung), Tennislegende Peter Pokorny, Nachwuchstalent Lucas Miedler, ÖTV-Vizepräsident Franz Wohlfahrt (CEO Novomatic), Peter Bosek (Vorstand Erste Bank), Univ. Prof. Dr. Ernst Wolner (Ex-ÖTV-Präsident) u. n. v. m.

ÖTV-VIP-CLUB. Die ÖTV Tennis Gala war auch Auftaktveranstaltung des soeben ins Leben gerufenen ÖTV VIP Club. „Wir wollen damit eine gesellschaftliche Plattform für Tennisfans aus Wirtschaft, Politik und Sport anbieten“, so VIP-Club-Initiator und Organisator der Tennisgala, Franz Sterba. „Außergewöhnliches hautnah mit unseren besten Tennisspielern zu erleben und gleichzeitig die Jugendarbeit fördern, ist dabei die Zielsetzung.“ Mehr Infos über die Förderer-Möglichkeiten findet man auf der ÖTV-Homepage.

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