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ATP

WIEN: SPORTLICH HOCHWERTIGES FELD FÜR DIE ERSTE BANK OPEN 2012

Auf einer Pressekonferenz blickten die Veranstalter der "Erste Bank Open" positiv in die nächsten Jahren des Turniers; Der Vertrag mit dem Hauptsponsor wurde um weitere drei Jahre verlängert. Für 2012 (13. bis 20. Oktober) verspricht Turnierdirektor Herwig Straka (im Bild rechts) ein sportlich hochwertiges Teilnehmerfeld. „Ab der Nummer 4 im Computer (Andy Murray) sind viele Optionen offen." Zur Zeit scheint der Top-Tenspieler Janko Tipsarevic (8) aus Serbien die Nummer 1 für Wien.



15. Juni 2012

WEITERE DREI JAHRE.
Gestärkt gehen die Erste Bank Open, Österreichs bedeutendstes Tennisturnier, in die nächsten drei Jahre. Auf einer Pressekonferenz in Wien gab Erste Bank Privat- und Firmenkundenvorstand Peter Bosek die Verlängerung des Sponsorships um drei Jahre bekannt. Er begründete das längerfristige Engagement seines Institutes mit den positiven Reaktionen auf die Premiere 2011. Die Güte der Veranstaltung nannte auch Ralph Müller, Vertriebsvorstand der Wiener Städtischen, für die neue Partnerschaft mit dem ATP-Turnier, und zwar ebenfalls für drei Jahre. Als Vizepräsident des Tennisverbandes und Geschäftsführer des bereits etablierter Sponsors Novomatic hob Franz Wohlfahrt die Bedeutung der Erste Bank Open für den gesamten österreichischen Tennissport hervor. Entsprechend erfreut zeigte sich Turnierdirektor Herwig Straka von der veranstaltenden Agentur e|motion über das erstmals in der 38-jährigen Geschichte dieser Traditionsveranstaltung längerfristige Hauptsponsoring. Es ermögliche Veranstalter und Sponsoren längerfristige Planungen und dadurch wieder einen Qualitätssprung des Turniers. Daran will auch Turnier-Botschafter Thomas Muster mitwirken, der in dieser Funktion eine neue Herausforderung nach seiner aktiven Karriere erblickt.

VIELE OPTIONEN. Für 2012 (13. bis 20. Oktober) verspricht Straka ein sportlich hochwertiges Teilnehmerfeld, für das er in Paris viele Verhandlungen geführt hätte. „Ab der Nummer 4 im Computer (Andy Murray) seien viele Optionen offen. Zur Zeit scheint der Top-Tenspieler Janko Tipsarevic (8) aus Serbien die Nummer 1 für Wien. Weitere Weltklassespieler werden am Start sein, darunter auch Jürgen Melzer, der bis zu seinem Home-Turnier, das er zweimal hintereinander gewonnen hat (09, 10) wieder zu alter Stärke zurückfinden sollte. Melzer: "Ich freue mich schon auf Wien, doch der Weg zu meinem Home-Turnier ist heuer beschwerlicher als in all den Jahren davor. Es liegen noch zwei Grand Slam-Turniere - Wimbledon und die US Open - sowie die Olympischen Spiele vor den vorverlegten Erste Bank Open." Neben Melzer sind aber auch junge Österreicher á la Dominic Thiem für die Veranstalter eine große Hoffnung. Straka: "Er hat das Zeug dazu wie er erst kürzlich bei Futures  in Tschechien bewiesen hat." Amerikanischen Touch bekommen die Erste Bank Open durch das weltbeste Doppel, die Brüder Bryan, in deren Sog noch einige US-Boys nach Wien kommen könnten. Straka lässt sich auch auf dem Sektor Entertainment Neues einfallen. Dafür wird in diesem Jahr sogar ein eigener Regisseur engagiert, um die Zuseher zu unterhalten.

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