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WIEN: MATTHIAS FEITSCH - DIE SCHULTER WAR LEIDER STÄRKER

Matthias Feitsch (Bild) kam als einziger von 14 Österreichern ins Viertelfinale der LTM Open. Im Match gegen den topgsetzten Kamil Capkovic musste er im zweiten Satz w.o. geben.

Die Schulter als härtester Gegner
(5.9.2008)
Mit Jiri Skoloudik (1. Runde) hatte er kein Problem gehabt, ebenso wenig mit Adil Shamasdin (2. Runde). Im Viertelfinale traf Matthias Feitsch auf den topgesetzten Slowaken Kamil Capkovic, und ausgerechnet hier sollte die Entscheidung nicht durch einen verwerteten Matchball fallen. Dem 19-Jährigen Wiener wurde eine Schulterverletzung zum Verhängnis. Trotz einer Behandlungspause musste Feitsch beim Stand von 2/6 und 0/4 aufgeben. Die Bilanz der vierzehn beim 10.000-Dollar-Future in Wien angetretenen Österreicher ist damit, so ÖTV-Sportdirektor Gilbert Schaller "zwar durchwachsen, da sich hier niemand wirklich mit Ruhm bekleckert hat, aber trotzdem kein Grund zur Panik" - neun Erstrunden-Niederlagen, drei Spieler schieden in der zweiten Runde aus, einer (Feitsch) kam bis ins Viertelfinale.

"Er hat noch einiges Potential"

(4.9.2008)
Sein letztes Highlight liegt schon Monate zurück: Mitte März kam Matthias Feitsch bei den Österreichischen Hallenmeisterschaften in Neusiedl/See bis ins Viertelfinale, unterlag dort Jürgen Gündera. Danach scheiterte der 19-jährige Wiener entweder in den Qualis von Future-Turnieren (z. B. Carpi, Rimini) oder kam über die 2. Hauptrunde nicht hinaus (z. B. München, Pörtschach). Dass er bei den LTM Open in Wien als einziger von 14 gestarteten Österreicher mit einem 6/3, 6/4-Sieg über Adil Shamasdin, der in der ersten Runde Gerald Melzer ausgeschaltet hatte, das Viertelfinale erreichte, ist daher für ÖTV-Sportdirektor Gilbert Schaller eine kleine Überraschung: "Er hat im heurigen Jahr maturiert und daher zu Beginn der Saison etwas weniger gespielt." Dass Feitsch trotz dieser mangelnden Spielpraxis beim Wiener 10.000-Dollar-Future den Einzug unter die besten acht geschafft hat, ist für Schaller ein Hinweis darauf, "dass in ihm noch einiges Potential schlummert. Er ist ein sehr aggressiver Spieler, der schon vor zwei Jahren mit 14 ATP-Punkten hat aufhorchen lassen." Seine Waffen ("Aggressiv von der Grundlinie") wird Feitsch auch im Viertelfinale auspacken müssen: Sein nächster Gegner ist der an Nummer 1 gesetzte Slowake Kamil Capkovic.

wowo

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