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ATP

WIEN: JÜRGEN MELZER TRIUMPHIERT IN DER STADTHALLE: "DAS SCHÖNSTE, WAS ICH IN MEINER KARRIERE ERLEBEN DURFTE."

Größter Erfolg in der zehnjährigen Profikarriere von Jürgen Melzer (Bild): Der 28-jährige Niederösterreicher gewann gegen den topgesetzten Kroaten Marin Cilic in der Wiener Stadthalle seinen zweiten ATP-Titel.

Turniersieg für Melzer
(1.11.2009)
Jürgen Melzer hat sich am Sonntag zum Sieger des Wiener Tennisturniers gekürt. Der 28-jährige Niederösterreicher rang den Weltranglisten-13. Marin Cilic (CRO) vor rund 5.000 Zuschauern nach neuerlich ausgezeichneter Leistung und 92 Minuten mit 6:4, 6:3 nieder und holte damit seinen zweiten ATP-Titel nach Bukarest 2006. Für Melzer, der damit aller Voraussicht nach auch unter die Top 30 zurückgekehrt ist, bedeutete dies wohl seinen bisher größten Erfolg. Neben 250 Punkten für die Weltrangliste kassierte er auch einen Scheck in Höhe von 86.500 Euro. Im Anschluss ging Melzer an der Seite von Julian Knowle auch noch auf das Wien-"Double" los, er traf im Doppel-Endspiel auf Lukasz Kubot (POL) und den Steirer Oliver Marach. Dort unterlagen die beiden allerdings in einem engen Match gegen Kubot/Marach mit 6:2, 4:6, 9:11. Damit ist Oliver Marach nach Alex Antonitsch 1988 (mit Balasz Taroczy) der zweite österreichische Bestandteil an einem Stadthallen-Doppelsieg. Das rein österreichische Doppel Knowle/Melzer hatte etwas Pech. Zwei Matchbälle konnten im Tiebreak nicht genützt werden, andernfalls wäre Melzer nach Federer (2003 mit Allegro) der erst zweite Spieler gewesen, der Einzel und Doppel bei diesem Turnier gewonnen hätte.

21 Jahre nach Skoff
Den bisher einzigen Siegerscheck für einen Österreicher in Wien hatte sich Horst Skoff 1988 mit einem Finalsieg über Thomas Muster gesichert. „Gott hab ihn selig", sagte Melzer danach, "ich bin stolz sein Nachfolger sein zu dürfen." Er durfte mehr als stolz sein auf dieses Finale. Auf sein Weltklasse-Grundlinienspiel, auf seine taktische Cleverness, auf die Gesamtleistung eines Topspielers u. n. v. m. Er hat Cilic dreimal den Aufschlag abgenommen, hat in jeder Phase alles gegeben und nie einen Zweifel gelassen, wie sehr er gerade diesen Turniersieg, seinen zweiten nach Bukarest 2006, wollte. 2005 war er in St. Pölten (Davydenko) gescheitert, 2008 in Kitzbühel (Del Potro) - jetzt hat er Wien gewonnen.
(Quelle: APA/Red.9

Melzers erste Reaktion:

"Es ist so schwer, das in Worte zu fassen, was ich da heute erreicht habe. Wir haben lange darauf gewartet - ich bin sehr stolz, die Nachfolge von Horst Skoff anzutreten. Ich habe am Anfang gedacht, wenn der so weiter serviert, dann muss ich zweimal im Tiebreak gewinnen. Ich bin dann aber immer besser ins Spiel gekommen. Ich habe vom ersten bis zum letzten Punkt eine sehr gute Leistung geboten. Man hat, glaube ich, gesehen,wie ich dieses Finale gewinnen will. Ich glaube, ich habe verdient gewonnen. Den Titel zu Hause zu holen, ist das Schönste, was ich in meiner Karriere erleben durfte."    

Melzer zwei Mal im Finale
(31.10.2009)
Der 28-jährige Jürgen Melzer steht im Finale der 24. BA-Trophy. Vor 5.500 Zuschauern schlug er den Serben Janko Tipsarevic mit 4:6, 7:6(5) und 6:4. Erst mit Verspätung kam er dabei zu seiner Traumform der ersten Runden und riss vor allem gegen Ende des dritten Satzes alle mit. Melzer begann weniger aggressiv, dafür aber umso unsicherer als in den Erstrundenspielen. Folglich kassierte er ein Break gleich zu Beginn, das Melzer zum ersten Satzverlust bei der Trophy 2009 mitschleppte. Erst gegen Ende des Satzes näherte er sich an die Leistungen der vergangenen Tage an. Im zweiten Satz bandagierte sich der Serbe das Handgelenk der Schlaghand bei 2:1, blieb aber stabil. Trotz beiderseitigen Breakmöglichkeiten, ging der Satz ins Tiebreak, das mit vollem Risiko und voller Härte gespielt wurde. Melzer gewann es 7:5 mit dem entscheidenden Minibreak zum 6:4. Nach zwei Stunden und 30 Minuten war er am Zwischenziel seiner Träume - nämlich nach zweimal Skoff und dreimal Muster ins Finale der BA-Trophy zu kommen. „Wahnsinn", freute sich Melzer. "Jetzt muß ich am Sonntag noch einen draufsetzen. Ich muß mich vor keinem verstecken, auch wenn ich gegen Cilic eine negative Bilanz habe." Cilic führt im Head-to-Head mit 3:0. Es wird ein arbeitsreicher Sonntag für Österreichs Nummer 1 werden. Denn: Im Doppel sind gleich drei Österreicher im Finale. Oliver Marach spielt mit Lukasz Kubot (POL) an seiner Seite gegen das österreichische Davis Cup-Doppel Jürgen Melzer/Julian Knowle, das im Halbfinale einen 6:4, 1:6, 10:6- Sieg über die deutsche Kombination Kas/Kohlschreiber feiern konnte. Es wird also einen Nachfolger für Alex Antonitsch geben, der bisher als einziger Österreicher in der Stadthalle im Doppel gewinnen konnte - 1988 mit dem Ungarn Balasz Taroczy.

ORF Sport+ übertragt das Finale ab 14:00 Uhr life!


Premiere für Melzer
(30.01.2009)<o:p></o:p>
Österreichs Hoffnung bei der 24. BA-TennisTrophy  präsentierte sich im Viertelfinale gegen die Nummer 14 der Welt, den tschechischen Daviscup-Helden Radek Stepanek, die Nummer 2 des Turniers, so gut wie noch nie in Wien. Er siegte in einer Stunde vor 7000 begeisterten Zuschauern 6:2 und 6:3 und steht damit als erster Österreicher seit acht Jahren im Semifinale des größten Hallen-Turniers in Österreich. Melzer zeigte Traumtennis und war dem Weltklassemann in allen Belangen überlegen. 7:1 lautete die Bilanz an Breakbällen für den souverän servierenden und aufspielenden Melzer. Die Breaks gelangen zum 2:1 und 5:2 im ersten und 3:2 und 5:2 im zweiten Satz. Der Niederösterreicher trifft in seinem ersten Semifinale in Wien auf den Sieger aus der Partie Tipsarevic (SRB) gegen Monfils (FRA). Ein freudestrahlender Melzer meinte, sein heute gebotener Auftritt wäre zumindest knapp an seiner besten Leistung gewesen. „Ich bin sehr glücklich, das in Wien gezeigt zu haben. Im Semifinale möchte ich noch einen Schritt weitergehen." Gegner wird Janko Tipsarevic sein, der gegen Melzer heuer in Miami 6:4 und 6:3 gewann. Jürgen Melzer ist erst der fünfte Österreicher in einem Semifinale in der Wiener Stadthalle nach Kary (74), Skoff (88, 90), Muster (87, 88, 89, 90, 93, 94, 95) und Koubek (2001).

Marach im Finale
Dort, wo Melzer hin will, ist ein weiterer Österreicher bereits angekommen: Die österreichisch-polnische Paarung Oliver Marach/Lukasz Kubot erreichte am Freitag das Doppelfinale durch einen 6:4, 3:6, 10:6-Erfolg über John Isner (USA)/Jordan Kerr (AUS). Sie treffen im Finale auf die Sieger aus Kas/Kohlschreiber (GER) gegen Knowle/Melzer (AUT). Melzer feierte nach seinem Einzel noch einen 7:6(1) und 7:5-Erfolg über die Kroaten Cilic und Zovko.. Marach und sein Trauzeuge Kubot lieferten gegen die amerikanisch-australische Paarung ein enges Match und dominierten dann im Champions-Tiebreak. Die beiden sind derzeit im Ranking die Nummer 6 und haben noch gute Chancen, zum Masters der besten 8 Paare nach London zu kommen. "Wir spielen ein untypisches Doppel und das macht vielen zu schaffen", sagte ein überglücklicher Marach, der vor dem sonntäglichen Finale noch heim nach Graz fuhr.


Melzer unter den besten acht
(29.10.2009)
Der 28-jährige Österreicher Jürgen Melzer, als Nummer 8 gesetzt, ist bei seinem zehnten Mal in der Wiener Stadthalle zum vierten Mal unter den letzten Acht. Gegen den Slowaken Dominik Hrbaty hatte er mit 6:4, 7:5 die Nase vorne und dabei vor allem im zweiten Satz mehr zu kämpfen. Er trifft jetzt auf die Nummer 2 des Turniers, Radek Stepanek, und hat damit die Chance, erstmals bei der BA-Trophy im Semifinale zu stehen. Melzer legte einen Startsprung hin wie seine Freundin Mirna Jukic ins Bassin. Er führte mit zwei Breaks schnell 4:1, ließ aber Hrbaty mit einem Rebreak zurückkommen. Hrbaty bewies, dass er noch immer Klasse besitzt, vor allem dann wenn man flach und schnell spielt. Das entscheidende Break im zweiten Satz gelang erst zum 5:6, ehe Melzer drei Matchbälle benötigte, nachdem er zwei Breakbälle hatte abwehren müssen. „Ich werde alles geben, um erstmals ins Semifinale von Wien zu kommen“, sagte ein zufriedener Melzer, „meine Fersenverletzung wird immer besser, vielleicht spüre ich am Samstag gar nichts mehr – wenn ich noch im Bewerb bin!“ Er fühlt sich mental stark und meinte: „Ich kann mich in engen Partien auf mich verlassen!“
 
Glattes Aus
(29.10.2009)
Verzweifelte Blicke zu seinem Mentalcoach, Selbstgespräche und ein zertrümmerter Schläger nutzten nichts - Daniel Köllerer kam in seinem Achtelfinal-Match gegen den an Nummer 6 gesetzten Spanier Feliciano Lopez von Anfang an nie richtig ins Spiel und unterlag dem Spanier nach 1:21 Stunden mit 3:6, 3:6. Gehandicapt durch eine Knieentzündung hatte Österreichs Nummer 2 insbesondere dem Aufschlag des Spaniers nichts entgegenzusetzen und musste im ersten Satz das Break zum 3:4 und im zweiten Satz nach Break (0:2) und Rebreak (1:2) erneut das entscheidende Break zum 3:4 akzeptieren. Die Gründe für die Niederlage waren vielfältig: mangelnde Konzentration, unerzwungene Eigenfehler und ein Gegner, der zwar nicht überragend spielte, seinen Gegner aber dennoch immer in Griff hatte. Köllerers Reaktion auf seine Niederlage: "Wäre das Match nicht in Wien gewesen, wäre ich sicherlich mehr ausgerastet." Seine Ziele für 2010: "Ich will unter die Top 50."


Rasante Premiere
(29.10.2009)
Als er um 18:30 Uhr den Platz betrat, dröhnte Tina Turner's "You're simply the best" aus den Lautsprechern - ein Motto, das Daniel Köllerers Gedankenwelt die nächsten 70 Minuten dominieren sollte. Vor über 5.000 Zuschauern gestaltete der 26-jährige Oberösterreicher sein Debüt in der Stadthalle zum angekündigten Furioso und siegte gegen den früheren Weltklassemann (Nummer 13) Jarkko Nieminen 6:1, 6:2. Köllerer liess seinem Gegner keine Zeit zum Eingewöhnen und gewann den ersten Satz nach 20 Minuten 6:1. Zu Beginn des zweiten Satzes wehrte Köllerer als Aufschläger sechs Mal die Gefahr zum 0:2 ab und zog dem Gegner mit dem Break zum 3:2 endgültig den Nerv. Das zweite Break folgte zum 5:2. Dann entstanden zwei unnötige Breakbälle, ehe er mit Stop und Passingshot nach 1:10 Stunden seine Premiere beendete. Mit jeder Art von Gestik  hatte Köllerer seinen Erfolgs-Run  unterstützt - Fäuste, Schreie usw. – und so dem Publikum und dem Gegner  seine Aggressivität vermittelt. "Ich bin überglücklich und ich habe eine Superpartie gespielt, die ich den ganzen Tag schon nicht mehr erwarten konnte", meinte danach Österreichs Nummer 2. Er trifft am Donnerstag auf den Spanier Feliciano Lopez, Trophy-Sieger 2004. Jürgen Melzer hat Dominik Hrbaty nicht vor 18:30 Uhr zum Gegner.


Tiebreak-Krimi
(28.10.2009)
Erfolgreicher Auftakt für Österreichs Nummer 1: In einem an Spannung, Kampf und Klasse reichen Erstrundenspiel kam Jürgen Melzer durch einen 7:6 (4), 7:6(10)-Sieg über den Schweizer Marco Chiudinelli ins Achtelfinale der 24. BA-Trophy. Er trifft dort auf den Sieger aus Hrbaty gegen Ramirez-Hidalgo. Im zweiten Satz eröffnete sich bis ins Tiebreak keine Breakchance, dafür regnete es Punktschläge. Bis zum 12:10 gab’s drei Satzbälle, ehe Melzer den dritten Matchball verwerten konnte. Der Schweizer war mit seinem Aufschlag und der Vorhand jederzeit gefährlich. Melzer konnte dagegen halten und war - trotz der Beeinträchtigung durch seine Fersenverletzung - bei Netzattacken stärker. Bei einem anderen Turnier, so Melzer, wäre er gar nicht angetreten, sondern hätte sich behandeln lassen: „Wenn`s nicht Wien wär, würde ich nicht spielen. Es war ein wichtiger Sieg. Ich habe mich schon lange nicht mehr so wenig auf ein Turnier vorbereitet." Der zweite Österreicher am zweiten Spieltag, Andreas Haider-Maurer, hatte ebenfalls erst vor kurzem eine Fußverletzung auskuriert, seine 4:6, 4:6-Niederlage gegen den Wien-Sieger von 2004, Feliciano Lopez, hatte damit allerdings nichts zu tun. Haider-Maurer führte seine Niederlage hauptsächlich auf den nicht funktionierenden Aufschlag zurück.


Bittere Niederlage
(27.10.2009)
Am Wochenende war er noch auf der Schiene der Sieger unterwegs - Stefan Koubek bzw. ein Training mit ihm war der erste Preis eines Gewinnspiels vom 17. Mai 2009 im Rahmen des „Feiertag des Sports“ in der Grazer Innenstadt am Stand des StTV. Zwei Tage später hatte "gewinnen" eine vollkommen andere Bedeutung im Wortschatz von Österreichs Nummer 3 bekommen. Stefan Koubek verlor bei seinem elften und vielleicht letzten Antreten in der Wiener Stadthalle als Nummer 114 gegen die Nummer 70, den Portugiesen Frederico Gil, mit 6:4, 4:6, 4:6 und konnte sich nachher diese Niederlage nur schwer erklären: „Eine bittere Niederlage gegen einen, der mir eigentlich nicht weh tun kann. Bei mir läuft es einfach nicht!" Im ersten Satz konnte sich der Österreicher noch mit zwei Breaks in einem starken Finish zum Satzgewinn retten. Dann aber geriet er auf die Verliererstrasse, weil Gil konstanter spielte. Koubek diktierte die Ballwechsel und – Gil gewann sie letztlich.


Kein rotweißroter Qualifikant
(25.10.2009)
Chancenlos waren die Österreicher am Samstag in der Qualifikation für die 24. BA-TennisTrophy. Alexander Peya konnte die Hoffnungen nur im 2. Satz gegen Alexandro Falla aus Columbien erfüllen, verlor aber schliesslich 6:7, 6:3, 1:6. Nico Reissig ließ seine Anlagen gegen Dominik Hrbaty phasenweise erkennen, verlor aber gegen den slowakischen Routinier, der eine Ellbogen-Verletzung hinter sich hat, mit 4:6, 4:6. Hrbaty spielt bereits um seine fünfte Teilnahme im Hauptbewerb in der Wiener Stadthalle. Schließlich zog auch Oliver Marach gegen den Rumänen Adrian Ungur den Kürzeren mit 2:6, 3:6.

Montag, 18:00 Uhr: Koubek - Gil
Für die übrigen Österreicher beginnt ihre "Arbeitswoche" am Montag: Als erster Österreicher wird Stefan Koubek nicht vor 18.00 Uhr sein Erstrundenspiel gegen Frederico Gil bestreiten. Dienstag und Mittwoch spielen die übrigen Österreicher. Stadthallen-Debütant Dani Köllerer erwischte mit dem Finnen Jarkko Nieminen (ATP 120), den vom Namen her prominentesten Gegner. Unangenehm ist auch die Aufgabe für Österreichs Nummer eins Jürgen Melzer, der auf den aufstrebenden Schweizer Marco Chiudinelli (ATP 77) trifft. Andreas Haider-Maurer, der die letzte Wildcard erhalten hat, erhielt mit Feliciano Lopez ATP (34) den höchstrangigsten Gegner aller Österreicher. Dementsprechend unterschiedlich waren auch die Reaktionen der Österreicher auf die von Musical-Star Uwe Kröger und Schwimm-Star Mirna Jukic vorgenommene Auslosung. Koubek sprach von einer lösbaren Aufgabe, Köllerer zeigte Respekt vor Nieminen, will sich aber in den Gegner entsprechend verbeißen, und Jürgen Melzer ist gewarnt. "Chiudinelli kann sehr gut spielen. Ich  habe einmal mit ihm in Miami trainiert - ein Mann, der einen auch wegschiessen kann, das wird in jedem Fall eine sehr enge Partie."
 
Zwei Doppel gesetzt
Für das Doppel der 24. BA-TennisTrophy wurden zwei Paare mit österreichischer Beteiligung gesetzt. Als Nummer 3 fungieren Oliver Marach mit dem Polen Lukasz Kubot, Nummer 4 ist das österreichische Davis Cup-Doppel Knowle/Melzer. Der Kanadier Daniel Nestor bildet mit dem Serben Nenad Zimonjic die Nummer-Eins-Paarung. Die Nummer zwei des Doppelbewerbes Mariusz Fürstenberg/Marcin Matkowski aus Polen treffen in der ersten Runde auf die österreichischen Wildcard-Inhaber Martin Fischer/Philipp Oswald. Die zweite Wildcard für das Doppel bekam Daniel Köllerer mit dem Tschechen Jan Hajek.


Peya gegen die Nummer 1
(24.10.2009)
Nicht gerade vom Glück verfolgt waren die drei Österreicher bei der Auslosung für die Qualifikation der BA-TennisTrophy in der Wiener Stadthalle. Jeweils mit Wildcard antretend trifft Alexander Peya auf die Nummer eins der Qualifikation, Alejandro Falla aus Kolumbien (ATP 96), Oliver Marach auf den Rumänen Adrian Ungur (ATP 194) und der junge Salzburger Nicolas Reissig auf Dominik Hrbaty aus der Slowakei, der zuletzt beim 106.500-Euro-Challenger in Orleans in der ersten Runde Andreas Haider-Maurer aus dem Bewerf geworfen hatte. Die Spiele beginnen um 13:00 Uhr.

Stichwort "Haider-Maurer": Bei einem Gewinnspiel auf der Website von Österreichs Nummer 3 (www.haider-maurer.com)  gewinnen die ersten 30 Einsender Eintrittskarten für das erste Match des Niederösterreichers.



Die Bank Austria-TennisTrophy im ORF

(23.10.2009)

Di, 27.10.2009: ORF Sport+, 15:00 - 22:45 Uhr - Live

Mi, 28.10.2009: ORF Sport+, 15:00 - 22:45 Uhr - Live

Do, 29.10.2009, ORF Sport+, 15:00 - 20:15 Uhr - Live

Fr, 30.10.2009, ORF Sport+, 13:00 - 20:15 Uhr - Live

Fr, 30.10.2009, ORF 1, 13:00 - 14:30 Uhr, 15:35 - 16:05 - Live

Sa, 31.10.2009, ORF Sport+, 14:00 - 17:30 Uhr - Live

Sa, 31.10.2009, ORF 1, 15:15 - 17:00 Uhr - Live

So, 1.11.2009, ORF Sport+, 14:00 -16.15 Uhr - Live

So, 1.11.2009, ORF 1, 17:30 - 19:05 Uhr - Zusammenfassung (20 Min.)

Eurosport überträgt ab Dienstag


Tespilot Koubek
(21.10.2009)
Nach mehreren Versuchen scheint es heuer den Veranstaltern der am Samstag beginnenden  BA-TennisTrophy in der Wiener Stadthalle gelungen zu sein, den Platz schneller zu machen. Erster „Testpilot“ war am Mittwoch Stefan Koubek, der mit dem Salzburger Nachwuchsspieler Nico Reissig über eine Stunde die Schnelligkeit erprobte. Koubek, der heuer bereits zum elften Mal in der Stadthalle antritt und entsprechende Erfahrung hat, meinte danach: „Definitiv schneller als in den letzten Jahren." Der Grund für den rasanten Untergrund: Der Platzbauer verwendete heuer einen noch weniger körnigen Quarzsand für die Erstbeschichtung und verzichtete beim zweiten Mal überhaupt auf den Sand. Koubek: „Mir taugt's. Der Ball stockt beim Aufsprung nicht so extrem, sondern rutscht ein wenig. Man kann wieder ans Netz gehen, es wird schnellere Punkte geben." Österreichs derzeitige Nummer 3 ist überzeugt, dass die neuen Platzverhältnisse bei den internationalen Spitzenspielern gut ankommen werden.


Hohe Dichte am Court
(20.10.2009)
Der anstelle von Juan Martin Del Potro verpflichtete Kroate Marin Cilic ist auf Grund der am Montag erschienenen neuen ATP-Weltrangliste die Nummer eins der am Samstag beginnenden BA-Tennistrophy (24.10.-1.11.) in der Wiener Stadthalle. Der Lokalmatador Jürgen Melzer hat sich um vier Plätze in der Weltrangliste verbessert, liegt auf Platz 39 und wäre damit im Augenblick die Nummer 8  der BA-Trophy.

Die vorläufige Setzliste für die Wiener Stadthalle:

1 Marin Cilic (CRO)
2 Radek Stepanek (CZE)
3 Gael Monfils (FRA)
4 Tomas Berdych (CZE)
5 Philipp Kohlschreiber (GER)
6 Nicolas Almagro (ESP)
7 Feliciano Lopez (ESP)
8 Jürgen Melzer (AUT)

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