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ATP

WIEN: JUAN MARTIN DEL POTRO FÜHRT DAS FELD DER "ERSTE BANK OPEN 2012" AN

Im Rahmen einer Pressekonferenz wurden heute die ersten Starter der "Erste Bank Open 2012" bekanntgegeben, darunter u. a. Vorjahresfinalist Juan Martin Del Potro, Janko Tipsarevic, Tommy Haas und Jürgen Melzer, der den Start von Österreichs größtem ATP-Turnier "kaum erwarten" kann. Die Erste Bank Open werden ab Dienstag (16.10.) jeden Tag im TV zu sehen sein - sowohl auf ORF eins als auch auf ORF Sport +. Im Bild von links nach rechts: ÖTV-Präsident Ronnie Leitge, Peter Bosek (Erste Bank), Jürgen Melzer, Turnierdirektor Herwig Straka und Vorstandsdirektor Ralph Müller (Wiener Städtische).



"ERSTE BANK OPEN"

 

5. September 2012

ANSPRUCHSVOLLE BESETZUNG.
„Ich kann`s kaum erwarten!“ So drückte der von Enttäuschungen gebeutelte Jürgen Melzer seine Vorfreude auf die Erste Bank Open (13. bis 21. Oktober) in der Erste Bank Wiener Stadthalle am Mittwoch in einer Pressekonferenz in Wien aus. Melzer, Sieger von 2009 und 2010, verbindet damit auch die Hoffnung, dass er bis dahin wieder in Form kommt. Er will sich dafür mit drei Turnieren (Kuala Lumpur, Peking und Shanghai) besonders gut vorbereiten. Die Besetzung der Erste Bank Open, die am Mittwoch von Turnierdirektor Herwig Straka bekannt gegeben wurde, hält Melzer für anspruchsvoll und den als Nummer eins gesetzten Argentinier Martin Del Potro für den Favoriten. Straka baut auch auf den Vorjahresfinalisten Del Potro (Nummer 8 der ATP-Rangliste), „der Wien immer lieber gewinnt“, und erwartet sich Zugkraft auch von dem „bunten“ Serben Janko Tipsarevic (Nummer 9 der ATP-Rangliste) und Tommy Haas (ATP 21), der den Abend seiner großen Karriere mit sensationellen Erfolgen feiert und dessen Spiel für Tennis-Feinspitze ein besonderer Genuß  ist. „Ich bin froh, zwei Top-Ten-Leute gewonnen zu haben!“, freute sich Straka. Das Loch in der Nennliste zwischen 10 und 20 bedauerte der Turnierdirektor, glaubt es aber noch mittels Wildcards schließen zu können: „Anfragen gibt es genügend!“

MELZER ALS SIEGANWÄRTER. Eine Wildcard würde auch  der Weltranglistenerste von 2001 und 2002 Lleyton Hewitt benötigen, „der mit 32 immer wieder zu alter Streetfighter-Qualität findet und als einer der wenigen Großen der letzten vierzig Jahre nie in Wien zu sehen war“. Sollte Hewitt noch verpflichtet werden können, würde er gut in das Schema der über Dreißigjährigen passen, die noch einmal aufblühen. Zu ihnen soll auch Jürgen Melzer (31) zählen, der sich selber nach  Del Potro und Haas auch zu den aussichtsreichen Sieganwärtern zählt: “Ich möchte auf jeden Fall am Wochenende (Semifinale und Finale ) noch dabei sein!“ Für weitere Österreicher bliebe im äußersten Fall nur eine Wildcard über. In der Pressekonferenz wurde auch eine engere Zusammenarbeit  zwischen Erste Open und ÖTV bekanntgegeben.  ÖTV-Präsident Leitgeb erklärte: „Was Roland Garros und Wimbledon für französischen und englischen Verband sind, das soll Österreichs größtes Turnier für den ÖTV sein!“ Bestehende Synergien nutzen und neue schaffen schwebt auch Straka vor. Die  Erste Bank Wiener Stadthalle steht während des Turniers als Plattform für die große Tennisfamilie zur Verfügung. Unter vielem anderen will sich Ronnie Leitgeb auch zu einer „Sprechstunde“ stellen, Highlight soll aber eine Award-Gala am Samstag sein, bei der erstmals die Ehrung von ÖTV-Spielern und Teams des Jahres im Mittelpunkt stehen wird. Der Stellenwert des Tennis soll in allen Bereichen weiter gehoben werden. Ein Stellenwert, der laut Peter Bosek, Vorstand der Erste Bank,  zur Verlängerung des Sponsoring um drei Jahre beigetragen hätte: „Tennis war in den letzten dreißig Jahren international die erfolgreichste österreichische Sportart. Damit das so bleibt, gehört vor allem die Jugend gefördert!“ Darin sieht auch Ralph Müller, Vorstandsdirektor Wiener Städtische Versicherung den Beweggrund seines Unternehmens. Und ÖTV-Präsident Leitgeb präzisierte: „Wir müssen so schnell wie möglich einen Nachfolger für Melzer finden!“ (Quelle: Presseaussendung)

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