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WIEN: HORST-SKOFF-PREIS FÜR ZUKUNFTSHOFFNUNG BARBARA HAAS

Das 13-jährige ÖTV-Talent Barbara Haas wird als erste heimische Nachwuchshoffnung mit dem Horst-Skoff-Preis für herausragende sportliche Leistungen im Jugendbereich ausgezeichnet. Die Preisübergabe erfolgt am kommenden Samstag in der Wiener Stadthalle im Rahmen der Bank Austria TennisTrophy.

Ansporn für die Zukunft
(29.10.2009)
Als erste österreichische Zukunftshoffnung erhält die 13-jährige Barbara Haas den mit 1.000 Euro dotierten Horst-Skoff-Preis. Die am 19. März 1996 geborene Niederösterreicherin ist aktuell die Nummer eins ihres Jahrganges in Europa und belegt in der U-14-Rangliste den hervorragenden fünften Platz. Damit qualifizierte sich Haas für das europäische U14-Junior-Masters im italienischen Neapel, wo sie sich nur der späteren Siegerin Ksenia Sharifova aus Russland geschlagen geben musste. Nach Siegen über die Deutsche Lisa-Marie Maetschke und die Belgierin Justine de Sutter in den Platzierungsspielen belegte das rot-weiß-rote Talent in der Endabrechnung den ausgezeichneten fünften Rang. „Mit Barbara Haas wächst eine Spielerin heran, die zu berechtigten Hoffnungen Anlass gibt, dass sie einmal in die Fußstapfen von Weltklassespielerinnen wie Barbara Schett, Judith Wiesner-Floimair Barbara Paulus oder Sybille Bammer treten kann. Die Auszeichnung mit dem Horst-Skoff-Preis ist einerseits eine Anerkennung für ihre herausragenden Leistungen in diesem Jahr und soll gleichzeitig als Ansporn dienen, den eingeschlagenen Weg mit viel Begeisterung, Engagement und Freude weiterzuverfolgen“, sagte ÖTV-Präsident Ernst Wolner.

Samstag, 14:50 Uhr
Die Preisübergabe an Barbara Haas erfolgt am Samstag vor den Semifinalspielen der Bank Austria TennisTrophy um 14:50 Uhr auf dem Center Court der Wiener Stadthalle. Kein anderer Platz wäre dafür wohl besser geeignet, hat doch Horst Skoff an selber Stelle im Jahr 1988 als bisher einziger Österreicher das heimische Traditionsturnier gewonnen. Horst Skoff hatte sich nach seiner aktiven Karriere vor allem in seiner engeren Heimat Kärnten mit großem Engagement um die heimischen Tennistalente gekümmert. Nach seinem viel zu frühen Ableben im Alter von nur 39 Jahren im Juni des Vorjahres beschloss der Österreichische Tennisverband, einen Nachwuchspreis nach dem vierfachen ATP-Turniersieger zu benennen.

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