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ATP

WIEN / "ERSTE BANK OPEN": DOMINIC THIEM VERLIERT TROTZ TOPLEISTUNG! "WAR EINE KNAPPE NIEDERLAGE!"

Für Dominic Thiem (Bild) war im Achtelfinale der Erste Bank Open Endstation: Der 19-Jährige, der in der Weltrangliste nur an der 384. Stelle liegt, musste sich dem Australier Marinko Matosevic (ATP-Nummer 55) mit 3:6 6:7 (5/7) geschlagen geben.




18. Oktober 2012

THIEM VERLIERT.
Im Doppelbwerb der Erste Bank Open erreichte Jürgen Melzer mit Alex Peya an seiner Seite durch einen 6:7, 6:4 und 10:8-Erfolg über Tipsarevic/Waske (SRB/GER) das Semifinale. Das Nummer 1-Doppel trifft nun im Halbfinale auf Andre Begemann und Martin Emmrich aus Deutschland. Im Einzelbewerb schieb am Donnerstag als letzter Österreicher der 19-jährige Niederösterreicher Dominic Thiem in der zweiten Runde derErste Bank Open gegen die Nummer 55 der Welt, den Australier Marinko Matosevic mit 3:6 und 6:7(5) aus. Nach der Weltklasseleistung am Mittwoch gegen Lukas Lacko lief im Achtelfinale nicht alles nach Wunsch, aber die Chance lebte doch bis zum Schluss. Mit drei unerzwungenen Fehlern im Tiebreak des zweiten Satzes war die Vorstellung von Thiem für heuer zu Ende – aber er wird noch viele Gala-Auftritte in der Erste Bank Wiener Stadthalle in Zukunft geben. Thiem führte im Tiebreak bereits mit einem Minibreak, war aber dann der Situation doch nicht ganz gewachsen, obwohl er zuvor gekämpft und mit Bravour um seinen zweiten Sieg gespielt hat. Unglaubliche Bälle waren dabei keine Seltenheit, aber eben nicht ausreichend gegen den 1,90 m großen Australier, der nicht nur hervorragend servierte, sondern auch mit herrlichen Grundschlägen den Österreicher verdutzte. Nicht einmal glaubte Thiem den Punkt schon gewonnen zu haben, als Matosevic wieder einen Konter hervorzauberte. Nur einen einzigen Breakball ließ der aus Bosnien stammende Australier zu, und zwar nach einer Stunde und zehn Minuten beim Stand von 4:3 für Thiem im zweiten Satz. Seinerseits hatte der Australier das Break zum 5:3 im ersten Satz geschafft und vier Breakbälle gegenüber nur einem von Thiem gehabt. Auch taktisch war Matosevic auf der Höhe. Er beging keine unnötigen Fehler. Thiem machte fast doppelt so viele Fehler wie sein Gegner (16:30). „Es war eine knappe Niederlage“ stellte ein enttäuschter Thiem fest und machte seine Fehler gegen Ende des Tiebreaks für das Ende der Sensation verantwortlich. Er hätte nicht so gut retourniert wie am Vortag, der Aufschlag des Gegners wäre aber auch besser und unangenehmer gewesen. Auf Grund des zweiten Satzes hätte das Match auch einen anderen Verlauf nehmen können. (Quelle: Presseaussendung)

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