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WIEN: ERFOLGREICHER CHARITY-EVENT

Am 15.06. spielten auf der Anlage des AZ-Tennisclubs etwa 70 Teilnehmer zu Gunsten der schwer erkrankten Zwillinge Sandra und Daniela Klemenschits. Veranstalter Alex Zetner berichtet vom großen Erfolg des Events!

Erfolgreicher Charity-Auftakt in Wien
Zu einem karitativen Zweck haben sich am Freitag, dem 15. Juni rund 70 Teilnehmer und Besucher am AZ – Tennisclub in Wien eingefunden. Unter den prominenten Gästen des Charity-Turniers: ÖTV-Generalsekretär Peter Teuschl, Ex-Fedcupperin Barbara Schwartz, Margarete Wolner (Gattin von ÖTV-Präsident Ernst Wolner), WTV-Manager Harald Zemen und Physiotherapeut Kurt Waltl.

Ein kleines Sonnenloch über dem 22. Wiener Gemeindebezirk wurde genutzt, um am Tennisplatz sowie mit Speisen und Getränken die Spendensumme in die Höhe zu treiben. Die Bilanz der Veranstaltung: Einnahmen von 3.750 Euro, die zu 100 Prozent Daniela und Sandra Klemenschits für die erforderliche, umfassende medizinische Betreuung zur Verfügung gestellt werden.

Organisator und Club-Eigentümer Alex Zetner zeigte sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden: „Wenn man bedenkt, wie kurz die Vorbereitungszeit auf das Event war, ist die Summe mehr als beachtlich. Ich möchte allen Besuchern, Teilnehmern und Helfern ein großes Dankeschön aussprechen.“ Der 24-Jährige, der die „K-Twins“ aus seiner Jugendzeit kennt, betonte: „Wenn das ein kleiner Klub wie unserer schafft, dann schaffen das auch andere. Ich hoffe, dass sich viele daran ein Beispiel nehmen.“

In dieselbe Kerbe schlug Peter Teuschl: „Ein herzliches Dankeschön an Alex Zetner und seine Familie. Diese Veranstaltung ist als Initialzündung für etliche weitere zu sehen.“ Der ÖTV-Generalsekretär wusste diesbezüglich schon Positives zu berichten: So sei am 24. Juni am Bisamberg ein ähnliches Turnier geplant. Auch der AZ – Tennisclub wird weitere Aktionen setzen.

Die erfreulichste Nachricht des Tages überbrachte Kurt Waltl, der die Zwillinge in dieser schweren Zeit tatkräftig unterstützt und betreut: „Vier unterschiedliche Spezialisten haben mir in den letzten Tagen bestätigt, dass der neu eingeschlagene Weg des Immunaufbaus in der Spezialklinik Pro Leben der richtige ist. Es gibt Licht am Ende des Tunnels“, so der langjährige FedCup- und Daviscup-Masseur.

Damit die kostenintensive Therapie auch fortgesetzt werden kann, ist die Familie Klemenschits weiterhin auf die Hilfe der österreichischen Tennis-Familie angewiesen.

bh

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