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WTA

WIEN: ENDSTATION VIERTELFINALE FÜR BABSI HAAS & VERONIKA SEPP

Beim 10.000-Dollar-Future-Event am UTC La Ville war in der Runde der besten Achte für unsere letzten beiden Hoffnungen Babsi Haas und Veronika Sepp Endstation!

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Haas beendet erstes Profiturnier mit starker Leistung
(6.8.2010)
Für Barbara Haas war im Viertelfinale des mit 10.000 US-Dollar dotierten ITF-Turniers im UTC La Ville in Wien Endstation. Die 14-jährige Nachwuchshoffnung verlor gegen die Deutsche Sabrina Baumgarten (WTA-Rang 853) nach einer Spielzeit von exakt zwei Stunden mit 4:6, 5:7. Haas diktierte zwar über weite Strecken das Geschehen, war jedoch auch fehleranfälliger als ihre Gegnerin. Auch für Veronika Sepp, die zweite Österreicherin im Viertelfinale, kam ebenfalls das Aus. Die 20-jährige Tirolerin unterlag der als Nummer zwei gesetzten Tschechin Lucie Kriegsmannova (WTA-Rang 482) mit 2:6, 5:7. Damit geht die Vorschlussrunde am Freitag ohne rot-weiß-rote Beteiligung in Szene.

Österreichisches Semifinale in Reichweite
(4.8.2010)
Auch in ihrem zweiten Profimatch begeisterte Barbara Haas das Wiener Publikum und besiegte die rumänische Qualifikantin Sporea souverän mit 6/0 6/2. Im Viertelfinale trifft Haas nun auf die Deutsche Sabrina Baumgarten (WTA 924). Die zweite heimische Siegerin des Tages ist die Tirolerin Veronika Sepp. Die Innsbruckerin setzte sich gegen die an Nummer 8 gesetzte Tschechin Katharina Marackova (WTA 844) klar mit 6/2 6/0 durch und spielt nun gegen die an Nummer 2 gesetzte Tschechin Lucie Kriegsmannova (WTA 434). Wie man gegen die Tschechin zu einem Satzgewinn kommt, zeigte die 17-jährige Klosterneuburgerin Yvonne Neuwirth vor. Der Schwartz-Schützling startete furios mit 6/3, ehe sich die Routine von Kriegsmannova durchsetzte und die Tschechin das Match mit 3/6 6/1 6/3 für sich entscheiden konnte. 

Babsi Haas begeistert mit Kampfgeist
(4.8.2010)
Die mit einer Wild Card ausgestattete Niederösterreicherin Babsi Haas zeigte gleich bei ihrem ersten Antritt auf Future-Ebene ihr großes Potenzial. Die von Raimund Stefanits gemanagte 14-jährige Haas besiegte die an Nummer 4 gesetzte Tschechin Katharina Vankova (WTA 853) nach nervösem Start mit 2/6 6/2 7/5. Haas begeisterte dabei vor allem mit ihrem tollen Kampfgeist und ihrem unbändigenden Siegeswillen. Im Achtelfinale wartet nun die Rumänin Larisa Sporea.
Ebenfalls in ihrem ersten Karriere-Achtelfinale steht die Klosterneuburgerin Yvonne Neuwirth. Der Schützling von Barbara Schwartz nutzte ebenso wie Haas ihre Wild Card und setzte sich im Duell mit der Ungarin Vanda Lukacs knapp mit 6/2 6/7 6/4 durch. Im Achtelfinale trifft Neueirth nun heute um 12:00 Uhr auf die an Nummer 2 gesetzte Tschechin Lucie Kriegsmannova (WTA 436).
Nicht so glücklich verlief der Auftritt von Patricia Haas. Die ältere Schwester von Barbara kam gegen die tschechische Qualifikantin Victoria Malova mit 1/6 2/6 unter die Räder.

Veronika Sepp rettet Österreicher-Tag
(3.8.2010)
Fünf ÖTV-Girls starteten am Montag im Hauptbewerb des Futures am UTC La Ville und die Tiroler Qualifikantin Veronika Sepp rettete mit ihrem 6/2 6/4 Erfolg über die deutsche Qualifikantin Carolin Daniels die Österreichische Ehre. Sepp zeigte tolles Tennis und kann sich nun einen Tag ausruhen, denn ihre Achtelfinalgegnerin wird im Duell zwischen Katarina Marackova (SVK) und Tea Faber (KRO) erst heute ermittelt. Ebenfalls mit einer starken Leistung verabschiedete sich Pia König aus dem Bewerb. Der Qualifikantin fehlten nicht viele Punkte auf den Einzug ins Achtelfinale jedoch ihre tschechische Gegnerin Simona Dobra schaffte die Wende und siegte mit 4/6 7/5 6/0. In einer weiteren sehenswerten Partie kämpfte die von Evi Fauth betreute Steirerin Lisa-Maria Moser mit allen Mitteln. Sie musste sich aber letztlich der an Nummer 5 gesetzten Tschechin Morgosova hauchdünn mit 3/6 6/2 6/7(8) geschlagen geben. Für Pamela Amon (1/6 3/6 gegen Gerlova) und Natascha Bredl (1/6 5/7 gegen Steinherr) gab es nicht viel zu holen.

Erfreulicher verlief der Auftakt von Barbara Haas an der Seite ihrer Doppelpartnerin Pia König. Die beiden Niederösterreicherinnen setzten sich gegen Stephanie Hirsch und Alina Petras (BUL) mit 6/1 6/7 10/5 durch und stehen bereits im Halbfinale. Ebenfalls unter den besten Vier steht die Klosterneuburgerin Yvonne Neuwirth an der Seite von Natascha Bredl. Die beiden besiegten Patricia Haas und Julia Stamatova (BUL) mit 6/3 1/6 10/2.

Sofern die Wetterlage es zulässt greifen heute Barbara Haas (gg. Vankova), Patricia Haas (gg. Malova), Stephanie Hirsch (gg. Hofmann) und Yvonne Neuwirth (gg. Lukacs) ins Geschehen ein.

3-Mäderlhaus schafft den Sprung ins Hauptfeld
(02.8.2010)
Knapp 64 Damen versuchten ihr Glück in der Qualifikation für den ITF Ladies Future am UTC La Ville, davon nicht weniger als 14 heimische Nachwuchshoffnungen und drei davon schafften den Aufstieg in den Hauptbewerb. Die Tirolerin Veronika Sepp setzte sich im Qualifinale gegen Alexandra Markovic (SRB) klar mit 6/2 6/0 durch und trifft nun in der 1. Runde auf die deutsche Qualifikantin Carolin Daniels. Pia König präsentierte sich ebenfalls in starker Form und setzte sich gegen Gulia Squadrin (ITA) mit 6/1 6/2 durch. Ihre Gegnerin im Hauptbewerb heisst Simona Dobra und kommt aus Tschechien. Die dritte Qualifikantin aus Österreich ist Lisa-Maria Moser. Sie musste in der Qualifikation gleich dreimal auf den Court und besiegte im Qualifinale die Rumänin Virginia Tica klar mit 6/0 6/3. Moser trifft nun auf die an Nummer 5 gesetzte Slowakin Morgosowa.

Das Turnier wird heute mit dem Match der top-gesetzten Tschechin Iveta Gerlova gegen Pamela Amon begonnen. Danach trifft Natascha Bredl auf Jasmin Steinherr (BRD/6). Am Abend greifen dann auch die Haas-Sisters im Doppelbewerb ins Geschehen ein. Barbara spielt mit Pia König und Patricia mit Julia Stamatova.

Zuerst Niki und jetzt Babsi
(29.7.2010)
Im Vorjahr hatte er kurz damit spekuliert, seinen damals erst 13-jährigen Schützling Barbara Haas mit einer Wildcard beim 10.000-Dollar-Turnier auf der UTC La Ville-Anlage ins kalte Wasser zu stoßen. Haas-Manager und Turnierdirektor Raimund Stefanits damals: „Das wäre für sie eine Möglichkeit, Erfahrungen im Damentennis zu sammeln. Daher könnte sie komplett ohne Leistungsdruck an den Start gehen.“ Dass Barbara Haas bei diesem vor fünf Jahren gegründeten Future-Event letztendlich doch (noch) nicht dabei war, war für den Manager damals „eine Bauchentscheidung. 2010 ist es früh genug, dann wird sie mit den 16- und 17-Jährigen schon mithalten können“ – und damit in die Fußstapfen von Stefanits‘ zweitem Zugpferd Niki Hofmanova treten: Die 18-jährige Burgenländerin hatte ihre Karriere auf der Damentour in Wien gestartet, hatte dreimal hier gespielt, einmal in der ersten Runde verloren, einmal das Doppel und zuletzt 2008 das Einzel gewonnen. „Einen ähnlichen, vielleicht noch besseren, Weg wird hoffentlich auch Babsi beschreiten.“

Haas ins kalte Wasser
Der Startschuss für diesen Weg könnte von 31. Juli bis 8. August auf der Anlage des UTC La Ville gegeben werden, wenn das erste von insgesamt drei ITF-Damen-Turnieren auf österreichischem Boden (Wien, Innsbruck, Pörtschach) über die Bühne gehen wird. Denn: Österreichs größte Nachwuchshoffnung wird tatsächlich an den Start des von Stefanits organisierten Events gehen. „Sie wird hier ihr erstes WTA-Turnier spielen und sicherlich auch die nächsten zwei Jahre noch in Wien spielen“, blickt Stefanits bereits jetzt in die mittelnahe Zukunft von Haas' Karriere. „Das Turnier will ich nämlich zumindest so lange am Leben erhalten, bis Barbara keine 10.000er-Turniere mehr spielt.“ Und dann? „Dann muss man schauen, wie sich alles – insbesondere finanziell – weiterentwickelt hat.“ Dem Turnier tatsächlich den Todesstoß zu versetzen, kann sich Stefanits, „wenn ich ehrlich sein soll, aber dann auch nicht vorstellen. Immerhin ist ein Future-Turnier daheim doch die perfekte Gelegenheit, für Sponsoren, mögliche Investoren und Medien zu sehen, wie sich ein Kind am Platz entwickelt.“

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