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WIEN / BAD WALTERSDORF: DIE FINALISTEN DER ÖSTERREICHISCHEN 12u- UND 14u-STAATSMEISTERSCHAFTEN STEHEN FEST!

Hart kämpfen mussten heute Anna-Lena Neuwirth (Bild) und Benjamin Graber, um ins Endspiel der Österreichischen 12u-Staatsmeisterschaften einzuziehen. Ihre Finalgegner (Arabella Koller bzw. Gabriel Huber) "machten" es sich leichter. Im Semifinale der 14u-Staatsmeisterschaften musste Topfavorit Benjamin Schürz über drei Stunden kämpfen, um Matthias Raubinger niederzukämpfen. Sein Finalgegner: Alexander Erler.


ÖSTERREICHISCHE 12u-MEISTERSCHAFTEN

ÖSTERREICHISCHE 14u-MEISTERSCHAFTEN


13. Juni 2011

"DEN SACK NICHT ZUGEMACHT". Ganz klar und ganz knapp - mit diesen beiden "Headlines" gingen am heutigen vierten Spieltag der Österreichischen 12u-Staatsmeisterschaften sowohl im Burschen- als auch im Mädchenbewerb die vier Semifinale zu Ende. Ohne allzu großen Widerstand besiegte Gabriel Huber (TTV) seinen Landsmann Tobias Pürrer mit 6:1, 6:2 und trifft morgen um 9:00 Uhr im Finale auf die Nummer 1 des Turniers, den Burgenländer Benjamin Graber. "Graber", so Turnierleiter Robert Heiss, "hatte zu kämpfen, ehe er mit 7:5, 7:6 gegen Tobias Wagner gewinnen konnte. Wagner hat im ersten und im zweiten Satz den Sack nicht zumachen können. Sein Trainer hat mir nachher gesagt: Tobias hat heute Angst vor dem Gewinnen gehabt." Ein ähnliches Bild boten auch die Semifinale im Mädchenbewerb: Während sich Arabella Koller (STV) mit 6:1, 6:2 rasch ihrer Aufgabe gegen Birgit Prandner (NÖTV) entledigte, musste in der unteren Rasterhälfte Anna-Lena Neuwirth (KTV) - 2011 u. a. Siegerin beim Babolat Junior Circuit in Anif -  über die volle Distanz gehen, um letztendlich doch als 6:3, 6:7, 7:5-Siegerin vom Platz zu gehen.

"AUF HOHEM NIVEAU". Hart zu kämpfen hatten im Semifinale der Österreichischen 14u-Staatsmeisterschaften im Freizeitpark Bad Waltersdorf auch die beiden Finalisten Benjamin Schürz (OÖTV) und Alexander Erler (TTV): Schürz konnte erst nach knapp drei Stunden Spielzeit als 3:6, 7:5, 7:5-Sieger gegen Matthias Raubinger (TVV) vom Platz gehen. Erler musste gegen Marco Gruber (STTV) ebenfalls über die volle Distanz gehen, um doch noch mit 2:6, 6:3, 7:6 zu gewinnen. Für Vater Günther Schürz, unter dessen Fittichen Benni von Anfang an steht, "war das heutige Semifinale eine Partie auf sehr hohem Niveau. Raubinger hat sich in den letzten Monaten sehr gut entwickelt und auf Sand mittlerweile ein beinharter Gegner. Er ist ein 'Superwühler', spielt als Linkshänder sehr gute Winkel und hat einen verdammt guten Aufschlag." Im morgigen Finale trifft "Schürzi" auf einen altbekannten Gegner: Im Endspiel der Österreichischen Hallenmeisterschaften hatte er Alexander Erler (TTV) noch mit 6:0, 6:0 abgefertigt. Günther Schürz: "Das wird morgen aber ein ganz anderes Match. In Dornbirn war Erler noch sehr nervös, weil Staatsmeisterschaften noch etwas Neues waren, während Benni da doch schon erfahrener war. Diese Konstallation hat sich in den letzten Wochen und Monaten aber geändert."

"HOPP ODER DROPP". Im 14u-Mädchenfinale kommt es morgen um 10:00 Uhr zum Duell zwischen dem an Nummer 2 gesetzten KTV-Talent Alena Weiß und der der Nummer 4 des Turniers Lisa Hofbauer (STTV). Weiß besiegte Nadine Neuwirth (KTV) mit 6:3, 6:1, Hofbauer setzte sich mit 6:4, 6:1 über die topgesetzte Jasmin Buchta (STTV) hinweg. KTV-Coach Jürgen Legerer war mit der Leistung seines Schützlings Alena Weiß "voll und ganz zufrieden. Der erste Satz war bis zum 4:3 relativ ausgeglichen. Neuwirth hat bei eigenem Aufschlag drei Bälle zum 4:4 gehabt, hat sie aber nicht nutzen können. Alena hat das 5:3 gemacht und ganz locker ausserviert. Den zweiten Satz hat Alena von Anfang an dominiert. Neuwirth hat zwar hopp oder dropp gespielt, Alena hat aber gut dagegen gehalten. Ab dem 3:1 war die Partie gelaufen." Im zweiten Semifinale konnte sich Hofbauer im ersten Satz bis auf 5:1 absetzen, Buchta konnte sich aber doch noch 5:4 zurückkämpfen. Legerer: "In dieser Phase der Partie hatte Jasmin sogar 40:0 bei eigenem Aufschlag, konnte ihn aber nicht durchbringen. Im zweiten Satz hat sie dann viel zu viele leichte Fehler gemacht und Hofbauer damit geholfen, die Partie zu gewinnen." Mit welcher Taktik Weiß ins Finale gegen Hofbauer gehen wird, die sie zuletzt bei den Österreichischen Hallenmeisterschaften in zwei Sätzen schlagen konnte?  "Alena ist leicht zu favorisieren", so Legerer, "obwohl Hofbauer eine sehr unangenehme Gegnerin ist, weil sie läuft, kämpft und beisst bis zum Umfallen und sehr wenige Eigenfehler macht. Auf der anderen Seite steht mit Alena allerdings ein Mädel, das von Anfang an Gas gibt viele Stopps und Slice einstreut und eigentlich ein eher unübliches Mädchentennis spielt."

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