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ATP

WIEN: ALEXANDER PEYA/PHILIPP PETZSCHNER SCHRAMMEN AM TITEL VORBEI

Beim Davis Cup-"Bruderduell" Deutschland gegen Österreich im März 2009 werden sie sich (möglicherweise) als Gegner gegenüberstehen, im Doppel-Finale in der Stadthalle zogen Alexander Peya (Bild) und Philipp Petzschner gemeinsam am Strang - leider erfolglos.

Kein Double für Petzschner
(12.10.2008)
Im Doppel gab es für Wien-Sieger Philipp Petzschner doch nicht die Vollendung. Mit seinem Freund Alexander Peya verlor er das Endspiel gegen die routinierten Doppelspieler Max Mirnyi und Andy Ram mit 1:6 und 5:7. Die beiden haben 34 bzw.13 Titel gewonnen und spielten in Wien zum ersten Mal gemeinsam. Peya meinte nachher, die beiden wären auch die Glücklicheren gewesen, das österreichisch-deutsche Paar hätte gut gespielt. Auch der erste Satz wäre nicht so klar wie das Ergebnis besagt ausgefallen. Im zweiten Satz gab es große Chancen nach einer 3:1 und 5:2-Führung, bei der es jeweils Breaks gegen Peya gab und dann bei 5:5 das entscheidende gegen Petzschner. Bei der Siegerehrung durch Direktor Gruber und BA-Vorstandsdirektor Dr. Helmut Bernkopf gab es je 19.750 für die Sieger und je 10.250 Euro für die Zweiten. Petzschner, der das gute Verhältnis mit den österrreichischen Daviscupspielern lobte - Jürgen Melzer war beim Einzel in der Box und auch Stefan Koubek drückte die Daumen - will weiter mit Peya Doppel spielen und im nächsten Jahr mit ihm auch das erste Turnier gewinnen.

"Unbeschreiblich! Einfach geil!"

Das Märchen Philipp Petzschner wurde wahr. Die Nummer 125 im Computer, die in Wien gar nicht Einzel spielen wollte, gewann das Finale der 23. Bank Austria-Tennistrophy mit einem 6:4 und 6:4-Sieg über die Nummer 8 des Turniers, den 22-jährigen Franzosen Gael Monfils. Nach Stich 1991, Becker 1996 und Haas 2001 siegte mit dem 24-jährigen Bayreuther der vierte Deutsche in der Geschichte des Turniers vor 5000 Zuschauern in der Wiener Stadthalle. Petzschner gewann als zweiter Qualifikant nach Filip DeWulf l995 (über Thomas Muster) die Trophy. Er ist erst der dritte Qualifikant, der heuer ein ATP-Turnier gewonnen hat, nach Kei Nishikori in Delray Beach und Gilles Simon in Casablanca. Was für ihn aber noch bedeutender ist: Er siegte gleich in seinem ersten Endspiel auf der ATP-Tour und machte im Computer rund 50 Plätze gut. Aus der Hand von Generaldirektor Dr. Erich Hampel erhielt er den Scheck über 139.000 Euro, von Stadthallen-Direktor Peter Gruber den Pokal. "Das Finale wird von Taktik bestimmt sein", kündigte Petzschner am Vortag in der Pressekonferenz an. Und genauso kam es dann auch: Der deutsche Konterspieler ließ den Franzosen nicht zu seinem Spiel kommen und schlug nach Verzögerungen mit Slice immer schnell und "giftig" zu. Zudem brachte sich Monfils in der Anfangsphase durch Interventionen beim Stuhlschiedsrichter zusätzlich aus dem Konzept. Eine Knieverletzung beschäftigte ihn phasenweise mehr als das Spiel. Monfils schien zu warten, dass Petzschner nachlassen würde. Aber der spielte ungerührt seinen Part herunter, der aus klugem Spiel mit Punch im richtigen Augenblick, unglaublichen Volleys und starkem Aufschlag bestand. "Er war der bessere Spieler heute", gestand Monfils, der nicht seinen besten Tag erwischte. Mit dem in Wien Erreichten kam er im Ranking unter die ersten Zwanzig. Petzschner machte wesentlich mehr Punkte von der Grundlinie und weniger Fehler und war effizienter am Netz. Monfils, der just im Finale das schwächste Match der Woche lieferte, blieben nur Vorteile mit dem ersten Aufschlag. Trotzdem hatte Petzschner mit 9:1 wesentlich mehr Breakchancen, die er im ersten Satz zum 3:2 und 5:4 nützte, nachdem Monfils das Rebreak zum 4:4 geschafft hatte, im zweiten zum alles entscheidenden 5:4. "Ich bin sprachlos, unbeschreiblich, einfach geil! Das Turnier war wunderschön, super organisiert, da passte einfach alles – und das hätte ich gesagt, hätte ich das Finale verloren", sagte Petzschner noch vor dem Doppel-Endspiel.

Alexander Peya im Windschatten von Julian Knowle

(12.10.2008)
"Es ist mir ein besonderes Anliegen, mit meinem Wiener Freund Alex Peya in seiner Heimatstadt das Doppel zu gewinnen", sagte der sensationelle Einzelfinalist Philipp Petzschner nach seinem Sieg über Feliciano Lopez. Und am späten Abend, um 22.45 Uhr, machten die beiden den ersten Schritt dazu. Sie besiegten im Doppel-Semifinale Feliciano Lopez und Fernando Verdasco mit 7:6(0), 6:7(5) und 10:5. Damit steht zum vierten Mal nach den Siegern von l988 (Taroczy/Antonitsch), 1994 (Antonitsch/Rusedski) und 2006 (Knowle/Melzer) ein Doppel mit österreichischer Beteiligung im Endspiel. Peya war schon 2003 in Kitzbühel (mit Melzer) und 2006 in München (mit dem Deutschen Jürgen Pau) in einem Doppel-Finale gestanden. Petzschner, der Junioren-Doppelsieger von Paris, war noch nie so weit. Petzschner/Peya treffen im Finale auf das an Nummer 4 gesetzte Paar Max Mirnyi/Andy Ram (Weissrussland/Israel), das gegen die Nummer 2 Bhupathi/Knowles (Indien/BAH) mit 2:6, 6:3 und 10:8 siegten..

"Diese Niederlage tut weh"
(11.11.2008)
"Es tut mir unheimlich leid, aber er war letztlich der Bessere", so kommentierte Jürgen Melzer seine bittere 6:4, 3:6 und 4:6-Niederlage gegen den Spanier Feliciano Lopez vor 7.500 erwartungsvollen Zuschauern im Viertelfinale der 23. BA-Tennistrophy in der Wiener Stadthalle. Es lief nicht alles so perfekt für Österreichs Nummer eins wie am Vortag gegen Ferrero, und das war letztlich gegen den im Verlauf des Matches immer wieder stärker werdenden Sieger von 2004 nicht ganz genug. Melzer schien im ersten Satz die Fortsetzung vom Vortag zu gelingen. Der Spanier servierte nicht ganz so stark. Im zweiten Satz steigerte Lopez den Prozentsatz seiner ersten Aufschläge gewaltig, wurde auch von der Grundlinie stärker und forcierte erfolgreich seine Netzattacken. Mit Slice von der Rückhand störte er das Spiel Melzer immer mehr. Bei 3:2 für Lopez und Aufschlag von Melzer traf ein Smash den Spanier, der sah Melzers Entschuldigung nicht, zeigte aufs Hirn und geriet so in positive Rage, die sein Spiel noch aggressiver machte. Einen zweiten Breakball verwertete er mit einem glücklichen Netzroller zum 5:3. Er wehrte eine Chance von Melzer zum Rebreak noch ab, und dieser verlor seinen ersten Satz bei diesem Turnier 3:6. Im dritten Satz hatte zwar Melzer die erste Breakchance bei 2:1, doch Lopez nützte seine erste zum Break zum 3:2. Das reichte trotz aller Bemühungen Melzers zum Matchgewinn. Am Ende hatte Lopez mit 47 gegen 42 Prozent den höheren Prozentsatz an ersten Aufschlägen. Trotzdem gewann Melzer noch mehr Punkte bei Aufschlag. Der Spanier hatte hundertprozentigen Erfolg mit zwei Breakbällen gegenüber einem verwerteten von vier bei dem Österreicher. Lopez meinte danach, sehr gut gespielt und auch Gück beim Breakball gehabt zu haben. Er war überzeugt, daß ihn Melzer mit dem Smash nicht hatte treffen wollen, „aber ich habe seine Entschuldigung nicht gesehen." Melzer gab zu, dass die Niederlage sehr weh tue, "heute, morgen und noch übermorgen!"

Im Semifinale trifft Feliciano Lopez auf Philipp Petzschner und Gael Monfils auf Phlipp Kohlschreiber.

Die Halle kochte

(10.10.2008)
"Ich spiele derzeit so gut wie nie zuvor. Es war eine tadellose Vorstellung und eines meiner besten Spiele bisher", sagte Jürgen Melzer selbst nach dem Triumphzug über die ehemalige Nummer eins der Welt, Juan Carlos Ferrero, nach 1 Stunde und 37 Minuten vor 5.000 mitgerissenen Zuschauern in der Wiener Stadthalle. Melzer siegte mit 7:6(4) und 6:3, machte von über 80 Punkten mehr als die Hälfte - konkret: 50 - direkt und zieht damit zum dritten Mal nach 2002 und 2006 in die Runde der letzten acht ein. Im Viertelfinale trifft Melzer nun auf Feliciano Lopez, gegen den er eine 2:0- Bilanz aufweist – und zwar auf Hartplatz. Lopez schlug im Achtelfinale den kolumbianischen Lucky Loser Santiago Giraldo mit 7:6(5), 6:3.

Das "Drehbuch" des Melzer-Krimis
Der erste Satz ging trotz Breakchancen ins Tiebreak, in dem Melzer noch druckvoller agierte als davor. Trotzdem entschied "bloß" das Minibreak zum 1:0 den 7:4-Tiebreaker. Im zweiten Satz gelang ein Break zum 2:0, Melzer musste das Rebreak zum 2:1 hinnehmen und vollbrachte gleich das neuerliche Break zum 3:1. Signifikant für das gesamte Melzer-Spiel, er war nicht zurückzuwerfen und setzte immer noch eins drauf. "Das Gefühl, keinen Fehler machen zu können, war wunderschön", sagte Österreichs Nummer eins. "Ich habe aus allen Ecken feuern können und immer die Initiative ergriffen."

Die restlichen Viertelfinal-Paarungen: Carlos Moya (SPA) - Philipp Petzschner (GER), Fernando Verdasco (SPA) - Philipp Kohlschreiber (GER), Gael Monfils (FRA) - Fernando Gonzales (CHI).

Im Doppel feierte Alexander Peya mit dem Deutschen Philipp Petzschner gegen das an Nummer 1 gesetzte Paar Daniel Nestor/Nenad Zimonjic (CAN/SRB) mit 6:4, 3:6, 10:6 einen schönen Erfolg. Sie treffen im Halbfinale auf das Doppel Feliciano Lopez/Fernando Verdasco aus Spanien.

"Fisch" angelte nach der Sensation
(9.10.2008)
Er stahl dem großen Star bei der Premiere bei der BA-Trophy die Show. Der 22-jährige Vorarlberger Martin Fischer riss die 6.000 Zuschauer in der Wiener Stadthalle mit und ließ als Nummer 219 nicht viel Beifall für die Nummer 9 und den Turnierfavoriten über. Der andere Martin, Juan Martin del Potro, bekreuzigte sich nach dem 7:6(7) und 7:6 (5)-Sieg nach etwas mehr als zwei Stunden. Martin Fischer begeisterte mit Tempo á la del Potro, mit Risiko und einer spektakulären beidhändigen Rückhand und angelte nach der Sensation mit Satzball im ersten Tiebreak bei 7:6 und servierte auf den zweiten Satz bei 5:4. "Ich habe alles gespielt, was ich derzeit kann. Ich bin als krasser Außenseiter in das Spiel gegangen, dann habe ich plötzlich um jeden Punkt gekämpft und gespürt, dass das Publikum hinter mir steht. Da habe ich dann gemerkt, dass heute mehr geht. Del Potro war in den entscheidenden Situationen allerdings gewachsener als ich." Letztlich entschied der höhere Prozentsatz beim ersten und zweiten Aufschlag. Als der Seriensieger dieser Saison im zweiten Satz 4:2 führte, kam Fischer noch einmal zurück, leistete sich aber bei 5:4 für ihn den vielleicht einzigen Aussetzer der Partie. Del Potro wirkte auch bei der anschließenden Pressekonferenz sehr müde nach Daviscup und Tokio. Er lobte Fischer und sah den Unterschied in seiner größeren Erfahrung mit Big Points in großen Matches.

Peya gegen Monfils trotz der Routine chancenlos
Der 28-jährige Daviscup-Held, der Wiener Alexander Peya, war der Riesenaufgabe bei seinem fünften Antreten in der Wiener Stadthalle nicht ganz gewachsen. Er verlor gegen die Nummer 28 der Welt, den 22-jährigen französischen Showman Gael Monfils mit 6:3, 1:6 und 4:6 in knapp zwei Stunden. Nur im ersten Satz roch es nach einer möglichen Überraschung. Da mogelte sich Peya mit tollem Netzspiel über seine Aufschlagschwächen hinweg. Dann setzte sich aber diese Schwäche entscheidend durch, und Peya hatte dem druckvollen Spiel des Franzosen nur hin und wieder kraftvolle Rückhandschläge entgegen zu setzen.
"Wenn mein erster Aufschlag nicht funktioniert, dann leidet mein ganzes Spiel", meinte ein enttäuschter Peya, der zu gerne in seinem Heimstadion eine Sensation geliefert hätte. Monfils konnte er nicht so in Bewegung bringen wie er sich das vorgestellt hatte. Dabei rutschte und stolperte der Franzose mitunter hin und her. Er stürzte sogar im vierten Game des ersten Satzes, flog auf den Hinterkopf, verletzte sich offensichtlich am Genick - das Genick im Spiel konnte ihm Peya dennoch nicht "brechen".

Melzer ist weiter im Rennen
(8.10.2008)
Das Wiener Wohnzimmer gehört vorläufig ihm. Jürgen Melzer komplimentierte in nicht einmal eineinhalb Stunden den zweimaligen Wien-Sieger Ivan Ljubicic mit 7:6(3) und 6:3 aus seinem Lieblings-Domizil. Melzer gelang vor 6.000 Zuschauern eine Klasseleistung, er servierte besser – 11 Asse gegen 9 - hatte zwar einen etwas geringeren Prozentsatz an Punkten beim ersten Aufschlag, machte dafür umso mehr beim zweiten und hatte klare Vorteile beim Return. Melzer: "Ich habe sehr gut serviert und konnte so auch den starken Aufschläger Ljubicic unter Druck setzen. Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden." Der Österreicher trifft nun in der zweiten Runde auf die ehemalige Nummer 1 der Welt, Juan Carlos Ferrero. In fünf Begegnungen hat er ihn bisher erst einmal geschlagen, das allerdings in Wien 2006. „Das wird ein ganz anderes Match als gegen Ljubicic, aber ich bin gerüstet", erklärte Melzer. Einen weiteren österreichischen Sieg gab es durch Alexander Peya. Er siegte mit dem Sensationsmann des Tages, Philipp Petzschner (er hatte den topgesetzten Stanislas Wawrinka ausgeschaltet), gegen Agustin Calleri (ARG) und Guillermo Canas (ARG) mit 6:3 6:4.

Koubek stolpert beim Comeback
Das Comeback von Stefan Koubek nach halbjähriger Pause wegen einer Bandscheibenoperation sah anders aus als vorgestellt. Zum einen hieß der Gegner nicht Tommy Robredo (Hüftverletzung), sondern Santiago Giraldo, Lucky Loser aus Kolumbien und Nummer 143 der Welt. Zum anderen verlor Koubek glatt mit 1:6 und 2:6 und wurde mit der Wirklichkeit des Niveaus auf Matchebene konfrontiert. "Es war ernüchternd, weil der Gegner schlagbar war. Ich will die Partie schnell abhaken. Ich habe nicht geglaubt, daß der Abstand zwischen Training und Match noch so groß ist", gab Koubek danach zu. Zuerst hätte er überhaupt Schwierigkeiten gehabt, die Bälle im Feld zu halten, im zweiten Satz wäre dann das eine oder andere schon gelungen, aber alles viel zu wenig. „Positiv war nur, daß der Rücken gehalten hat." Er müsste noch einige Watschen einstecken, bevor er wieder konkurrenzfähig wäre.

1:0 im "Davis Cup-Test" gegen Deutschland

(7.10.2008)
Die Bilanz nach dem ersten Antreten rotweißroter Spieler im Hauptfeld der Bank Austria TennisTrophy in der Wiener Stadthalle: sowohl erfreulich, als auch "therapeutisch" erfolgreich. Erfreulich ist, dass das erste "Probespiel" für das Davis Cup-Duell Deutschland gegen Österreich (6.-8.3.2009; Anm.) - zumindest teilweise - an Österreich ging: Jürgen Melzer gewann zum Auftakt das Doppel mit Tommy Robredo an seiner Seite gegen die Deutschen Philipp Kohlschreiber und Christopher Kas mit 6:4, 6:4. Jeweils ein Break zu Beginn des Satzes gegen Kohlschreiber und dann gegen Kas genügten. Melzer war danach mit dem "Einspielen" zufrieden. "Es war eine Gewöhnung an die Gegebenheiten. Wir haben hervorragend gespielt und in zwei Sätzen gewonnen", so Melzer, der am Dienstag im Einzel auf den Kroaten Ivan Ljubicic trifft.
Für Stefan Koubek war das Doppel mit dem US-Juniorensieger Niki Moser nur Bewegungstherapie. Die beiden waren gegen das Weltklasse-Doppel Max Mirnyi und Andy Ram (BLR/ISR) chancenlos und unterlagen 2:6 und 1:6. Trotzdem war Koubek, der nach seiner Bandscheibenoperation über ein halbes Jahr pausieren musste, mit seinem Comeback auf heimischen Boden zufrieden: "Mir taugt's einfach, wieder auf der Tour zu sein. Ich bin immer noch schmerzfrei, das ist das Wichtigste." Der nächste Belastbarkeitstest wartet auf den Kärntner heute in der Person von Tommy Robredo.

"Tres magnifique!"
Der zweite Teil des Österreicher-Kontingents im Hauptfeld der 23. BA-Tennistrophy tritt Mittwoch an und hat Giganten  zum Gegner. Der Davis Cup-Matchwinner Alexander Peya trifft auf den Franzosen Gael Montfils, Nummer 28 im Computer, und der junge Martin Fischer sieht sich gar mit Juan Martin del Potro konfrontiert. Weiters in Aktion am Mittwoch die Nummer 7, Gilles Simon aus Frankreich, heuer dreifacher Turniersieger,  gegen den Argentinier Eduardo Schwank,  Viertelfinalist von Kitzbühel und zuletzt in Metz. Dem 23-jährigen Vorarlberger Martin Fischer bleibt es vorbehalten, den argentinischen Star Juan Martin del Potro in Wien einzuweihen. Und der Wolfurter geht respektvoll, aber nicht eingeschüchtert an seine Aufgabe. „Gewiß das größte Kaliber, das mir je vor den Schläger gekommen ist. Noch schwieriger als Tommy Haas bei meinem Erstauftritt in Wien 2006 (6:7, 2:6).Ich gehe aber nicht zum Gut-Ausschauen auf den Platz, sondern hoffe ihn auch in Bedrängnis bringen zu können, wenn meine Schläge funktionieren.“ Sein Daviscup-Kollege Alexander Peya ist in Wien und der Stadthalle, wo er schon Ballbub gewesen ist, zuhause. Zum 5. Mal tritt er am Mittwoch in Wien an - gegen Gael Monfils, der zum ersten Mal in der Stadthalle auftritt. Der Verehrer von Arthur Ashe war von dem Ambiente begeistert. Mit "tres, tres beau" und "tres magnifique" äusserte er seine Begeisterung. Und von dem Bild, das ihn in der Player-Lounge zeigt, wollte er eine Kopie für seine aus Mozambique stammende Mutter. Ob ihm auch Alexander Peya so gut gefällt? Der Wiener möchte jedenfalls mit dem im Daviscup gewonnenen Selbstvertrauen aggressiv spielen, Monfils in Bewegung bringen und seine Chance suchen. Vielleicht geht sich nach 2004 (Glenn Weiner, USA) für den inzwischen 28-Jährigen ein zweiter Sieg aus.

"Ich habe Chancen"
(6.10.2008)
Der zweite Tag der 23. Bank Austria-TennisTrophy in der Wiener Stadthalle wird zum Austrian-Super-Tuesday. Jürgen Melzer spielt gegen den zweimaligen Titelgewinner Ivan Ljubicic  und Stefan Koubek versucht sein Comeback gegen den als Nummer 6 gesetzten Spanier Tommy Robredo. Außerdem stellen sich die Nummer eins des Turniers, der Schweizer Stanislas Wawrinka, gegen den Qualifikanten Philipp Petzschner vor und die Nummer 2, Fernando Gonzalez, gegen den Italiener Simone Bolelli.
Für Österreichs Nummer eins, für den 27-jährigen Jürgen Melzer, im neuesten Ranking auf Platz 38, steht eine besondere Herausforderung gegen den Sieger von 2005 und 2006, Ivan Ljubicic, Nummer 49 im Computer, ins Haus. Der 29-Jährige war wegen einer Bänderverletzung drei Monate außer Gefecht und hat beim Comeback in Metz gegen den Rumänen Victor Hanescu 1:6 und 6:7 verloren. „Ich habe Chancen, man muss aber gegen Lubicic gerade in Wien besonders auf der Hut sein. Wenn sein Service in Schwung kommt, dann ist man immer in Gefahr!“  Melzer führt im head-to-head 2:0. Beide Male hat er in Wimbledon gewonnen, heuer in 5 Sätzen 6.4, 7:6, 4:6, 2:6 und 6:3. Es wird darauf ankommen, gut zu returnieren und ihn in Bewegung zu halten – „das mag er gar nicht!“

Comeback von Koubek
An Sieg denkt Stefan Koubek bei seinem 10. Antreten in der Wiener Stadthalle nach über einem halben Jahr Pause gegen die Nummer 20 der Welt, gegen den Spanier Tommy Robredo, nicht, sondern nur an Bewährung nach der Bandscheibenoperation. Wenn auch die Schläge wieder funktionieren, so hapert es doch an der Bewegung und der körperliche Fitness. Hinzu kommt noch als zusätzliche psychische Belastung, dass er gegen Robredo bislang nur eine von fünf Partien gewonnen hat. Die Stadthalle wird ihn zwar zusätzlich motivieren, aber über sich hinauswachsen kann er eben noch nicht.
Stanislas Wawrinka, der Vorjahrsfinalist und im Computer hinter Del Potro auf Platz 10 abgerutscht, hat bei seiner Premiere 2008 den Deutschen Qualifikanten Philipp Petzschner zum Gegner. Die beiden haben noch nie gegeneinander gespielt. Fernando Gonzalez, Nummer 12 im Computer, hat zuletzt gegen Simone Bolelli, Nummer 46, in Wimbledon  mit drei Tiebreaks in vier Sätzen gewonnen. Im Finale in München siegte Gonzalez  knapp gegen den Italiener, der am Mittwoch seinen 23. Geburtstag feiert. Gonzalez liegt in der Gesamtwertung noch 2:1 voraus.

Martin Fischer im Hauptbewerb
(2.10.2008)
Eigentlich waren die drei Wildcards, die Turnierdirektor Peter Feigl für die „Bank Austria TennisTrophy“ (4. bis 12. Oktober) in petto hat, schon längst vergeben. Die erste erhielt Stefan Koubek, der nach der Bandscheibenverletzung bei seinem zehnten Antreten in der Wiener Stadthalle sein Comeback feiert. Die zweite ging an Alexander Peya, der mit seinem Sieg gegen Alex Bogdanovic das 3:2 von Österreich in Wimbledon gegen Großbritannien und damit den Weiterverbleib in der Weltgruppe fixieren konnte. Die dritte Wildcard sollte an die aktuelle Nummer 22 in der Weltrangliste, Marin Cilic, gehen, der heuer in New Haven sein erstes Turnier gewinnen konnte. Nachdem der Kroate allerdings aufgrund einer Augenentzündung sein Antreten absagen musste, kommt jetzt ein weiterer Österreicher zum Zug. ÖTV-Sportdirektor Gilbert Schaller, der bei der Vergabe der Wildcards an ÖTV-Spieler das letzte Wort hat, brachte Martin Fischer, zuletzt im Daviscup-Team in England, ins Spiel. Der 22-jährige Wolfurter „zeigte im Herbst eine hervorragende Form“ (Schaller) und gewann ein Future-Turnier in Nottingham und eines in Frankreich und war bei einem Challenger in Grenoble im Semifinale. Die Wildcards für die Qualifikation bekommen Philipp Oswald, der US-Opensieger im Doppel Niki Moser sowie Andreas Haider-Maurer.

Schneller Belag
(2.10.2008)
Als erster prominenter Teilnehmer an der BA-TennisTrophy, die am Samstag mit der Qualifikation beginnt, trainierte am Mittwoch Stefan Koubek. Der „Jubilar“ – er tritt heuer zum zehnten Mal an – bestätigte die Meinung der ersten Tester, dass der Opti-Belag heuer im Vergleich zu den letzen Jahren schneller geworden ist und die Bälle daher nicht so schnell aufgehen wie das noch im Vorjahr der Fall war. Eine Meinung, die auch von den jungen Österreichern Philipp Oswald und Martin Fischer bestätigt wurde. Koubek trainierte nach seiner Niederlage beim Challenger in Mons (Belgien) mit der georgischen Aufschlagkanone Lado Chikhladze. Er war nach der halbjährigen Pause wegen einer Bandscheibenoperation mit seinen Schlägen schon wieder recht zufrieden, seine Beine, einst eine besondere Stärke, haben aber noch Nachholbedarf. Er glaubt aber, dass er bei seinem Lieblingsturnier die Wildcard nutzen kann. Als 139. der Weltrangliste erwartet ihn bei der Auslosung am Samstag (10:00 Uhr in der „Ring“-Suite) sicher ein schwerer Gegner schon in der ersten Runde. „Die Ärzte (Chirurg Michael Nicolakis; Anm.) und das Physioteam (Fredy Siems; Anm.) haben ganze Arbeit geleistet.“ Spezielle Rückenwirbelbehandlung taten noch ein Übriges. Koubek ist zuversichtlich, dass sein zweiter Versuch nach dem Seuchenjahr 2005 (Doping-Sperre, Knieoperation) wieder unter die Top-100 zu kommen, gelingt. Vor 2005 war er sieben Jahre unter den ersten Hundert.

Moya perfekt in Form
Ein weiterer Stammgast der Wiener Stadthalle  kommt immer besser in Schwung. Der 32-jährige Paris-Sieger von 1998, Carlos Moya, besiegte in Metz die Nummer l, Ivo Karlovic (ebenso Teilnehmer in der Wiener Stadthalle), mit 6.3 und 7:6, und das obwohl der 2,08 große Karlovic 18 Asse abfeuerte. Moya, zuletzt im Finale von Bukarest, tritt in Wien zum achten Mal an. Er stand 2003 im Finale und 2002 im Semifinale und unterlag beide Male dem Trophy-Sieger Roger Federer. Absagen musste hingegen Marcos Baghdatis wegen der in Metz gegen Ivo Karlovic erlittenen Rückenverletzung.

Melzer will ins Semifinale
(1.10.2008)
Österreichs Nummer eins, Jürgen Melzer, hat in Tokio gegen den Deutschen Simon Stadler mühelos das Achtelfinale mit 6:2 und 6:3 erreicht und trifft nun wahrscheinlich auf die Nummer 2 des Turniers, auf den Amerikaner Andy Roddick. Melzer betrachtet das Match als Generalprobe für die BA-TennisTrophy, wo er ab kommender Woche seine wieder gefundene Freude am Spiel und die damit verbundene Steigerung unter Beweis stellen will. Er tritt zum neunten Mal in der Stadthalle an und hat als bestes Ergebnis ein Viertelfinale (2002) zu Buche stehen. „Ich möchte heuer den Samstag (Semifinale) erreichen“, steckt er das Ziel ab, schränkt aber ein: „es wird viel von der Auslosung abhängen, schließlich bin ich ungesetzt!“ Melzer führt seine Verbesserung (Ranking derzeit 48) auf die Neuorganisation seines Umfeldes zurück, neuer Trainer (Joakim Nyström), neuer Physio (Holländer Jan Veltuis). Ersterer sorgte für ein spannendes Training, vor allem Drills, die wieder Vertrauen in seine Schläge gebracht haben, Letzterer bewirkte einen noch nie da gewesenen Standard in der Bewegung. Roddick wird also in Tokio ein Prüfstein sein, ob Melzer Form und Aufschwung der letzten Wochen konservieren konnte. Wien darf sich also auf einen neuen Melzer freuen, auf einen der von seinem Können unter die Top-Zwanzig der Welt gehört.

Cilic sagt ab
Einer, der knapp an dieser Grenze ist, der Kroate Marin Cilic (22), musste die wild card in Wien wegen einer Augenentzündung zurückgeben.  Damit ist der 2,08 m große Ivo Karlovic der aussichtsreichste Kroate im Feld (Nummer 14). Er könnte die Tradition von Goran Ivanisevic bei der Trophy (Siege 93 und 97) und Ivan Ljubicic (Triumphator in Wien 2005 und 2006) fortsetzen. Die Chancen von Ljubicic selbst stehen auch in seinem „Wohnzimmer“ Wiener Stadthalle nicht günstig. Er hat in Metz gegen den Rumänen Viktor Hanescu in der ersten Runde verloren und ist zur Zeit nur die Nummer 48. Karlovic hingegen kam als Nummer 1 in Metz durch die Aufgabe eines weiteren Wien-Starters,  Marcos Baghdatis, weiter.

The King of Aces
Karlovic nennt man Dr. Ivo, The King of Aces. In der ewigen Jahresbilanz nimmt er an geschossenen Assen (1.318 im Jahre 2007) den zweiten Platz  hinter Goran Ivanisevic (1.477 im Jahre 1996) ein. Mit 246 Stundenkilometer in Nottingham gegen Arnaud Clement ist er zweiter hinter Andy Roddick (249,4). Er hat auch mit 51 die meisten Asse in einem Match erzielt. Mit seinem Aufschlag-Volley-Spiel hat er schon absolute Topspieler wie Roger Federer, Lleyton Hewitt, Andy Roddick, Fernando Gonzalez und James Blake geschlagen. Wien darf sich auf den oft belächelten Riesen freuen, der sich heuer beim Australian Open den Spaß machte, mit dem nur um zwei Zentimeter kleineren Amerikaner John Isner Doppel zu spielen. Wien wird im wahrsten Sinne des Wortes „Riesen“-Aufschläge erleben. Mit seiner Körpergröße ist Karlovic der größte Spieler, der je unter den ersten Hundert war.

James Blake sagt ab
(29.9.2008)
Der Schweizer Stanislas Wawrinka ist die Nummer eins der am Wochenende beginnenden  23. Bank Austria-TennisTrophy. Nach der Absage von James Blake (Ermüdungserscheinungen) rückt der Argentinier Juan Martin Del Potro auf Platz drei in der Setzliste hinter Wawrinka und Fernando Gonzalez und vor Ivo Karlovic, Fernando Verdasco, Tommy Robredo, Gilles Simon und Nicolas Almagro. Wawrinka ist die Nummer neun der aktuellen Weltrangliste, Del Potro schon die Nummer zwölf, sein bisher bestets Ranking. Österreichs aussichtsreichster Mann in der Wiener Stadthalle, Jürgen Melzer , rangiert auf 38.
Wawrinka wandelt in Wien auf den Spuren seines Freundes, Vorbildes und Olympia-Partners Roger Federer. Federer, der in Wien 2002 und 2003 gewonnen hatte, erlebte mit Wawrinka die Sternstunde Olympia-Gold im Doppel. Der 23jährige Wawrinka outete sich in New York als ausgesprochener Wien-Fan und will es hier seinem Mentor gleich machen: „Ich war im Vorjahr Finalist (4:6, 0:6 gegen Djokovic; Anm.) und traue mir nach dem „Gänsehaut-Feeling“ in Peking heuer den Turniersieg zu. Deshalb ziehe ich auch Wien dem Asien-Circuit vor, obwohl dort mehr Geld zu verdienen ist!“ Es ist sein viertes Antreten in Wien. 2005 schied er in der ersten Runde aus, ein Jahr später im Viertelfinale, im Vorjahr im Finale.
Als schärfsten Rivalen schätzen Experten den 20jährigen Argentinier Juan Martin Del Potro ein. Der Mann, der heuer vier Turniere hintereinander (Stuttgart, Kitzbühel, Los Angeles, Washington) gewonnen hat, unternahm einen sensationellen Vorstoß im South African Airways ATP Ranking. Trotz Verletzungspause (Rücken) hievte er sich von Platz 50 Anfang des Jahres auf Platz 12, sein bisher bestes Ranking. Viele erblicken in dem 1,98 m großen Argentinier schon die kommende Nummer eins. Der verhinderte Fußball-Star kann auf allen Belägen spielen, fühlt sich aber auf Hartplatz besonders wohl. „Spielen wie Safin und kämpfen wie Hewitt“, lautet sein Motto.

Die Hälfte der absoluten Weltklasse spielt in Wien
(24.9.2008)
Es fehlt in den Augen mancher der große Kracher im Teilnehmerfeld der 23. Bank Austria-TennisTrophy. Turnierdirektor Peter Feigl ist trotzdem stolz auf das Teilnehmerfeld 2008: "Wir bringen neun Spieler aus den Top 20 in die Wiener Stadthalle." Anders formuliert: die Hälfte der absoluten Weltklasse spielt in Wien! Im ATP-Race sieht die Qualität noch besser aus: Drei aus den ersten Zehn, Blake, Wawrinka, Del Potro, sechs aus den ersten Dreizehn, es kommen noch Gonzalez, Simon und Verdasco zu denen aus den Top Ten hinzu.

Klasse und Spannung ist garantiert
Bei einer solchen Ausgeglichenheit an der Spitze ist Klasse und Spannung gleichermaßen garantiert. Und zumindest einer ist wieder dabei, der in den nächsten Jahren die großen Vier, zu denen man heute Nadal, Federer, Djokovic und Murray zählt, aufmischen wird: der Argentinier Juan Martin Del Potro. Viele Sieger der BA-Trophy waren oder wurden in der Vergangenheit Nummer eins der Welt, Del Potro könnte der nächste sein. Insgesamt haben im Jahr 2008 die Teilnehmer an der Bank Austria-TennisTrophy 15 Turniere gewonnen. Del Potro steht an der Spitze mit 4, Gilles Simon folgt mit 3 (zuletzt Bukarest im Finale gegen Carlos Moya, auch ein Trophy-Starter), der Spanier Nicolas Almagro und der Chilene Fernando Gonzalez je 2. Der Goldmedaillengewinner von Peking im Doppel, Stanislas Wawrinka, der Vorjahresfinalist (gegen Djokovic) aus der Schweiz, wäre im Augenblick auf Grund des Entry-Rankings die Nummer 1 von Wien vor James Blake, Fernando Gonzalez, Del Potro, Ivo Karlovic, Fernando Verdasco. Tommy Robredo und Gilles Simon.

Koubek erhält Wildcard zum Comeback
Von den drei Wildcards erhielt Stefan Koubek die erste gleichsam als Jubiläumsgeschenk. Er feiert sein Comeback nach der Bandscheibenverletzung mit dem zehnten Antreten in der Wiener Stadthalle. Die zweite Wildcard ging an den Kroaten Marin Cilic, der von dem ehemaligen Becker-Coach Bob Brett betreut wird. Derzeit die Nummer 22 im Computer gewann er heuer in New Haven sein erstes Turnier. Mit ihm wurde gleich ein Zweijahresvertrag abgeschlossen, gehört der 20-Jährige, 1,98 Meter große in Mostar (Bosnien Herzegovina) geborene Cilic doch neben den ebenfalls in Wien spielenden Del Potro und dem Letten Ernests Gulbis zur jungen Weltklasse der noch nicht 21-Jährigen, die den Superstars im Nacken sitzen. Die dritte Wildcard, die man sich bis zuletzt aufheben wollte, fällt dem Daviscup-Sieger Alexander Peya zu, der das 3:2 von Österreich in Wimbledon gegen Großbritannien fixiert hat.

Daviscup-Helden bei der Bank Austria-TennisTrophy
Überhaupt waren Wien-Starter massgeblich an der Qualifikation für die Daviscup-Weltgruppe beteiligt: Wawrinka mit 2 Punkten für die Schweiz gegen Belgien, Gonzalez mit 2 Punkten für Chile gegen Australien, Karlovic mit ebenso vielen für Kroatien gegen Brasilien. Del Potro sorgte mit zwei Siegen gar für den Einzug Argentiniens gegen Russland in das Daviscup-Finale gegen Spanien.
(Quelle: Wiener Stadthalle)

Zahlen & Daten
Termin: 4. – 12. Oktober 2008
Ort: Wiener Stadthalle, Voglweidplatz 14, 1150 Wien
Dotation: 674.250 Euro
Ticket-Service: 01/24 9 24 oder  01/79 999 79 bzw. www.clubticket.at, www.tennistrophy.bankaustria.at bzw. ticket@stadthalle.com. Karten sind auch an den Kassen der Wiener Stadthalle sowie bei allen Vorverkaufstellen von ÖTicket erhältlich.

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