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ATP

Wieder ein Top-Starterfeld in der Stadthalle

Vier Top-Ten-Stars und sechs weitere Spieler aus dem Kreis der Top 20 beehren im Oktober Wien. Mit Nadal und Djokovic gibt es Gespräche. Für Dominic Thiem sind die Erste Bank Open 500 noch ein großes Ziel in dieser Saison.

Turnierdirektor Herwig Straka und Aushängeschild Dominic Thiem. ©GEPA-Pictures / Mario Kneisl

Nach dem denkbar knapp verloren gegangenen Fünfsatz-Thriller gegen Rafael Nadal
in der Vorwoche im Viertelfinale der US Open in New York richtete Dominic Thiem
seinen Blick gleich wieder nach vorne: „Mit Wien und der Qualifikation für die ATP-Finals habe ich noch zwei große Ziele in dieser Saison!“ Der Lokalmatador, der an dem nach ihm benannten THIEMstag (Dienstag, 23. Oktober 2018) sein erstes Match bei den diesjährigen Erste Bank Open 500 bestreiten wird, ist heuer bereits zum neunten Mal bei seinem Heimturnier am Start. „Ein kurzer Blick auf  die  Nennliste  reicht  aus,  um  zu  wissen,  dass  sich  die  Fans  wieder  auf  eine  großartige  Woche  in  der  Wiener Stadthalle freuen dürfen. Und ich möchte meinen Teil dazu beitragen“, ergänzte Thiem, der bei dem mit 2.788.570 Euro dotierten Tennis-Klassiker auf hochkarätige Konkurrenz trifft.

So  kommt  mit  dem  Südafrikaner Kevin Anderson ein  Spieler  nach  Wien,  der  auf  schnellen  Belägen  aufgrund  seiner Aufschlagstärke stets zum engsten Favoritenkreis zu zählen ist. Bei den US Open konnte Thiem den 2,03 Meter großen Anderson, der heuer beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon in einer denkwürdigen Semifinalpartie den US-Amerikaner John Isner mit 26:24 im entscheidenden fünften Satz in die Knie gezwungen hatte und erst im Endspiel Novak Djokovic unterlegen war, erstmals auf Hartplatz bezwingen. Apropos Isner: Mit dem US-Boy mit Gardemaß von 2,08 Metern wird den Besuchern in diesem Jahr ein weiterer Topspieler serviert, der über einen brandgefährlichen Aufschlag verfügt. Mit dieser „Waffe“ ebnete Isner in der laufenden Saison auch den Weg zu seinen Triumphen beim ATP-Masters-1000-Event in Miami und beim Turnier in Atlanta. Dem Semifinale in Wimbledon ließ Isner zuletzt mit dem Viertelfinale bei den US Open ein weiteres Topresultat bei einem Major folgen.

Dazu können die  Erste  Bank  Open  500  in  diesem  Jahr  mit  der  Teilnahme
des  regierenden  ATP-Weltmeisters Grigor Dimitrov (BUL), des  diesjährigen US-Open-Halbfinalisten Kei  Nishikori (JPN), des Premierensiegers der „Next  Gen ATP Finals" Hyeon Chung (KOR) oder des „Enfant terribles“ Nick Kyrgios (AUS) aufwarten. Dieses Quartett feiert im kommenden Oktober seine Wien-Premiere.

Mit  vier  Top-Ten-Stars  (Dimitrov, Thiem,  Anderson,  Isner) und  sechs  weiteren
Akteuren aus  dem  Kreis  der  Top  20 (Nishikori, Fabio Fognini/ITA, Diego Schwartzman/ARG, Kyle Edmund/GBR, Borna Coric/CRO und Titelverteidiger Lucas Pouille/FRA) glänzen die Erste Bank Open 500 einmal mehr mit einer enorm starken Besetzung!

„Mit zehn Spielern aus den Top 20 der Weltrangliste können die Erste Bank Open 500 auch in diesem Jahr wieder mit einem hervorragenden Teilnehmerfeld  punkten.
Zu diesem  Kreis kommen  noch so  starke  Spieler  wie  Hyeon  Chung, Nick  Kyrgios  oder  auch  die  Jungstars  Karen  Khachanov  oder  Francis  Tiafoe dazu,  die  ebenfalls  auf  der  Nennliste stehen. Daher dürfen sich die Tennisfans ab dem ersten Ballwechsel auf erstklassige und spannende Matches freuen“, ist Turnierdirektor Herwig Straka überzeugt.

Das Starterfeld könnte bis zum Turnierstart am 20. Oktober 2018 aber noch weiteren hochkarätigen Zuwachs erhalten, steht  doch  Straka in engem  Kontakt mit  Rafael Nadal, Novak Djokovic und Andy Murray. "Alle  drei  sind nach  wie  vor eine Option, wollen aber noch den Verlauf der kommenden Turnierwochen abwarten“, so Straka. Fix ist hingegen, dass der  zweifache  Wien-Triumphator  Jürgen  Melzer (2009,  2010)  eine  der  insgesamt  drei  zu  vergebenden Wildcards für den Hauptbewerb erhalten wird. Der 37-jährige Niederösterreicher wird mit dem Turnier in der Wiener Stadthalle seine Einzelkarriere auf der ATP World Tour beenden. „Die jüngere Vergangenheit der Erste Bank Open  500  ist  untrennbar mit  dem  Namen  Jürgen  Melzer  verbunden.  Jürgen  war  dem  Turnier gegenüber immer  sehr  loyal  und  hat  es  auch zweimal  im  Einzel  und  einmal  im  Doppel  gewonnen.  Daher  ist  es  selbstverständlich,  ihn  mit  einer  Wildcard  für  sein letztes Einzelturnier auf der ATP World Tour auszustatten“, erklärt Straka.

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