ÖTV Events

Wie man Jugendlichen Beine macht

Die jährliche Trainerfortbildung des ÖTV fand heuer erstmals im ULSZ Salzburg-Rif statt. Die Veranstaltung mit Vorträgen von nationalen und internationalen Experten war ausgebucht und wurde mit Begeisterung angenommen. „Dieses Event ist unglaublich für so ein kleines Land“, lobte der Spanier Jaime Fernandez-Fernandez.

Der Hörsaal im Schloss Rif am IFFB für Sport und Bewegungswissenschaft war fein herausgeputzt worden. Die Organisatoren Harald Mair und Johannes Landlinger, zuständig für die ÖTV-Trainerlizenzierung, begrüßten 130 Teilnehmer bei der alljährlichen ÖTV-Trainerfortbildung. Das Interesse war enorm, die Veranstaltung war schon Wochen zuvor ausgebucht gewesen. Auch die Referenten waren angetan, allen voran der Spanier Jaime Fernandez-Fernandez. „Ich bin sehr froh, dass ich gekommen bin. Dieses Event ist schlicht unglaublich für so ein kleines Land wie Österreich.“

fort3Den Auftakt machte der österreichische Schlafforscher Christopher Felser, der über die Wichtigkeit von Ruhephasen referierte. Ausgerastete Tennisspieler servieren besser, reagieren schneller, kurz: können durch Schlaf die Effizienz ihres Spiels stärken.

Fernandez wiederum, der heiß begehrte Sportwissenschafter, sprach über physikalische und physiologische Aspekte des Hochleistungs-Tennistrainings, beginnend bei Kindern und Jugendlichen. Warum nicht schon in jungen Jahren mit höchster Intensität üben?  Weiters nahm sich der viel gefragte Mann aus Spanien des richtigen Aufwärmens an, damit die am meisten beanspruchten Körperpartien wie Hüfte, Schultern und Knie für die Aufgaben auf dem Platz bestmöglich gerüstet sind.

Am Nachmittag hetzte Fernandez die Salzburger Jugendlichen Lukas Neumayer und Florian Kiss anschaulich durch die Halle, anschließend demonstrierten Gerald Mild und Raul Ranzinger mit den Jugendlichen, worauf es bei Drills für Leistungsspieler ankommt, um hohe Qualität im Training zu erzielen.

Zum Abschluss begeisterte „The Mentalist“ Manuel Horeth mit spannenden Experimenten und Beispielen über die Bedeutung der Fokussierung. Der 38-jährige Salzburger, der 2009 bei der TV-Show The next Uri Geller Platz zwei belegte, tritt seit 2012 auch Fachkongressen und  Veranstaltungen auf.

Das Fazit: Es gab keinen unzufriedenen Teilnehmer, im Gegenteil, jeder konnte von der perfekt organisierten Trainerfortbildung 2016 etwas für seinen zukünftigen Weg mitnehmen.

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