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Wer zieht ins Finale ein?

Bei den Österreichischen Hallenmeisterschaften in Bad Waltersdorf ist im Herrenberwerb mit Christian Trubrig der Titelverteidiger bereits ausgeschieden. Im Semifinale kämpfen heute Patrick Ofner (Bild) gegen Dominic Weidinger bzw. Mario Haider-Maurer gegen Markus Sedlecky um den Einzug ins Finale. Im Damenbewerb sind es mit Lena Reichel (heute gegen Patricia Haas) und Elba Kasum (gegen Daniela Kix) zwei WTV-Talente, die für Aufsehen sorgen.

Tag 3 der Österreichischen Hallenmeisterschaften auf der Anlage des TC Bad Waltersdorf: Im Herrenbewerb scheitert Titelverteidiger Christian Trubrig weniger an Dominic Weidinger (NÖTV) als mehr am eigenen Kopf: Der an Nummer 4 gesetzte Wiener konnte aufgrund eines Migräneanfalls nicht zum Duell mit dem 18-jährigen Amstettner antreten. Weidinger konnte sich daher für sein heutiges Semifinale gegen Patrick Ofner "ausruhen". Der topgesetzte Kärntner stoppte den Erfolgslauf von Richard Ruckelshausen, der sich über die Qualifikation in den Hauptbewerb vorgekämpft hatte. "Das war ein Match lange Zeit auf der Kippe", so Turnierdirektor Heinz Lampe. Da sich Ofner gegen den aufschlagstarken Wiener, der seit kurzem wieder von Karl-Heinz Wetter trainiert wird, sehr schwer getan hat, musste die Entscheidung erst im dritten Satz fallen - 5:7, 6:4, 6:4. Ein ähnliches Bild auch in der unteren Rasterhälfte: Während Pascal Brunner (NÖTV / 2.) aufgrund von Fieber zu seinem Match gegen Markus Sedlecky (NÖTV / 6.) nicht antreten konnte, musste Vorjahresfinalist Mario Haider-Maurer (NÖTV / 3.) gegen Stefan Hirn (NÖTV / 5.) über die volle Distanz (6:4, 3:6, 6:2) gehen, um ins Semifinale einziehen zu können. "Das war ein traumhaftes Spiel, in dem Haider-Maurer der um einen Hauch bessere Spieler war. Das 6:2 im dritten Satz sagt gar nichts aus, weil Hirn bis zum Schluss gut mitgehalten hat" (Lampe).

Im Damenbewerb sind es vor allem zwei Youngsters, die für Aufsehen sorgen: Nachdem die 17-jährige Wienerin Elba Kasum bereits im Achtelfinale gegen Karoline Kurz (BTV / 8.) die besseren Nerven bewiesen und die Favoritin mit 3:6, 6:2, 6:4 aus dem Bewerb geworfen hatte, eliminierte sie im Viertelfinale mit der an Nummer 4 gesetzten Vorarlbergerin Julia Grabher die nächste gesetzte Spielerin (6:2, 6:2). In der Runde der letzten vier trifft sie nun auf die um elf Jahre ältere Wienerin Daniela Kix (2.), die im Duell mit Lisa Reichmann (WTV / 7.) von Anfang an nichts anbrennen ließ und letztendlich als 6:3, 6:0-Siegerin vom Platz ging. In der oberen Rasterhälfte macht sich bei Lena Reichel seit Beginn der Meisterschaften deutlich bemerkbar, dass sie seit dem vorigen Jahr intensiv auf der ITF-Tour unterwegs ist. Im Viertelfinale hatte die erst 15-jährige an Nummer 6 gesetzte Wienerin auch gegen Stephanie Hirsch (NÖTV / 3.) klar die Nase vorne und ging als 6:2, 6:2-Siegerin vom Platz. "Wenn sie so weiterspielt, hat sie auch gegen Patricia Haas gute Chancen" (Lampe). Die topgesetzte Niederösterreicherin eliminierte im Viertelfinale souverän Vanessa Wotawa mit 6:1, 6:1. Die Semifinale-Partien werden heute ab 14:00 Uhr gespielt.

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