ITF

Wenn zwei Siege zu wenig sind

Jurij Rodionov wurde beim Masters der Top-8-Junioren in China nur aufgrund des Satzverhältnisses Gruppendritter und muss nun um die Plätze fünf bis acht spielen.

©GEPA-Pictures

Jurij Rodionov hatte am Donnerstag beim Masters der besten acht  Tennis-Junioren im chinesischen Chengdu den ersten Sieg gefeiert. Nach der klaren Auftaktniederlage gegen den Finnen Emil Ruusuvuori (0:6, 2:6 in 42 Minuten) rang der 18-Jährige aus Matzen den Serben Marko Miladinovic mit 3:6, 6:3, 6:4 nieder. Am Freitag legte der Linkshänder gegen den Weltranglisten-Ersten Chinesen Wu Yibing ein souveränes 6:4, 6:2 nach - zu wenig. Weil der Finne im Parallelspiel den Serben schlug, hatten Rodionov, Ruusuvuori und Wu je zwei Siege zu Buche stehen, und das schlechtere Satzverhältnis verwies den Niederösterreicher auf den dritten Gruppenplatz. Somit spielt Rodionov ab Samstag nicht um den Masters-Titel, sondern "nur" um die Plätze fünf bis acht.

"Es ist sehr bitter, wenn du zwei Matches gewinnst, darunter gegen die Nummer eins der Junioren, und nicht aufsteigst", sagte Rodionov."Jetzt will ich wenigstens Fünfter werden." Erster Gegner ist der US-Amerikaner Trent Bryde.

Rodionov ist Neunter der Junioren-Weltrangliste, im ATP-Ranking liegt er bereits auf Platz 498.

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