ITF

Wenn der Davis Cup Auftrieb gibt

Staatsmeister Sebastian Ofner, der die Nationalmannschaft als Sparringpartner nach Kiew begleitet hatte, spielt weiter in bledender Verfassung. Am Sonntag gewann der 20-Jährige in Bad Waltersdorf sein erstes Future-Turnier.

Sebastian Ofner hat in den vergangenen Monaten sehr gute Leistungen gezeigt. Unter anderem holte der 20-jährige Steirer bei den Staatsmeisterschaften in Oberpullendorf den Titel. Zur Belohnung wurde Ofner, der unter der Leitung von ÖTV-Sportkoordinator Florian Pernhaupt in der Südstadt trainiert und von Stefan Hirn gecoacht wird, von ÖTV-Präsident Robert Groß eingeladen, das Davis-Cup-Team als Sparringpartner in die Ukraine zu begleiten. „Ich konnte mir einiges abschauen. Vor allem Jürgen Melzer hat mir Tipps gegeben, die ich gut brauchen kann“, sagte Ofner.

Kaum retour aus Kiew, dürfte Ofner diese Tipps umgesetzt haben. Beim 10.000er-Future in Bad  Waltersdorf schlug sich der St. Mareiner ausgezeichnet und bis ins Endspiel durch, wo er den Franzosen Corentin Denolly mit 6:4, 4:6, 6:3 in die Knie zwang. Es war Ofners erster Titel auf Future-Ebene.
      
„Er  hat bereits gezeigt, wie ansprechend seine Leistungen sind, wenn auch manchmal die Konstanz in seiner Spielstärke noch nicht da war, wo wir sie gerne schon gehabt hätten“, sagte Florian Pernhaupt, der sich als erster Gratulant einstellte. „Ofi ist vor allem auch mental gereift, bleibt in jeder Hinsicht stabil und nimmt die sportlichen und spielerischen Herausforderungen an. Talent und Leistung laufen aktuell zusammen.“

Die doppelte Freude blieb Ofner verwehrt. Mit seinem Wiener Partner Sebastian Bader musste sich der Steirer im Finale der Salzburger Übermacht namens Bernd Kößler/Gregor Ramskogler mit 4:6, 6:2, 4:10 (MT) beugen.

Der Tross der Future-Tour durch Österreich übersiedelt diese Woche nach Wels. Sebastian Ofner wird dort die Jagd auf seinen zweiten Titel starten.
 

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