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Weltgruppen-Auslosung am 26. September

Im Februar 2019 spielt die Nationalmannschaft um ein Ticket für das Finalturnier. In der kommenden Woche erfährt man den Gegner. Ein Auswärtsspiel ist wahrscheinlicher als ein Antreten vor den eigenen Fans.

Kapitän Stefan Koubek wartet nach dem 3:1 gegen Australien in Graz auf den nächsten Gegner. ©GEPA-Pictures

Alles neu in der Daviscup-Weltgruppe, der das Team von Stefan Koubek seit dem 3:1 gegen Australien in Graz angehört: In Woche fünf 2019 spielen 24 Nationen um 12 Tickets für das Finalturnier im November, an dem sich 18 Länder beteiligen werden. Die Auslosung erfolgt am 26. September in London.

Fest steht, gegen wen Österreich im Februar als gesetzte Nation NICHT spielen wird.

  • Gegen Frankreich, Kroatien, Spanien und USA, die als heurige Weltgruppen-Semifinalisten fix für das Finalturnier 2019 qualifiziert sind.
  • Gegen Italien, Deutschland, Kasachstan und Belgien, die als heurige Weltgruppen-Viertelfinalisten bei der Auslosung ebenfalls gesetzt sein werden.
  • Gegen Argentinien, Großbritannien, Schweden, Serbien, Kanada, Tschechien und Japan, die, wie Österreich die Relegation gewonnen haben und bei der Auslosung ebenfalls gesetzt sind.

Für die möglichen Gegner wird die ITF-Weltrangliste vom 17. September herangezogen, in der sich Österreich von Platz 22 auf Rang 16 verbessert hat. In Frage kommen die drei am besten klassierten Länder der Asien/Ozeanien-Zone und die drei besten der Amerika-Zone sowie die sechs besten der Europa/Afrika-Zone.

Mögliche Gegner der Österreicher sind laut aktueller Weltrangliste folgende Nationen (der fünfte und sechste europäische Teilnehmer steht erst nach der Relegation im Oktober fest):

  • Australien (A)
  • Indien (Los)
  • Usbekistan (Los)
  • Kolumbien (Los)
  • Chile (H)
  • Brasilien (A)
  • Schweiz (A)
  • Niederlande (A)
  • Ungarn (A)
  • Russland (H)
  • Bosnien (Los) / Portugal (H)
  • Weißrussland (A) / Slowakei (H)

Das 18er-Starterfeld des Finalturniers setzt sich aus den vier Weltgruppen-Semifinalisten 2018, den zwölf Siegern der Qualifikation in Woche fünf 2019 und zwei Wildcard-Nationen zusammen. Die ITF vergibt diese Wildcards in der kommenden Woche. Die Kriterien dafür: Ein Platz in der Weltrangliste zwischen 1 und 50 bzw. für Nationen außerhalb der Top-50 ein Spieler in den Top-10 der ATP-Weltrangliste (z. B. Bulgarien mit Dimitrov).

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