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ATP

WELS: ERSTES SEMIFINALE FÜR TRISTAN-SAMUEL WEISSBORN +++ "SAM" FÜHRT VOR REGENUNTERBRECHUNG 6:3, 1:2 ... UND VERLIERT

Beim 10.000-Dollar-Future in Wels hielt Tristan-Samuel Weissborn (Bild) als letzter Österreicher die rotweißrote Fahne hoch. Im ersten Semi seiner Karriere lag "Sam" gegen Michal Konecny bereits mit einem Satz in Führung, musste sich allerdings in drei Sätzen geschlagen geben.




19. August 2011

ZAHLEN, ZAHLEN, ZAHLEN. Bereits zum 3. Mal wird in dieser Turnierwoche in Wels ein mit 10.000 Dollar dotiertes Future-Turnier veranstaltet. Der Eintritt für die Zuschauer? 0 Euro. 1 neue Flutlichtanlage wurde vor Beginn des Turniers auf der Anlage des UTC Wels extra installiert. "Damit alles perfekt ist", so Organisator Klaus Burndorfer. 5 Profischiedschiedsrichter überwachen dabei das Geschehen, das übrigens mit den gleichen Bällen wie bei den French Open gespielt wird. 20 Österreicher waren in der Qualifikation an den Start gegangen, 15 hatten den Hauptbewerb nach einem verregneten Montag 1 Tag später in Angriff genommen, mit Christian Magg, Bastian Trinker, Philip Lang, Tristan-Samuel Weissborn und Pascal Brunner haben sich 5 bis ins Achtelfinale vorgekämpft. 2 ist auf Court 3 der Einzug in die Runde der letzten 8 gelungen, 1 zog auf Court 1 ins Viertelfinale ein: Philip Lang (ATP 1164) besiegte den an Nummer 7 gesetzten Bastian Trinker (ATP 779) mit 3:6, 6:2, 6:2 und zog damit zum ersten Mal seit Wels 2010 ins Viertelfinale eines Future-Turniers ein. Sein nächster Gegner, der an Nummer 2 gesetzte Tscheche Michal Konecny (CZE), war allerdings eine zu hohe Hürde - Lang musste sich mit 3:6, 1:6 geschlagen geben.

ERSTES SEMI FÜR "SAM". Nach Lang musste im Achtelfinale Tristan-Samuel Weissborn (ATP 886) nur kurz "arbeiten", um nach Innsbruck in der Vorwoche zum 2. Mal in Folge ins Viertelfinale einzuziehen. Der Südstadt-Profi besiegte den tschechischen Qualifikanten Jan Marek (ATP -) glatt mit 6:3, 6:2 und traf im Viertelfinale auf Pascal Brunner, der Francesco Pitto mit 1:6, 7:6 (4), 6:4 niederkämpfte. Das Duell zwischen den beiden Österreichern entschied "Sam" Weissborn unter Flutlicht knapp mit 6:7, 6:1, 7:5 für sich. Damit rehabilitierte sich die österreichische Nachwuchshoffnung für die Niederlage unter dem künstlichen Licht aus dem letzten Jahr. In seinem ersten Semifinale der Karriere trifft der "Süstädter" nun auf Konecny (ATP 506). Bereits im Achtelfinale ist hingegen Christian Magg (ATP 1047) ausgeschieden: Der 30-jährige Gleisdorf-Profi konnte seine Partie gegen den topgesetzten Tschechen Roman Vogeli (ATP 478) beim Stand von 5:7, 1:2 aufgrund einer Verletzung im Unterarm nicht zu Ende spielen. "Bis zu seiner Aufgabe", so Burndorfer, "war das allerdings eine hochklassige Partie."

SAM SCHEIDET NACH DEM REGEN AUS. Im Semifinale gegen den an Nummer2 gesetzten Tschechen Michal Konecny (CZE) führte Tristan-Samuel Weissborn mit 6:3, 1:2. Danach musste aufgrund eines Regens die Partie unterbrochen werden. Obwohl der 19-jährige Wiener bis dahin "gut und aggressiv" (Weissborn-Coach Thomas Weindorfer) gespielt hatte, ahnte der ÖTV-Trainer, "dass Sam bis ins Finale noch einen sehr weiten Weg zurückgelegen muss. Konecny ist derzeit nämlich sehr gut in Form." Gesagt, geahnt, passiert: Weissborn musste sich trotz seiner Ein-Satz-Führung noch mit 6:3, 2:6, 2:6 geschlagen geben. "Konecny hat zum Zeitpunkt der Unterbrechung einen Breakball gehabt", so Weindorfer, "den er dann tatsächlich genutzt hat, und Sam hat danach leider nicht mehr ins Match zurückgefunden." Im dritten Satz hätte Weissborn beim Stand von 2:2 die Chance gehabt, mit einem Break in Führung zu gehen. "Statt dessen hat er das Break zum 2:4 hinnehmen müssen, und Konecny hat das Match sehr aggressiv nach Hause gespielt." In der kommenden Woche bietet sich Weissborn beim Future-Turnier in Pörtschach die nächste Gelegenheit, erneut ins Semifinale "oder vielleicht sogar noch weiter" (Weindorfer) vorzustoßen.




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