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WELS: ADIEU AUTRICHE! FRANKREICH SCHLÄGT ÖSTERREICH IM HALBFINALE MIT 2:0

Zu einer Neuauflage des vorwöchigen rein französischen Pörtschach-Finales kommt es im Endspiel des "Future-Tennis-Wels": Axel Michon besiegt im Halbfinale Nico Reissig, Antony Dupois schlägt Pascal Brunner (Bild).

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Französisches Finale
(4.9.2010)
Nichts wurde es aus Vive l'Autriche im Semifinale des Future-Tennis-Wels, denn Frankreich schlägt Österreich mit 2:0. Turnierdirektor Klaus Burndorfer: "Beide Semifinale im Herreneinzel gingen an die "Grande Nation"." Zuerst spielte Axel Michon gegen die Nummer 2 des Turniers, Nicolas Reissig. Reissig fand aber nie richtig ins Spiel und daher kam der Franzose nicht wirklich in Gefahr, wobei der zweite Satz zwar mit dem gleichen Ergebnis wie der erste endete (4:6) aber dennoch umkämpfter war. Reissig konnte trotz seiner druckvollen Vorhand den wieselflinken 20-jährigen Franzosen nicht gefährden. Das zweite Halbfinale zwischen dem ehemaligen Top-Spieler Dupuis und Überraschungsmann Pascal Brunner war nur im ersten Durchgang umkämpft. Burndorfer: B"runner hatte bei 6:5 aus seiner Sicht sogar einen Satzball." Der Franzose war allerdings am Aufschlag und wehrte souverän ab. Der Tiebreak ging dann mit 7:3 an Dupuis "und dann war die Partie gelaufen" (Burndorfer). Brunner kam nicht mehr ins Spiel und haderte zu viel mit seinem Schicksal, sodass der zweite Satz nur Formsache war. Das Resultat: 7:6, 6:1. Das Finale am Samstag um 11.00 Uhr liefert nun also die Neuauflage des vorwöchigen Turniers in Pörtschach, in dem Michon gegen seinen morgigen Gegner mit 6:4, 7:5 gewann. Das Doppelfinale ergab einen Sieg von Herbert Wiltschnig/Jeremy Jahn (AUT/GER), die glatt gegen Lokalmatador Manuel Pröll/Philip Lang gewannen. Das Ergebnis: 6:2, 6:3.

Ländermatch in Wels
(3.9.2010)
Österreich gegen Frankreich - im Fußball der Kampf David gegen Goliath. Im Tennis stehen die Chancen etwas besser. Im Semifinale des trifft am Freitag ab 12:00 Uhr der an Nummer 2 gesetzte "Südstädter" Nicolas Reissig auf die Nummer 5 des Turniers, Axel Michon. Anschließend spielt Antony Dupuis, an Nummer 4 gesetzt, nicht vor 13:30 Uhr, gegen Pascal Brunner. Brunner hatte sich nämlich im rein österreichischen Duell gegen Florian Farnleitner klar mit 7:5, 6:2 durchgesetzt. Nicolas Reissig hatte wesentlich mehr zu kämpfen, um gegen Philip Lang mit 2:6, 6:4, 6:1 siegreich zu bleiben. Auch die Franzosen gingen in ihren Viertelfinal-Partien nach einem ähnlichen "System" vor: Antony Dupuis verlor gegen den wesentlich jüngeren Deutschen Jeremy Jahn zwar wie am Vorabend den ersten Satz, setzte sich aber dann doch dank seiner Routine im dritten Satz knapp mit 6:4 durch. Auch Turnierfavorit Axel Michon siegte - das allerdings klar. Er war gegen den Kärtner Herbert Wiltschnig nie in Gefahr und gab im ganzen Match lediglich 3 Games ab (6:3, 6:0). Im Anschluss an die beiden Einzel-Semifinali geht um 18:00 Uhr das Doppelfinale zwischen Philip Lang (AUT)/Manuel Pröll (AUT) und Jeremy Jahn (GER)/Herbert Wiltschnig (AUT) über die Bühne.

Farnleitner kippt die Nummer 1

(2.9.2010)
Auch am dritten Tag des Future-Tennis-Wels blieben die Überraschungen nicht aus. Der an Nummer 1 gesetzte Rumäne Andrei Mlendea verlor gegen den jungen österreichischen Qualifikanten Florian Farnleitner in drei Sätzen (3:6, 6:1, 6:0), wobei der dritte Satz zu Null an den Salzburger ging. Die weiteren Viertelfinalisten aus österreichischer Sicht sind Pascal Brunner, Philip Lang und der Routinier Herbert Wiltschnig (3), der sich erst nach hartem Kampf gegen Ivan Kosec (SVK) mit 6:2, 4:6, 6:3 durchsetzte. Das österreichische Quintett in der Runde der letzten acht koplettiert Vizestaatsmeister Nico Reissig (2), der gegen den österreichischen Qualifikanten Lukas Jastraunig erst mit 7:6 im dritten Satz gewann. Das Resultat: 5:7, 7:5, 7:6. "Die Turnierfavoriten", so Turnierdirektor Klaus Burndorfer, "kommen allerdings aus Frankreich. Einerseits ist das der junge Axel Michon, der bisher ohne Satzverlust blieb, andererseits der bereits 37-jährige Routinier und die ehemalige Nummer 57 der Welt, Antony Dupuis." Dupuis schlug gestern in der "Night-Session" die junge österreichische Nachwuchshoffnung Tristan-Samuel Weissborn mit 3:6, 6:1, 6:3, wobei dieser vorallem im dritten Satz mentale Probleme hatte.

Nur drei Games bei der Night-Session
(1.9.2010)
32 Österreicher hatten am 30. August das Future Tennis-Wels 2010 in Angriff genommen, neun sind nach dem zweiten Spieltag des Austria F6-Events übrig geblieben. Die erste "Night-Session" des Bewerbes gewann Vizestaatsmeister Nico Reissig souverän gegen den Chilenen Urzua-Rivera mit 6:3, 6:0. Reissig, an Nummer 2 gesetzt und nach der Absage von Marco Mirnegg und Gerald Melzer Österreichs Topfavorit auf den Titel, ließ den Südamerikaner nie ins Spiel kommen und dominierte mit seiner druckvollen Vorhand. Er trifft am Mittwoch nicht vor 11:30 Uhr auf den jungen österreichischen Qualifikanten Lukas Jastraunig. Weitere Österreicher im Achtelfinale sind Philip Lang, Herbert Wiltschnig (3), Michael Linzer (7), Marc Rath, Pascal Brunner, Florian Farnleitner und Tristan-Samuel Weissborn, der im rein österreichischen Duell dem Lokalmatador und mit einer Wildcard ins Turnier gestarteten Manuel Pröll keine Chance ließ und 6:2, 6:1 gewann.

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