Davis Cup

"War schon fast verhext"

Die Stimmen zum zweiten Tag des Davis Cup-Duells zwischen Lettland und Österreich in Valmiera von Clemens Trimmel, Kapitän des SIMACEK AUSTRIAN DAVIS CUP TEAMS, und den Spielern Alexander Peya und Philipp Oswald.

Clemens Trimmel, Davis Cup-Kapitän:
"Die Niederlage geht in Ordnung, die Letten waren über drei Sätze insgesamt das stärkere Team. In den entscheidenden Momenten waren sie besser, aber auch glücklicher. Gulbis hat sehr stark serviert, da sind die Burschen nie weiter als bis 15 gekommen. Bei Libietis hatte man immer den Eindruck, dass er breakbar ist, wir haben aber die entscheidenden Breakbälle nicht verwerten könne. Alex und Ossi haben sicher nicht ihren besten Tag erwischt, können weitaus besser spielen, was sie im Training auch bewiesen haben. Am Netz hat oft die Abstimmung nicht gepasst. Wir dürfen aber die Köpfe nicht hängen lassen, müssen das schnell abhaken und den Fokus auf morgen richten. Wir führen 2:1 und gehen als Favorit in den dritten Tag. Es gibt zwei Punkte zu vergeben und wir schauen, dass wir uns gleich den ersten holen."

"Wenn Gulbis morgen spielt, wird er sicher im ersten Einzel spielen. Die Vorbereitung ändert sich für uns aber nicht, es ist für beide Spieler ein normaler Matchtag."

Alexander Peya:
"Sehr enttäuschend. Wir wollten das heute beenden, jetzt müssen wir noch einmal in den Sonntag rein. Wir müssen ihnen gratulieren. Gulbis war nicht breakbar und Libietis hat sich in seinem Schatten immer mehr gesteigert und in den engen Situationen gut aufgeschlagen. Wir müssen aber die Fehler bei uns suchen, wir haben unsere Chancen einfach nicht verwerten können und unnötige Breaks kassiert."

Philipp Oswald:
"Es ist leider überhaupt nicht nach Wunsch verlaufen. Es gab in jedem Satz eine Schlüsselszene. Da waren unglückliche Punkte dabei, aber auch Punkte, die wir einfach machen müssen. Im Tiebreak mache ich bei 3:1 einen Reflex-Volley, der knapp out ist und es steht 3:2 statt 4:1. Im dritten Satz serviert Libietis bei Breakball ein Ass mit dem zweiten Aufschlag. Irgendwie war es schon fast verhext. In Summe waren sie aber einfach besser, vor allem beim Service."

"Jürgen und Martin haben am Freitag gezeigt, dass sie gut drauf sind. Es steht 2:1 für Österreich und morgen haben wir noch zwei Chancen. Ich glaube nicht, dass viel anbrennen wird."

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