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VILLACH: ANNA-MARIA HEIL UND DENNIS NOVAK SCHEITERN IM ACHTELFINALE, PATRICK OFNER IST NOCH DABEI +++ "BIS 4:4 EIN MEGA-MATCH VON HEIL"

Mit Patrick Ofner (Bild), Dennis Novak und Anna-Maria Heil haben nur drei österreichische Jungprofis den Auftakt des "Panaceo ITF Junior Cups 2011" überlebt. In Runde 2 kam für Heil und Novak allerdings das Aus.


VILLACH

 

12. Mai 2011

VERSPÄTETES GEBURTSTAGSGESCHENK. Das letzte ITF-Finale liegt knapp ein Monat zurück, im französischen Cap D'Ail musste sich Patrick Ofner (ITF 32) beim ersten Sandplatzturnier seiner Saison erst im Endspiel dem Lokalmatador Laurent Lokoli geschlagen geben. Beim Panaceo ITF Junior Cup 2011 in Villach ist dem seit letzten Freitag 18-jährigen Kärntner mit seinem 7:6(7), 6:2-Auftaktsieg gegen den Australier Andrew Harris (ITF 103) für Erste einmal der Auftakt gelungen. Im Achtelfinale traf der an Nummer 2 gesetzte Ofner auf Tim Srkala (ITF 153) und stolperte auch über diese Hürde nicht. Nach einem souveränen 6:3, 6:2-Sieg steht er bereits im Viertelfinale und trifft dort auf den an Nummer 5 gesetzten Tschechen Marek Jaloviec (ITF 61). Will Ofner sein Ziel - "Ich möchte ins Finale" - erreichen, müsste er jetzt noch zumindest zwei Partien gewinnen. Im Doppel ist dieses Unterfangen bereits gescheitert: Mit dem US-Amerikaner Sean Berman (USA, ITF 27) an seiner Seite unterlag Ofner dem kanadischen Duo Samuel Monette (ITF 297) / Filip Peliwo (ITF 45) schon zum Auftakt mit 4:6, 2:6.

HEIL UND NOVAK SCHEITERN. Mit Dennis Novak (ITF 58) - 6:1, 6:2 gegen Filip Bergevi (SWE, ITF 306) - erreichte ein weiterer Österreicher die Runde der letzten 16. Dort war der Neuseeländer Jaden Grinter (ITF 113), der mit zwei Erstrunden-Niederlagen im Gepäck nach Villach gereist war, allerdings überraschend deutlich für Novak die Endstation - 2:6, 1:6. Rudolf Kurz, Dominic Weidinger, Markus Ahne, Johannes Schretter und Michael Eibl scheiterten bereits in der ersten Runde. Im Mädchenbewerb hielt Anna-Maria Heil (ITF 344) nach einem ungefährdeten 6:1, 6:2-Sieg in Runde 1 über die an Nummer 6 gesetzte Deutsche Katharina Lehnert (ITF 89) bis ins Achtelfinale als einzige heimische Spielerin noch die rotweißroten Fahnen hoch. Dort kam für das Südstadt-Talent gegen die Mexikanerin Ana Sofia Sanchez (ITF 101) allerdings mit 4:6, 1:6 das Aus. "Bis zum Stand von 4:4 im ersten Satz haben sie 1:20 Stunde gespielt", staunte ÖTV-Coach Thomas Weindorfer "über ein Mega-Match der beiden Mädels. In den folgenden beiden Games hatte Anna-Maria jedesmal Gamebälle, hat sie aber leider nicht nutzen können. Im zweiten Satz ist leider der Einbruch gekommen."

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