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Davis Cup

Undercover in Bratislava!

Hinter den Kulissen des nächsten Gegners: Um sowohl dem ÖTV-Team als auch den mitreisenden Fans bei Österreichs nächstem Davis Cup-Duell (4.4. - 6.4.) die besten Bedingungen zu bieten, haben sich am vergangenen Samstag Davis Cup-Captain Clemens Trimmel und ÖTV-Geschäftsführer Thomas Hammerl auf "Spionagereise" in Richtung Slowakiens nationalem Tenniscenter in Bratislava begeben.


Seit Samstag, den 1. Februar 2014, steht fest, dass Österreichs nächster Gegner in der 2. Runde der Europa/Afrika-Zone die Slowakei sein wird. Seit Samstag, den 1. Februar 2014, steht ebenfalls fest, "dass die Bedingungen vor Ort sowohl für das gesamte ÖTV-Team als auch für unsere Fans absolut ideal sein werden", weiß Thomas Hammerl bereits jetzt. Der ÖTV-Geschäftsführer war gemeinsam mit Davis Cup-Captain Clemens Trimmel zu einer "Spionagereise" ins Nachbarland aufgebrochen, wobei die Aufgabenverteilung zwischen den beiden von Anfang an klar geregelt war: "Clemens hat die Spieler unter die Lupe genommen, während ich mir Halle, Hotel & Co angeschaut habe, damit sich das Team, wenn es dann in Richtung Bratislava geht, ideal vorbereiten kann." Das beeindruckte Fazit des 41-jährigen Mödlingers, nachdem das Team von Captain Miloslav Mecir gegen Lettland uneinholbar mit 3:0 in Führung gelegen war: "Für mich war es toll zu sehen, wie gut der slowakische Verband ausgestattet ist. Sie haben ein eigenes Tennisstadion für 4000 Fans (Aegon Arena im National Tennis Centre; Anm.) mit einem mobilen Dach und fix installierten Hawk Eye-Kameras! Das Beeindruckende ist: Dieses Stadion ist im Besitz des Verbandes, der auch seine Büros in dem Hallenkomplex hat. Was die Slowaken dort also haben, ist ein perfektes "House of Tennis"! Die Vision unseres Präsidenten, so etwas auch in Österreich zu verwirklichen, werden wir weiter verfolgen."

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Den Bodenbelag "bestimmt" das Fed Cup-Team
Im Vieraugen-Gespräch mit dem Generalsekretär des slowakischen Verbandes, Lubomir Palemik, wurde auch der Untergrund in der Aegon Arena in der Prikopova Straße 6 zum Thema gemacht. "Es ist nicht sicher, dass wir auf dem gleichen Hardcourt spielen werden, auf dem die Slowaken gegen Lettland gespielt haben", so Hammerl. Dagegen könnten nämlich Dominika Cibulkova, Daniela Hantuchova, Magdalena Rybarikova und Jana Cepelova erfolgreich Einspruch erheben. Der Grund? Slowakiens Fed Cup-Team spielt von von 8. bis 9. Februar in der Aegon Arena seine Erstrunden-Partie gegen Deutschland. Sollte das Team von Captain Matej Liptak gewinnen, dann würde es von 19. bis 20. April sein Semifinale gegen den Sieger aus Australien - Russland spielen. "Dann könnten sich die Spielerinnen den Belag aussuchen, und das könnte durchaus auch ein Sandcourt sein", so Hammerl. "Nachdem zwischen ihrem Fed Cup und "unserem" Davis Cup knapp zwei Wochen liegen, dann würden sie den Sandboden drinnen liegen lassen. Das ÖTV- und das slowakische Davis Cup-Team müsste dann also auf jenem Belag spielen, den sich die slowakischen Mädels ausgesucht haben."

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Fanreise ist in Vorbereitung!
Unabhängig vom Untergrund erwartet sich Clemens Trimmel im April "zwei Teams, die sich auf Augenhöhe bewegen werden." Überraschungen sollte es hingegen keine geben. "Es war mir aber wichtig, dass ich sie jetzt einmal vor Ort gesehen habe. Ich habe mir am Freitag das gesamte Match von Lukas Lacko gegen Martins Podzus und zweieinhalb Sätze von Martin Klizan, der am Schluß gegen Andis Juska noch knapp in fünf Sätzen gewonnen hat, angeschaut. Ich kenne beide sehr gut, habe sie in den letzten Jahren immer wieder und zuletzt auch während der Australian Open beobachtet." Die Vorfreude, aber auch der Respekt vor dem Gegner sind vor dem dritten Davis Cup-Duell der beiden Nationen (zuletzt 2010; 2. Runde, Europa-Afrika-Zone; Anm.) schon jetzt sehr groß. Slowakiens Team-Captain Miloslav Mecir, "hat mir gesagt, dass es gegen uns auf jeden Fall schwieriger werden wird als gegen die Letten" (Hammerl). Clemens Trimmel: "Die Halle und die gesamte Umgebung - das kann sich alles sehen lassen! Eine tolle Atmosphäre dort! Noch dazu liegt Bratislava sehr nahe bei Österreich. Ich bin mir daher sicher, dass unser Team von unseren Fans gut unterstützt werden wird. Wenn wir vollzählig antreten können, dann muss es unser Ziel logischerweise sein, die Slowaken zu schlagen." Um tatsächlich auch auf den Rängen vollständig antreten zu können, wird der ÖTV in Kooperation mit dem neuen Davis Cup-Fanclub eine Fanreise organisieren. Erste Anmeldungen können bereits jetzt an stefan.ungerhofer@gmail.com geschickt werden. "Wir sind derzeit in Verhandlung mit Reisebüros", so Thomas Hammerl, "um gemeinsam mit dem Fanclub ein für alle Fans perfektes Paket zu schnüren." Infos dazu werden demnächst auf der ÖTV-Website veröffentlicht werden.

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