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WTA

... und der Erfolgslauf geht weiter!

Auch im Achtelfinale des "Nürnberger Gastein Ladies" konnte Yvonne Meusburger (Bild) nicht gestoppt werden: Österreichs Nummer 1 besiegte die an Nummer drei gesetzte Rumänin Irina-Camelia Begu mit 6:3, 6:3 und trifft im Viertelfinale auf Arantxa Rus. Ebenfalls in der Runde der letzten acht: Patricia Mayr-Achleitner, die mit 6:4 und 6:4 gegen Petra Martic gewinnen konnte.


Österreichs Nummer eins, Yvonne Meusburger, schwimmt weiter auf der Erfolgswelle. Vorige Woche erreichte sie das Finale in Budapest, nun schlägt die 29-jährige Vorarlbergerin beim NÜRNBERGER Gastein Ladies auf der Anlage des Fünf-Sterne-Hotels Europäischer Hof überaus erfolgreich auf. Heute bezwang sie im Achtelfinale des mit 235.000 US-Dollar dotierten Turniers die an Nummer drei gesetzte Rumänin Irina-Camelia Begu, immerhin die Nummer 59 im WTA-Computer, glatt nach 1:16 Stunden mit 6:3, 6:3. Meusburger trifft morgen im Viertelfinale auf die Niederländerin Arantxa Rus, die gegen die Spanierin Estrella Cabeza Candela mit 5:7, 7:5, 6:3 die Oberhand behielt. Im ersten Spiel des heutigen Tages wurde die als Nummer zwei gesetzte Deutsche Annika Beck ihrer Favoritenrolle gerecht, siegte nach anfänglichen Schwierigkeiten gegen die Luxemburgerin Mandy Minella mit 2:6, 6:4, 6:4.

"Bin jetzt viel entspannter"
Bei der Pressekonferenz nach dem Match sprach Meusburger von anfänglichen Schwierigkeiten, vor allem, wenn sie die starke Rückhand der Gegnerin angespielt hat. „Sie hat sehr unorthodox gespielt, ich habe sie aber mit Fortgang des Matches immer besser in den Griff bekommen“, so „Meuse“, die bei allen ihren Antritten in Bad Gastein zumindest im Viertelfinale stand. „Ich weiß auch nicht, warum es hier für mich so gut läuft, ich bin halt gerne da und genieße es wirklich hier zu spielen.“ Und sie legt auch eine bislang nicht gekannte Lockerheit an den Tag. „Ich bin jetzt viel, viel entspannter und lockerer. Am Abend läuft der Schmäh, da trinken wir auch mal ein kleines Bier.“ Zur morgigen Gegnerin Arantxa Rus kann sie nur wenig sagen. „Ich habe noch nie gegen sie gespielt, ich weiß nur, dass sie Linkshänderin ist und die Vorhand mit Spin spielt.“ Nach dem Turnier will sie drei Wochen entspannen. „Die Akkus gehören wieder aufgeladen, ich war jetzt sehr lange unterwegs. Eine Woche werde ich gar nichts machen, dann werde ich mich gezielt auf die US Open vorbereiten. Möglich, dass ich zuvor noch das Turnier in New Heaven spiele.“

"Ich bin den Tränen nahe"
Überglücklich zeige sich auch Patrica Mayr-Achleitner nach ihrem Einzug in das Viertelfinale von Österreichs größtem WTA-Freiluftturnier. „Ich bin regelrecht den Tränen nahe. Nach der dreiwöchigen Verletzungspause, konnte ich nicht damit rechnen, dass es jetzt wieder so gut läuft. Gastein ist mein Heimturnier. Ich komme gerne hierher und habe im Vorfeld nicht, gewusst, wie ich mich hier präsentieren werde. Danke den Fans am Court, die mir die tolle Unterstützung gegeben haben.“ Die Tirolerin gewann mit 6:4 und 6:4 gegen Petra Martic aus Kroatien. In der aktuellen Bilanz hat Mayr-Achleitner im direkten Duell damit auf 3:2 Siege gestellt. „Wir kennen uns in- und auswendig und heute war die Taktik auf dem Platz besonders wichtig. Mein Plan war, Martic auf der Rückhand zu halten und mit schnellen Bällen auf die Vorhand den Punkt zu machen. Petra hat es mir aber sehr schwer gemacht. Ihr Kick-Aufschlag ist heute gut gekommen und die hohen Bälle, waren nicht einfach unter Kontrolle zu bringen. Und auch der Wind hat das Spiel sicherlich beeinflusst. Morgen hoffe ich dann wieder auf heißes und windstilles Wetter, da kann ich noch druckvoller spielen, was gegen Elina Svitolina ein gutes Rezept ist.“ Mayr-Achleitner und die Ukrainerin haben bislang einmal gegeneinander gespielt. „Das war in der deutschen Bundesliga. Da habe ich knapp verloren. Aber Bundesliga und WTA-Turnier sind zwei verschiedene Paar Schuhe.“ Im letzten Spiel des heutigen Tages auf dem Centercourt konnte Sandra Klemenschits gemeinsam mit ihrer Doppelpartnerin Andreja Klepac ihr Spiel gegen das an Nummer 3 gesetzte Doppel Raluca Olaru / Valeria Solovyeva mit 6:2 und 6:3 gewinnen. "Ich bin so glücklich über den Sieg und kann mich bei Andreja nur bedanken. Unser Zusammenspiel auf dem Platz funktioniert perfekt. Und diese Leistung vor dem heimischen Publikum zu zeigen, hat für mich einen ganz besonderen Stellenwert. Meine Familie ist hier, viele Freunde - das motiviert zusätzlich." 


> Nürnberger Gastein Ladies | Website

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