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UMSTRUKTURIERUNG: KIDS-OFFENSIVE DES ÖSTERREICHISCHEN TENNISVERBANDES (2)

2011 – was gibt es Neues? Insbesondere im Nachwuchsbereich gibt der ÖTV im kommenden Jahr besonders intensiv Gas: Die Besten der Besten sollen öfter als bisher aufeinandertreffen. Im U16-Bereich entstehen neue Kader u. a. rund um Dominic Weidinger (Bild).



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2011 – Jahr der Kids und der Nachwuchsspieler

(22.10.2010)

Bereich U10
•    Michael Ebert, bisher ÖTV-Verantwortlicher im Bereich U10 Kids Tennis, wird ab sofort für den Bereich bis U14 zuständig sein. Im Mädchennachwuchsbereich wird Ebert mit Petra Russegger, ÖTV-Mädchentouringcoach zusammenarbeiten. Ab U16 wird ÖTV-Coach Jürgen Hager verantwortlich zeichnen – auch er wird mit Petra Russegger zusammenarbeiten.

•    2011 wird für den ÖTV das „Jahr der U10-Kids“ sein: Im Rahmen des Development-Programms, „das eine Sichtungsfunktion inne hat“ (ÖTV-Generalsekretär Peter Teuschl), werden die Besten der Besten öfters als bisher im Jahr aufeinandertreffen. Ansprechperson in diesem Bereich bleibt Michi Ebert. Teuschl: „Er wird bei jeder Veranstaltung sehr stark präsent sein.“


Bereich U12/U14
•    Das derzeit bereits praktizierte U10-Programm wird zusätzlich auf die U12-SpielerInnen ausgeweitet. Michi Ebert: „Hier geht es um ein Development-Programm für die Besten. Sie sollen öfters als bisher im Jahr aufeinander treffen.“ Die Turnierbetreuung erfolgt weiterhin durch Partnertrainer des ÖTV und ÖTV-Coaches.

•    Ein Entsendungsplan wird vorgegeben und ein entsprechendes Budget erstellt. Es werden aber nur SpielerInnen entsandt, die sich in einem gewissen Korridor befinden, oder Potential haben, diesen zu erreichen und Leistungstennis spielen.

•    Der ehemalige Bundesnachwuchstrainer Martin Pauer wird als Partnertrainer weiterhin mit dem ÖTV zusammenarbeiten.  Auch im Breitensport soll das U10-Turnierangebot weiter ausgebaut werden.

•    In einer Kadermappe werden alle wissenswerten Informationen gesammelt und an die SpielerInnen und Eltern kommuniziert. Sporttauglichkeitstest (1x/Jahr) und sportmotorische Tests (2x/Jahr) sind weiterhin verpflichtend. Michi Ebert führt diese Tests gemeinsam mit U10/U11 und mit einem Lehrgang durch. Peter Teuschl: „SpielerInnen und Eltern sind begeistert, dieses System soll Jahr für Jahr weiter nach oben gezogen werden.“

•    Bei den aktuellen U12- und U14-Kadern werden, so wie letzte Saison, gemeinsame Trainings vor der Abreise zu EM und Cups veranstaltet. ÖTV-Sportdirektor Gilbert Schaller: „Damit soll das Mannschaftsgefüge vor der Abreise gefestigt werden und alle mit einem positiven Gefühl zum jeweiligen Event abreisen.“


Bereich U16
•    Im Burschenbereich hat Jürgen Hager um seine Südstadtspieler herum Gruppen erstellt bzw. steckt mitten in diesem Gestaltungsprozess drinnen. „Da wir in der Südstadt in jeder Altersklasse zumindest einen Spieler haben“, so Hager, „werden um diese Spieler herum Turniergruppen gebildet, die dann miteinander zu gewissen Turnieren fahren.“ In den Altersklassen U15, U16, U17 und U18 sollen Kader gebildet werden, die gemeinsam entweder Tennis Europe- oder ITF-Turniere absolvieren werden.

•    Dieses System ist eine Anlehnung an das vorige Touringcoachsystem, mit dem Unterschied, dass die Gruppen vom Alter unabhängig sind. Ziel ist es, mit einem ausgearbeiteten Turnierleitfaden, Junioren-Grand- Slam Status zu erreichen. Manche Turniere werden von Hager persönlich betreut, zu anderen wird ein Partnertrainer hinzugezogen. Hager: „Wir haben das in der jüngsten Vergangenheit bereits praktiziert, und es hat sehr gut funktioniert: In dieser Saison wurden bereits mehrmals „externe“ Spieler wie z. B. Johannes Schretter, Patrick Ofner oder Jason-Peter Platzer „mitgenommen“ und vor Ort von uns betreut.“

•    Im Mädchenbereich „wird unsere einzige Südstadt-Spielerin, Anna-Maria Heil, bei den Burschen in einer ITF-Gruppe mit dabei sein“, so Hager. „Bei ihr ist aber auch schon der Einstieg in die WTA ein spruchreifes Thema.“ ÖTV-Touringcoach Petra Russegger oder die ÖTV-Trainer werden Heil auf diesem Weg betreuen.

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