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UDINE/RAHOVNIK: ÖSTERREICHS U16-BURSCHEN BZW. U14-MÄDCHEN HOLEN "BRONZE"

Auf den ersten beiden Plätzen hätten Österreichs U16-Burschen, U14-Mädchen (im Bild: Barbara Haas) sowie U16-Mädchen bei den Qualifikationsspielen des Tennis Europe Wintercups landen müssen, um sich für die Finalspiele zu qualifizieren. Das Ziel wurde nur knapp verfehlt.

Zweimal "Bronze"
(15.2.2010)
Europas größtes Indoor-Event (insgesamt 118 Teams), die Qualifikationsrunden für die Finalspiele des Tennis Europe Wintercups, gingen am vergangenen Wochenende zu Ende und brachten für Österreichs diverse Teams die Erkenntnis: Knapp vorbei ist auch vorbei. Um an den knapp zwei Wochen später stattfindenden Endspielen teilnehmen zu können, hätte das rotweißrote U14-Mädchenteam in Rahovnik (CZE), die U16-Burschen in Udine (CZE) sowie die U16-Mädchen in Vendryne (CZE) nach jeweils drei gespielten Quali-Runden einen der ersten beiden Plätze im finalen Ranking belegen müssen. Herausgekommen sind zwei dritte Plätze (Burschen U16, Mädchen U14) und einmal Platz 7 (Mädchen U16). Nach einem glatten 3:0-Auftakt gegen Polen (Herren-Nationaltrainer Jürgen Hager: "Von der Parpierform her sogar eine kleine Überraschung, Polen waren auf 3 gesetzt") trafen Johannes Schretter, Markus Ahne und Peter Platzer auf Serbien und konnten bis zum alles entscheidenden Doppel das Nationenduell offen halten: Schretter unterlag zwar Pedja Krstin mit 1:6, 5:7, im Duell der beiden Spitzenspieler konnte Ahne gegen Miki Jankovic allerdings zum 1:1 ausgleichen (6:3, 6:4). Hager: "Dieser Erfolg von Ahne gegen die Nummer 2 der U16-Rangliste, aber auch die restlichen Leistungen haben gezeigt, dass unsere Spieler mit den Spielern dieser Altersklasse mithalten können. Einziger Wehrmutstropfen war allerdings die bittere, knappe Niederlage im Doppel." Lange wogte die Partie hin und her, das bessere Ende hatten allerdings die Serben: Peter Platzer/Johannes Schretter unterlagen Miki Jankovic/Pedja Krstin 6:7(4), 6:4, 2:6. Im Spiel um Platz drei besiegte Österreich Team Italien mit 2:1.

Barbara Haas ungeschlagen
Eine Woche davor mussten Österreichs U14-Mädchen einen ähnlichen Verlauf ihres Nationenduells akzeptieren: Barbara Haas, Julia Grabher und Karoline Kurz war mit einem glatten 3:0-Sieg über Lettland der Einzug ins Semifinale gelungen, dort allerdings wurde das von Haas-Coach Hellmut Fellner betreute Team vom späteren Sieger Kroatien mit 1:2 ausgebremst. Im Spiel um Platz drei besiegten die Mädchen die Slowakei mit 2:1. Besonders erfreulich: Nachwuchstalent Barbara Haas musste in ihren drei Einzelpartien nur einen Satz abgeben. "Es etwas schwer, mich auf den schnellen Belag und die Halle einzustellen", berichtete die 13-Jährige in ihrem Website-Tagebuch (www.barbarahaas.at).  "Ich hab ja zuletzt auf langsameren Plätzen und im Freien gespielt."

Auftakt nach Maß
(10.2.2010)
Nur knapp schrammten am vergangenen Wochenende Österreichs U14-Burschen an der Qualifikation für die Finalspiele des Tennis Europe Wintercups vorbei. Auf der Anlage des Tennis Center Skarics in Ebreichsdorf belegten Sebastian Ofner, Lucas Miedler, Max Voglgruber hinter der Slowakei und Polen Platz drei. Für die zwei Wochen später stattfindenden Finalrunden in Ascoli (ITA) hätte das von Martin Pauer betreute Team allerdings - in jeweils zwei Einzel und einem Doppel pro Runde - einen der ersten beiden Plätze belegen müssen. Dabei war der Auftakt nach Maß verlaufen: In Runde 1 traf Österreich auf die Niederlande und siegte deutlich mit 3:0. Lucas Miedler ließ dabei Jeroen Zouteriks ebensowenig keine Chance (6:1, 6:0) wie Sebastian Ofner seinem Gegenüber Bas Louwers (6:3, 6:2) bzw. das Doppel Miedler/Voglgruber dem holländischen Doppel Tim Van Rythoven/Bas Louwers (6:1, 6:2).

Starkes Finish
Der Auftakt im Semifinale - Österreich traf auf die Slowakei - ließ dann einiges erwarten: Im Duell der beiden Nummer 2-Spieler konnte Lucas Miedler Martin Blasko in einer hart umkämpften Drei-Satz-Partie letztendlich doch noch "biegen" (2:6, 6:2, 6:3) und brachte Österreich mit 1:0 in Front. Im parallel dazu ausgetragenen Duell der beiden Nummer 1-Spieler hatte Sebastian Ofner gegen Oliver Nagy allerdings keine Chance und verlor mit 1:6, 2:6. Da das Doppel ebenfalls verloren wurde (6:7, 3:6), mussten die Österreicher um Platz 3 spielen. Gegen Israel dominierten die "Talente auf dem Podest" (NÖN) von Anfang an und ließ keinen Satzverlust zu. Voglgruber besiegte Jonathan Kaufmann 6:1, 6:2, Ofner eliminierte Tal Goldengoren mit 6:0, 6:4, im Doppel überließen die Österreicher ihrem Gegenüber sogar nur drei Games (6:1, 6:2).

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