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Kids & Jugend

U14- und U18-Europameisterschaften

Die Jüngeren machten in Most eine passable Figur, die Älteren spielten in Klosters eher untergeordnete Rollen.

Arabella Koller, Nadja Ramskogler, Benedikt Emesz, Luka Mrsic und Coach Andreas Fasching in Klosters.
EUROPAMEISTERSCHAFT U14
ÖTV-U14-Coach Franz Kresnik reiste mit Liel Rothensteiner, Lara Nedeljkovic, Jan Kobierski und Patrick Jozwicki zu den Europameisterschaften nach Most. Die besten Jugendlichen Europas hatten sich zu diesem Saisonhöhepunkt gemeldet.Die beste Leistung aus ÖTV-Sicht bot Patrick Jozwicki, der sich in der 3. Runde dem um ein Jahr älteren Tschechen Hynek Barton (TE Nr.10) knapp im 3. Satz geschlagen geben musste – 7:5, 3:6, 4:6. Jan Kobierski erwischte mit dem Türken Togan Tokac einen zu starken Gegner und unterlag trotz tollem Kampf mit 2:6, 5:7. In der Consolation erreichte Jan das Halbfinale.Bei den Mädchnen stieß Liel Rothensteiner in die 3. Runde vor. Dort kam mit dem 1:6, 0:6 das klare Aus gegen die als Nr. 11 gesetzte Weissrussin Laskevich. Für Lara Nedelkovic setzte es im Hauptbewerb und in der Consolation knappe Auftaktniederlagen. Ihr Kampfgeist wurde leider nicht belohnt.Im Doppel unterlag das ÖTV-Burschen-Team dem späteren Europameister Poljicak/Prizmic klar in der 2. Runde. Die Mädchen lieferten im Doppel nach Startschwierigkeiten eine sehr gute Leistung ab. Dem knappen Auftaktsieg gegen das starke finnische Team folgte gegen die französischen Mädchen fast die Sensation – 6:2, 5:7. 2:10.„Alles in Allem kann man mit den Leistungen des ÖTV-U14-Nationalteams zufrieden sein. Zur europäischen Spitze fehlt jedoch schon noch einigens. Gespannt darf man auf nächsten Jahr sein, in dem Patrick Jozwicki und Liel Rothensteiner (JG 2005) nochmals antreten dürfen“, resümierte Franz Kresnik.EUROPAMEISTERSCHAFT U18
An der Europameisterschaft in Klosters in der Altersklasse U18 beteiligten sich von 23. bis 29. Juli die Österreicher Nadja Ramskogler, Arabella Koller, Benedikt Emesz und Luka Mrsic. Gecoacht wurde das Team von ÖTV-Trainer Andreas Fasching.Arabella und Nadja mussten sich nach einem Freilos bereits in der zweiten Runde geschlagen geben. Nadja verlor gegen die Nummer 3 des Turniers mit 6:2, 6:2. Nadja kämpfte sichtlich mit der Höhenlage und dem sehr hohen Tempo ihrer Gegnerin, die schließlich bis ins Viertelfinale vorstoßen konnte. Arabella verlor gegen die Nummer 9 des Turniers, Mika Radisic. Mika konnte im Mai schon die ersten Ergebnisse auf Future-Ebene einfahren. Arabella konnte nur in seltenen Phasen ihr Spiel aufziehen. Sie machte einige vermeidbare Fehler und hatte auch ihre Mühe mit dem variantenreichen Spiel ihrer Gegnerin. Arabella verlor das Match mit 3:6, 0:6. Auch ihre Gegnerin konnte bis ins Viertelfinale vorstoßen. Benedikt traf nach einem Freilos in der ersten Runde auf einen soliden Spieler aus Israel. Benedikt spielte von Anfang bis Ende sehr konzentriert und mit sehr wenigen Fehlern, schließlich konnte er sich mit 6:4, 6:1 durchsetzen. In der dritten Runde spielte er gegen die Nummer 9 des Turniers. Benedikt konnte nach fehlerhaftem Start seines Gegners den ersten Satz mit 7:6 holen. Benis Gegner konnte sich jedoch mit Ende des Satzes immer besser in das Match rein spielen. Er beging kaum noch Fehler - 0:6, 0:6.Luka konnte sich nach einem Freilos in der ersten Runde auch glatt in der zweiten Runde durchsetzen. In der dritten Runde traf er auf die Nummer 8 des Turniers. Luka spielte bis 2:3 und 40:0 auf sehr hohem Niveau und komplett auf Augenhöhe mit der Nummer 38 der Welt. Danach fiel sein Spiel zusammen wie ein Kartenhaus. Er wirkte hektisch, ungeduldig  und ratlos, schließlich verlor er 2:6, 0:6.
ÖTV-U14-Coach Franz Kresnik mit der Nationalmannschaft in Most.

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