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TRIEST: SEBASTIAN OFNER ERFOLGREICH IM FINALE

Beim ETA U12-Turnier "Trofeo Citta di Trieste" holte sich Sebastian Ofner (Bild) seinen ersten internationalen Titel. Mit seinem Dreisatzsieg revanchierte er sich an Filippo Baldi, der im Viertelfinale Lukas Miedler besiegt hatte.

Erster Turniersieg für Ofner
Ein beeindruckender Auftritt von Sebastian Ofner im Finale: Erstmals in dieser Turnierwoche musste Österreichs U12-Meister (Freiluft und Halle) im Finale gegen Filippo Baldi einen Satz abgeben, kämpfte sich aber toll ins Match zurück und besiegte den Italiener letztendlich mit 3/6, 7/6, 6/0. Für den 12-jährigen Steirer ist das sein erster Turniersieg im internationalen Turniergeschehen. "Ich bin mir aber sicher", so Matthias Schuck, "dass das nicht sein letzter bleiben wird." Die Bilanz des Jahrgangscoaches fällt logischerweise komplett positiv aus: "Sebastian hatte nach einem unglaublich souveränen Semifinale gegen Halys, gegen den er in Auray noch verloren hatte, im Finale vor allem am Beginn mit dem fehlerlosen Spiel des Italieners seine Mühe. Nach Abwehr von zwei Matchbällen konnte er die Partie aber noch umdrehen, sein aggressives Spiel seinem Gegner aufzwingen und somit sein erstes internationales Turnier gewinnen. Der Erfolg ist hoch einzustufen, da das Turnier sehr stark besetzt war, vor allem durch die Teilnahme der besten Franzosen, Italiener und Slowaken."

Titelchancen für Ofner
Sebastian Ofner ist nicht zu bremsen: Im Verlauf des gesamten ETA U12-Turniers "Trofeo Citta di Trieste" musste der 12-jährige Steirer noch keinen einzigen Satz abgeben, und auch im Semifinale zog er diese "Taktik" erfolgreich durch: Dem Franzosen Quentin Halys gönnte er gerade einmal vier Games und gewann 6/2, 6/2.Im Finale trifft er auf den Italiener Filippo Baldi, der im Viertelifinale Lukas Miedler aus dem Bewerb geworfen hatte. Für Karoline Kurz kam hingegen in der Runde der letzten vier das Out: Laura Tanfin (FRA) gewann 6/0, 6/3.

Kurz und Ofner im Halbfinale
Zwei von drei heimischen Viertelfinalisten gelang der Einzug ins Semifinale des  ETA U12-Turnier "Trofeo Citta di Trieste". Karoline Kurz hatte bloß im ersten Satz mit Marie Faure Probleme, besiegte die Französin letztendlich aber klar mit 7/6, 6/3. Wesentlich härter zu kämpfen hatte Sebastian Ofner in seinem Viertelfinalmatch, ehe ihm Matthias Schuck zum 7/5, 7/6 gratulieren konnte. "Er besiegte den starken Franzosen Johan Tatlot, der heuer schon Finalist in Bressuire war, in einem wahren Tenniskrimi. Er spannte alle auf die Folter, da er erst den fünften Matchball verwertete." Auch mit der Leistung von Kurz konnte der Jahrgangscoach zufrieden sein: "Sie spielte sehr konstant und konnte vor allem die Bigpoints für sich entscheiden." Als einziger der ins Viertelfinale eingezogenen rotweißroten Tennistruppe musste sich Lucas Miedler verabschieden: Er unterlag dem Italiener Filippo Baldi mit 5/7, 1/6.

Starker Auftakt
Mit vier Spielern des U12-Nationalteams war Jahrgangscoach Matthias Schuck zum stark besetzten ETA U12-Turnier "Trofeo Citta di Trieste" angereist, und drei von ihnen schafften den Einzug ins Viertelfinale. Karoline Kurz bewies im Achtelfinale gegen Irina Lidovskaya Ausdauer und besiegte die Russin mit 6/2, 2/6, 6/3. Ebenfalls länger als erwünscht stand Lucas Miedler am Court: Auch er verlor den zweiten Satz, konnte sich dann aber im dritten gegen Jonathan Alonzeau (FRA) klar durchsetzen. Das Resultat: 6/2, 4/6, 6/3. Am leichtesten - betrachtet man das Ergebnis hatte es Sebastian Ofner: Er überlies dem Esten Kenneth Raisma beim 6/1, 6/1 lediglich zwei Games. Die einzige Niederlage der jungen Truppe musste Lena Reichel einstecken: Sie verlor gegen die Lokalmatadorin Alexa Avalis 1/6, 2/6. Trotz dieser Niederlage fällt die erste Bilanz des Trainer durchwegs positiv aus. "Die Leistungen des gesamten Teams", freut sich Schuck, "sind ausgezeichnet. Vor allem der Sieg von Lucas Miedler über den Franzosen Alonzeau ist hoch einzustufen, da Alonzeau in Bressuire (FRA) das Semifinale erreicht hatte. Lucas konnte durch seine aggressive Spielweise viele Punkte am Netz erzielen, was letztendlich ausschlaggebend für seinen Erfolg war. Lena Reichel war gegen die Italienerin Avalis zwar ohne Chancen, konnte aber in einigen Situationen ihr Talent unter Beweis stellen."

wowo
 

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